Medium für die zweite Meinung

  • Buchtipp: „Das kleine Einmaleins des klaren Denkens“

    22.05.2026/EG

    Christian Hesse: Das kleine Einmaleins des klaren Denkens
    22 Denkwerkzeuge für ein besseres Leben

    Sachbuch (Bildung)

    „Das äußerst vergnüglich zu lesende Buch stellt knapp zwei Dutzend leicht verständliche, doch ungemein wirksame Denkwerkzeuge vom Analogieprinzip über den Widerspruchsbeweis bis hin zur Brute-force-Methode vor. Bei mittlerer Kondition sind sie alle mit einfacher Schulmathematik zu verstehen. Diese bewährten Techniken des formalen Denkens erleichtern die Erzeugung von Ideen und steigern die Erfolgsaussichten bei der Lösung von Problemen …“

    Autor:

    Christian Hesse forscht und lehrt Wahrscheinlichkeitstheorie, Mathematische Statistik und Datenanalyse an der Universität Stuttgart.

    Verlag: C.H.Beck
    Erscheinung: 5. Auflage, Juni 2026

  • Buchtipp: „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich“

    15.05.2026/EG

    Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich
    Die neue Klassenjustiz

    Sachbuch (Politik, Recht, Ungleichheit)

    „Das Versprechen lautet, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Aber sie sind nicht gleich. Das Recht hierzulande begünstigt jene, die begütert sind; es benachteiligt die, die wenig oder nichts haben. Verfahren wegen Wirtschaftsdelikten in Millionenhöhe enden mit minimalen Strafen oder werden eingestellt. Prozesse gegen Menschen, die ein Brot stehlen oder wiederholt schwarzfahren, enden hart und immer härter …“

    Autor:
    Ronen Steinke ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Hauptberuflich arbeitet er als Leitender Redakteur im Politikressort der Süddeutschen Zeitung.

    Verlag: Piper
    Erscheinung: Mai 2024

  • Sind Kriege rentabel?

    13.05.2026/EG
    Quellen: diverse

    Kriege sind gesundheitlich und materiell verlustreich für betroffene Gesellschaften /
    Töten und zerstören ist ein gewinnträchtiges Geschäftsfeld für Akteure in der Rüstungsindustrie, im Rohstoffsektor sowie der Baubranche (Wiederaufbau)

    Die US-Ökonomen Linda Bilmes und Joseph Stiglitz untersuchten die wirtschaftlichen Kosten des Irak-Krieges für die USA. Im Februar 2006 erschien das Arbeitspapier und 2008 das Buch „THE THREE TRILLION DOLLAR WAR“ (Der drei Billionen Dollar Krieg). Das Arbeitspapier lesen Sie hier.

    Die australische NGO „Institute for Economics & Peace“ (IEP) berechnete die weltwirtschaftlichen Auswirkungen von Gewalt und Krieg im Jahr 2024 auf nahezu 20 Billionen US-Dollar. Den Bericht lesen Sie hier.

    Die Wirtschaftswissenschaftler Jonathan Federle, Gernot J. Müller, Willi Mutschler und Moritz Schularick stellen das Online-Tool „Price of War Calculator“ zur freien Verfügung. Das Tool berechnet die wirtschaftlichen Auswirkungen (Kosten) hypothetischer Kriege.

    Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) ermittelte die weltweiten Militärausgaben 2025 auf rund 2,9 Billionen US-Dollar. Davon gaben die USA, China und Russland rund 1,5 Billionen US-Dollar aus. Den Bericht lesen Sie hier.

    The Wall Street Journal berichtete am 07.05.2026, dass der bereinigte Gewinn der Chemie- und Produktsparte des britischen Mineralöl- und Erdgaskonzerns „Shell“ im ersten Quartal 2026 auf 1,93 Milliarden US-Dollar stieg. Im Vergleich zum Vorjahr (449 Mio. USD) eine Steigerung in Höhe von 330 Prozent. Den Bericht lesen Sie hier.

    Hohe Ölpreise bescheren auch dem britischen Mineralölkonzern „BP“ im ersten Quartal 2026 einen außerordentlichen Gewinn in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es 687 Millionen US-Dollar, eine Steigerung in Höhe von 459 Prozent. Die Daten lesen Sie hier.

    Die geschäftliche Entwicklung des Rüstungskonzerns Rheinmetall AG, von 2019 bis 2025, lesen Sie hier.

    Die geschäftliche Entwicklung des Rüstungskonzerns Hensoldt AG, von 2019 bis 2025, lesen Sie hier.

    Den Beitrag „Kriege töten nicht nur durch Waffen“ der Frankfurter Rundschau lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Gegen Wahlen“

    08.05.2026/EG

    David Van Reybrouck: Gegen Wahlen
    Warum Abstimmen nicht demokratisch ist

    Sachbuch (Demokratie, Politik, Wahlen)

    „Es ist seltsam mit der Demokratie. Jeder ist dafür, aber keiner glaubt mehr so recht daran, dass sie funktioniert, jedenfalls nicht durch Wahlen. Wenn die Ergebnisse anders lauten als gewünscht, ist rasch der Vorwurf des Populismus im Raum. Immer weniger Menschen gehen wählen, die Mitgliederzahlen der politischen Parteien gehen dramatisch zurück. Wie kann überhaupt eine Demokratie effizient arbeiten und langfristig tragfähige Entscheidungen treffen, wenn die Politiker ihr Handeln vor allem an einem ausrichten müssen: Bei der nächsten Wahl wollen sie wiedergewählt werden …“

    Autor:
    David Van Reybrouck ist Historiker, Ethnologe, Archäologe und Schriftsteller.

    Verlag: Wallstein
    Erscheinung: August 2016

    Ein Essay von Christian Rabhansl, Redakteur, Deutschlandfunk Kultur, lesen Sie hier.

  • KI formt Herrschaft

    28.04.2026/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    DIW-Präsident Marcel Fratzscher: „Die Frage ist nicht, ob KI unsere Gesellschaft verändert.“

    „Die KI-Gefahr droht nicht nur durch Fakes und Jobverlust, sondern durch eine neue Machtökonomie. Es droht ein Kipppunkt für unsere Gesellschaft …“

    Die Mitteilung lesen Sie hier.

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