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Beiträge verschlagwortet als “Landwirtschaft”

Buchtipp: „Deutsche Fleischarbeit“

30.12.2022/EG

Veronika Settele: Deutsche Fleischarbeit
Geschichte der Massentierhaltung von den Anfängen bis heute

Sachbuch (Ernährung, Landwirtschaft, Natur, Tiere)

„Diese Geschichte der Massentierhaltung erzählt, wie aus allgegenwärtigen Tieren und mangelndem Fleisch unsichtbare Tiere und üppige Fleischportionen wurden …“

Autor

Dr. phil. Veronika Settele ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bremen.

C. H. Beck Verlag, ISBN: 978-3-406-79093-5, E-Buch, 13 Euro

Umweltsch(m)utz: Pestizide belasten Grundwasser

13.04.2022/EG
Quelle: Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau

Umweltbundesamt untersuchte Abbauprodukte (Metaboliten) von Pflanzenschutzmitteln und ihre Risiken für das Grundwasser

Zusammenfassung: „Das Grundwasser in Deutschland genießt einen hohen gesetzlichen Schutz und hat überwiegend eine sehr gute Qualität. Signifikante Einträge von Pflanzenschutzmitteln ins Grundwasser werden nicht geduldet. Jedoch beobachtet das Umweltbundesamt (UBA) Lücken im Zulassungsverfahren und eine Verringerung des Schutzniveaus in der Praxis. Dies betrifft unter anderem bestimmte Abbauprodukte, sogenannte nicht relevante Metaboliten. Hinter dieser vermeintlich harmlosen und kaum beachteten Stoffgruppe verbergen sich oft umweltkritische Eigenschaften. Viele der Stoffe sind mobil und versickern leicht in das Grundwasser. Sie verbleiben teils lange in der Umwelt, können kaum aus dem Wasser entfernt werden und so auch ins Trinkwasser gelangen. Für den Naturhaushalt fehlt häufig das Wissen über langfristige Folgen. Um das Grundwasser dauerhaft zu schützen, braucht es Nachbesserungen im Zulassungsverfahren, ambitionierte agrarpolitische Maßnahmen sowie einen Schulterschluss von Behörden, Politik und Zivilgesellschaft.“
Die Ergebnisse lesen Sie hier umweltbundesamt.de.

Landwirtschaft: Herbizide und Pestizide wirken nicht nur auf landwirtschaftlichen Flächen

16.12.2021/EG
Quelle: Scientific Reports / Springer Nature, London

Forscherteam um Carsten A. Brühl, Ökologe an der Universität Koblenz-Landau, untersuchte die direkte Pestizidbelastung von Insekten in Naturschutzgebieten in Deutschland

„In Deutschland wurde der Rückgang der Insektenbiomasse in Naturschutzgebieten in Agrarlandschaften beobachtet. Als einer der Hauptursachen wird der Einsatz von synthetischen Pestiziden in der konventionellen Landwirtschaft diskutiert. In einer deutschlandweiten Feldstudie sammelten wir Fluginsekten mit Malaise-Fallen in Naturschutzgebieten, die an landwirtschaftliche Flächen angrenzen. Mit Hilfe einer mehrkomponentigen chemischen Spurenelementanalyse konnten wir 92 gängige landwirtschaftliche Pestizide in Ethanol aus Insektenfallen nachweisen, die im Mai und August 2020 beprobt wurden. Insgesamt wurden Rückstände von 47 gebräuchlichen Pestiziden nachgewiesen, und die Insektenproben waren im Durchschnitt mit 16,7 Pestiziden kontaminiert. Rückstände der Herbizide Metolachlor-S, Prosulfocarb und Terbuthylazin sowie der Fungizide Azoxystrobin und Fluopyram wurden an allen Standorten festgestellt…“
Die Studie lesen Sie hier nature.com.

Der „Pestizidatlas“ mit Daten und Fakten zu Giften in der Landwirtschaft 2022 wird am 12. Januar 2022 vorgestellt pan-germany.org.

Landwirtschaft: (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien

07.09.2021/EG
Quelle: Universität Erfurt

Einblicke in die agrarpolitischen Absichten der Bundestagsparteien

Mitarbeiter der Universität Erfurt, arbeiteten sich durch die agrarpolitischen Absichten der Bundestagsparteien.

Eine Zusammenfassung lesen Sie hier uni-erfurt.de.

Zum Thema

Europäischer Rechnungshof: „EU-Agrarsubventionen machen Landwirtschaft nicht klimafreundlicher“. Die Mitteilung lesen Sie hier ↗https://eca.europa.eu/Lists/ECADocuments/INSR21_16/INSR_CAP-and-Climate_DE.pdfeca.europa.eu.

Regierungsverantwortung im Rückblick:

seit März 2018: CDU/CSU/SPD (Koalitionsverhandlungen dauerten 171 Tage)
2013 bis 2017: CDU/CSU/SPD
2009 bis 2013: CDU/CSU/FDP
2005 bis 2009: CDU/CSU/SPD
2002 bis 2005: SPD/DIE GRÜNEN
1998 bis 2002: SPD/DIE GRÜNEN
1982 bis 1998: CDU/CSU/FDP
1969 bis 1982: SPD/FDP
1966 bis 1969: CDU/CSU/SPD
1963 bis 1966: CDU/CSU/FDP
1949 bis 1963: CDU/CSU mit wechselnden Koalitionspartnern (FDP/DP/GB/BHE/FVP)

Landwirtschaft: EU-Fördermittel dienen nicht dem Klimaschutz?

22.06.2021/EG
Quelle: Europäischer Rechnungshof, Luxemburg

Europäischer Rechnungshof: "EU-Agrarsubventionen machen Landwirtschaft nicht klimafreundlicher"

„Die Gelder für den Klimaschutz aus den EU-Agrarfonds haben nicht dazu geführt, dass die Landwirtschaft weniger Treibhausgase ausstößt. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Rechnungshof in einem neuen Sonderbericht. Die Prüfer stellten fest, dass die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft seit 2010 nicht zurückgegangen sind, obwohl von 2014 bis 2020 über ein Viertel aller EU-Agrarausgaben – mehr als 100 Milliarden Euro – in den Klimaschutz geflossen sind. Die meisten der von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geförderten Maßnahmen hätten nur ein geringes Klimaschutzpotenzial, und die GAP biete auch keine Anreize für wirksame klimafreundliche Verfahren.“
Die Mitteilung lesen Sie hier eca.europa.eu.
Den Bericht lesen Sie hier eca.europa.eu.

Zum Thema

Die Reportage „Das System Milch“ sehen Sie hier ↗arte.tv.

Die Verflechtungen und Interessen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) untersuchte das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen iaw.uni-bremen.de.

Die Top 15 Empfänger von Agrarzahlungen 2020 lesen Sie hier agrarheute.com.

Einzelne Empfänger von Steuergeldern aus dem EU-Agrarfonds suchen Sie hier agrar-fischerei-zahlungen.de.