Medium für die zweite Meinung

  • Geldvermögen privater Haushalte

    16.04.2026/EG
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland stieg im vierten Quartal 2025 auf rund 9,5 Billionen Euro

    Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, stieg das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des vierten Quartals 2025 auf 9.504 Milliarden Euro (+ 4,75 % ggü. IV/2024).
    Die Daten lesen Sie hier.

    ¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.

    ²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten.

    Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und ähnliche Organisationen). Zum Jahresende 2024 betrug das Geldvermögen privater Organisationen ohne Erwerbscharakter 375,5 Milliarden Euro bzw. rund 4 % vom gesamten Geldvermögen privater Haushalte. Quelle: Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank vom 15.06.2025, Seite 46 und 50.

    Zum Thema

    Sachvermögen privater Haushalte Ende 2024 bei 13,3 Billionen Euro
    Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2024, mit 13.319 Milliarden Euro (+ 5,94 % ggü. 2023) angegeben. Quelle: Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 12.

    Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

    Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes haben die Finanzverwaltungen im Jahr 2024, von den veranlagten Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 113,2 Milliarden Euro, Erbschaft- und Schenkungssteuer in Höhe von 13,3 Milliarden Euro (11,75 %) festgesetzt. Die Daten lesen Sie hier.

    Vergleichende Daten zur Vermögensungleichheit in Deutschland lesen Sie hier.

    Einen Beitrag des Mitteldeutsche Rundfunks zum Thema „Warum große Vermögen kaum besteuert werden“ sehen Sie hier.

    Daten des Jahres 2021 zu unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr nach Ländern sowie Einkunftsarten lesen Sie hier (siehe Frage 10).

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

  • Buchtipp: „Der Abschied von Golf und Diesel“

    10.04.2026/EG

    Timo Daum: Der Abschied von Golf und Diesel
    Teslas Rolle beim Niedergang der deutschen Autoindustrie

    Sachbuch (Automobilindustrie, Politik)

    „Warum hat die deutsche Autoindustrie die Elektrifizierung so zögerlich und widerwillig betrieben? Timo Daum zeigt, warum die Branche ihren gewohnten technologischen Kurs nicht verlassen konnte – auch nicht angesichts der von Tesla vorgelegten Innovationsdynamik und trotz des absehbaren Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen.“

    Autor:
    Timo Daum lehrt „Das Denken des Silicon Valley“ an der Universität Wien und ist Gast der Forschungsgruppe »Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung« am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

    Verlag: Transcript
    Erscheinung: März 2026

  • Buchtipp: „Feminismus pur. 99 Worte.“

    03.04.2026/EG

    Alice Schwarzer: Feminismus pur. 99 Worte.

    Sachbuch (Frauen, Politik, Recht)

    Ihre Welt in 99 Worten – Alice Schwarzer zieht Bilanz. Anhand von 99 Begriffen – von A wie Arbeit und Alter, I wie Influencer, K wie Krieg und Frieden, M wie MeToo, O wie Ostdeutschland, R wie Rassismus oder S wie Sexualität – greift sie Themen der Zeit auf, die uns alle angehen. Die Basis sind Klassiker des Feminismus ebenso wie Persönliches aus Alice Schwarzers bewegtem Leben. Sie zeigt, auf welchen Errungenschaften der heutige Feminismus aufbaut und welche Herausforderungen uns ganz aktuell beschäftigen.“

    Autorin:
    Alice Schwarzer ist Journalistin, Gründerin und Chefredakteurin der Zeitschrift „EMMA“ sowie Autorin von über 40 Büchern.

    Verlag: Heyne
    Erscheinung: Februar 2026

  • Energiepolitik und Rechenzentren

    30.03.2026/EG
    Quelle: Centre for Economic Policy Research (CEPR), London und Paris

    Fabrizio Ferriani, stellvertretender Leiter der Abteilung Internationale Finanzmärkte und Rohstoffe Bank von Italien, und Andrea Gazzani, leitender Ökonom Bank von Italien, untersuchten die globale Expansion von Rechenzentren und ihre Auswirkungen auf die Energie

    „Der globale Markt für Rechenzentren ist in den letzten 15 Jahren massiv gewachsen, wobei die USA sowohl hinsichtlich der Anzahl der Einrichtungen als auch der Rechenkapazität deutlich an der Spitze liegen. […].
    Der dritte und wohl folgenreichste Aspekt für Europa ist strategischer Natur. Die globale IT-Kapazität konzentriert sich sowohl geografisch als auch auf eine kleine Anzahl in den USA ansässiger Hyperscaler. Auf Europa entfällt weniger als ein Fünftel der weltweiten Kapazität, was bedeutet, dass man bei Cloud-Diensten, KI-Schulungen an der Grenze und Datenverwaltung stark auf eine vom Ausland kontrollierte Infrastruktur angewiesen ist. Da KI-Fähigkeiten für die wirtschaftliche Produktivität und die nationale Sicherheit immer zentraler werden, erfordert die Verringerung dieser Abhängigkeiten koordinierte Maßnahmen zu Investitionen in die digitale Infrastruktur, Netzplanung und technologischer Souveränität.“

    Die Studie lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Grüne Städte“

    27.03.2026/EG

    Claudia Acklin: Grüne Städte
    Wo die Transformation bereits gelingt

    Sachbuch (Gesundheit, Wohnen)

    „Claudia Acklin nimmt uns mit auf eine inspirierende Reise zu 13 Städten weltweit von Basel bis Singapur, von Paris bis Wuhan. Sie alle zeigen, wie die grüne Transformation bereits Wirklichkeit geworden ist. Ob begrünte Dächer, urbane Landwirtschaft, Schwammstädte oder Bürger*inneninitiativen: Überall entstehen innovative, naturbasierte Lösungen, die Klima, Gesundheit und Gemeinschaft stärken.“

    Autorin:
    Dr. (Ph. D. in Design) Claudia Acklin ist Autorin des Podcasts »Die Natur und die Stadt« mit über 85 Episoden.

    Verlag: Oekom
    Erscheinung: Januar 2026

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