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  • Geldvermögen privater Haushalte

    16.07.2026/EG
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland betrug im ersten Quartal 2026 rund 9,5 Billionen Euro

    Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, betrug das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des ersten Quartals 2026 bei 9.490 Milliarden Euro (+ 4,4 % ggü. I/2025).
    Die Daten lesen Sie hier.

    ¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
    ²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten.
    Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und ähnliche Organisationen). Zum Jahresende 2024 betrug das Geldvermögen privater Organisationen ohne Erwerbscharakter 375,5 Milliarden Euro bzw. rund 4 % vom gesamten Geldvermögen privater Haushalte. Quelle: Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank vom 15.06.2025, Seite 46 und 50.

    Zum Thema

    Sachvermögen privater Haushalte Ende 2024 bei 13,3 Billionen Euro
    Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2024, mit 13.319 Milliarden Euro (+ 5,94 % ggü. 2023) angegeben. Quelle: Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 12.

    Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

    Vergleichende Daten zur Vermögensungleichheit in Deutschland lesen Sie hier.

    Eine Verschonungsbedarfsprüfung gemäß § 28a Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) ermöglicht einen teilweisen oder vollständigen Erlass der Erbschaft- und Schenkungsteuer, wenn der Erwerb von begünstigtem Betriebsvermögen den Schwellenwert von 26 Millionen Euro überschreitet und der Beschenkte bzw. Erbe den Nachweis führt, dass er die Steuer nicht aus seinem verfügbaren Vermögen begleichen kann.
    2024 reduzierte die Verschonungsbedarfsprüfung die Steuerschuld der Begünstigten von 3.553 Millionen Euro auf 182 Millionen Euro.

    Daten des Jahres 2021 zu unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr nach Ländern sowie Einkunftsarten lesen Sie hier (siehe Frage 10).

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

  • Buchtipp: „Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen?“

    10.07.2026/EG

    Kristina Lunz , Düzen Tekkal: Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen?
    Für eine Gesellschaft, in der alle sicher sind – ein Manifest

    Sachbuch (Frauen, Gewalt, Männer, Politik)

    „Der Fall Collien Fernandes hat Deutschland aufgerüttelt und wieder einmal schonungslos offengelegt, wie alltäglich männliche Gewalt gegen Frauen ist – und wie unzureichend das deutsche Rechtssystem betroffene Frauen schützt. Kristina Lunz und Düzen Tekkal wollen das nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit Ricarda Lang und mit der Unterstützung von mehr als 250 bekannten Frauen stellen sie 10 Forderungen gegen männliche Gewalt an die Bundesregierung…“

    Autorinnen:

    Kristina Lunz ist Unternehmerin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin.

    Düzen Tekkal ist Politologin, Sozialunternehmerin und eine der profiliertesten Publizistinnen und Menschenrechtsaktivistinnen Deutschlands. Düzen Tekkal im Gespräch mit Katrin Heise, Deutschlandfunk Kultur, hören Sie hier.

    Verlag: Heyne
    Erscheinung: Juli 2026

  • Buchtipp: „Die Ostindien-Kompanie und ihr dunkles Erbe“

    03.07.2026/EG

    Nick Robins: Die Ostindien-Kompanie und ihr dunkles Erbe
    Wie der erste multinationale Großkonzern die Welt eroberte und den Kapitalismus bis heute prägt

    Sachbuch (Kapitalismus, Krieg, Kriminalität, Politik, Wirtschaft)

    „Die Britische Ostindien-Kompanie war die Mutter der modernen multinationalen Unternehmen. Ihr Handelsimperium umspannte den gesamten Globus. Ihre Handelsflotte importierte asiatische Luxusgüter wie Gewürze, Textilien und Tee nach Europa. Mit ihrer Privatarmee eroberte sie jedoch auch einen Großteil Indiens und öffnete mit Opium die Märkte Chinas. Die Praktiken der Kompanie schockierten ihre Zeitgenossen und wirken bis heute nach.“

    Autor:
    Nick Robins forscht und lehrt Praxis der nachhaltigen Finanzwirtschaft am Grantham Research Institute der London School of Economics.

    Verlag: FinanzBuchVerlag (FBV)
    Erscheinung: Juni 2026

  • Buchtipp: „Über Freiheit“

    26.06.2026/EG

    Timothy Snyder: Über Freiheit

    Sachbuch (Bildung, Gesellschaft, Politik)

    „Über Freiheit handelt vom alltäglichen Rassismus und der Social Media-Überflutung unseres Denkens, von der aggressiven sozialen Ungleichheit und der gigantischen Fehlentwicklung eines vergeudeten halben Jahrhunderts.“

    Autor:
    Timothy Snyder forscht und lehrt Neuere Europäische Geschichte an der University of Toronto.

    Verlag: C.H.Beck
    Erscheinung: Juli 2026

  • Videotipp: „America, who are you?“

    23.06.2026/EG
    Quelle: Arte TV, Strasbourg

    Dokumentation über die US-amerikanische Mentalität

    „Am Anfang steht das Ideal der Freiheit, seit der Unabhängigkeitserklärung von 1776 Kern der amerikanischen Identität. Doch dieses Versprechen galt lange nicht für alle. Der Kampf um gleiche Rechte zieht sich durch die gesamte US-Geschichte – von der Abschaffung der Sklaverei über die Bürgerrechtsbewegung bis zu aktuellen Konflikten. Ein zweiter Grundpfeiler ist…“

    Ergänzender Videotipp: “Kapitalismus made in USA”
    Teil 1: Das Paradies für Millionäre (1870⁠–⁠1920)
    Teil 2: Die Reichen zur Kasse bitten (1921⁠–⁠1946)
    Teil 3: Wer will Milliarden verdienen? (1981 bis heute)
    Diese 3-teilige Dokumentation ist bei Arte TV leider nicht mehr verfügbar.

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