Schlagwort: Steuer

  • Buchtipp: „Yacht oder nicht Yacht“

    13.02.2026/EG

    Evan Osnos: Yacht oder nicht Yacht
    Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen.

    Sachbuch (Vermögen, Politik)

    „Für die kleine, verschworene Gemeinschaft rund um die größten Yachten der Welt hat die Messe in Palm Beach die vielversprechende Aura eines Trainingslagers nach der Winterpause. Zu Beginn der Sommersaison bietet sie Maklern, Bootsbauern und Eignern die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den neuesten Produkten zu verschaffen und Informationen zu sammeln: Wer steigt ein? Wer steigt aus? Und am dringlichsten: Wer hat ein Auge auf ein größeres Boot geworfen? An den Docks sortieren Makler die Menschenmenge nach ihrem Potenzial.“

    Autor:
    Evan Osnos ist seit fast zwei Jahrzehnten Staff Writer beim New Yorker und Senior Fellow der Brookings Institution. Er lebt in Washington, D.C. und schreibt über Politik und Auswärtige Angelegenheiten.

    Verlag: C.H.Beck
    Erscheinungstag: Februar 2026

  • Buchtipp: „Reichensteuer“

    30.01.2026/EG

    Gabriel Zucman: Reichensteuer

    Sachbuch (Politik, Steuer)

    „Gabriel Zucman gehört zu den bekanntesten und renommiertesten Ökonomen weltweit. Seit Jahren forscht er zu Steuergerechtigkeit und Steuervermeidung. Gerade diejenigen, so sein Befund, die ein im wahrsten Sinne des Wortes unvorstellbares Vermögen angehäuft haben, leisten oft keinen angemessenen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Kassen. Das ist nicht nur ein Problem für die Staatsfinanzen, sondern auch eine eklatante Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes.“

    Autor:
    Gabriel Zucman, geboren 1986 in Paris, ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Paris School of Economics und der École Normale Supérieure – PSL.

    Verlag: Suhrkamp
    Erscheinungstag: 13. Januar 2026

    Eine Buchvorstellung von Nils Schniederjann, Deutschlandfunk Kultur, hören Sie hier.

  • Geldvermögen privater Haushalte

    15.01.2026/EG
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland stieg im dritten Quartal 2025 auf rund 9,4 Billionen Euro

    Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, stieg das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des zweiten Quartals 2025 auf 9.389 Milliarden Euro (+ 5,1 % ggü. III/2024).
    Die Daten lesen Sie hier.

    ¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.

    ²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten.
    Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und ähnliche Organisationen). Zum Jahresende 2024 betrug das Geldvermögen privater Organisationen ohne Erwerbscharakter 375,5 Milliarden Euro bzw. rund 4 % vom gesamten Geldvermögen privater Haushalte. Quelle: Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank vom 15.06.2025, Seite 46 und 50.

    Zum Thema

    Sachvermögen privater Haushalte Ende 2023 bei 12,5 Billionen Euro
    Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2023, mit 12.524 Milliarden Euro (+ 3 % ggü. 2022) angegeben. Quelle: Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 12.

    Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

    Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2024 Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 113,2 Milliarden Euro veranlagt. Die Daten lesen Sie hier.

    Vergleichende Daten zur Vermögensungleichheit in Deutschland und Europa lesen Sie hier.

    Einen Beitrag des Mitteldeutsche Rundfunks zum Thema „Warum große Vermögen kaum besteuert werden“ sehen Sie hier.

    Daten des Jahres 2021 zu unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr nach Ländern sowie Einkunftsarten lesen Sie hier (siehe Frage 10).

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

  • Wirtschaftspolitik bleibt mangelhaft

    14.11.2025/EG
    Quellen: ifo Institut, München / Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln / Sachverständigenrat, Wiesbaden

    Wirtschaftsforschungsinstitute sehen Zukunftsfähigkeit Deutschlands gefährdet

    ifo: „Unter den zehn größten Investitionsposten 2026 – sie summieren sich auf 24,4 Milliarden Euro und damit 43,1 Prozent der gesamten Investitionsausgaben – finden sich zahlreiche Positionen, die nicht dazu dienen, Infrastruktur aufzubauen oder zu erhalten. Dazu zählen unter anderem 7,6 Milliarden Euro an Darlehen an die Sozialversicherungen sowie 6,85 Milliarden Euro für internationale Hilfen, Gewährleistungen und Entschädigungen.
    Tatsächlich fließen unter den zehn größten Investitionsposten (24,4 Mrd. Euro) nur rund 5,8 Milliarden Euro in Infrastrukturinvestitionen – etwa in Autobahnen und Schienenwege. Weitere 2,65 Milliarden Euro sind für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Zudem werden 1,5 Milliarden Euro als „Vorsorge Ausgabereste Investitionen“ verbucht – eine buchhalterische Kategorie, mit der nicht verausgabte Mittel aus dem Vorjahr die Investitionsquote erhöhen.“
    Die Studie lesen Sie hier.

    IW: „Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sollte den Investitionsstau lösen. Mit 500 Milliarden Euro wollte die Bundesregierung Brücken, Bahn und Schulen sanieren und die Transformation voranbringen – zusätzlich zum regulären Haushalt. Davon ist wenig geblieben. Stattdessen nutzt Schwarz-Rot das Geld, um Lücken im Haushalt zu stopfen. Neue IW-Berechnungen zeigen: Von den neuen Krediten in Höhe von 271 Milliarden Euro bis 2029 werden bis zu 133 Milliarden, also fast 50 Prozent, zweckentfremdet. Das Sondervermögen verkommt so zu einem Verschiebebahnhof.“
    Die Studie lesen Sie hier.

    Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2025/2026: „Würden die Mittel aus dem Sondervermögen vollständig zusätzlich und investitionsorientiert eingesetzt, hätte dies deutlich stärkere Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum als beim aktuell geplanten Ausgabenpfad.“
    Das Gutachten lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Staatsfinanzierung: Steuern, Sparen oder Verschulden?“

    19.09.2025/EG

    Axel Stommel: Staatsfinanzierung: Steuern, Sparen oder Verschulden?

    Sachbuch (Politik, Steuer)

    „Im März 2025 hat der bereits abgewählte Deutsche Bundestag tausend Milliarden Euro aus neuer Verschuldung zur Verfügung gestellt, das Grundgesetz musste dafür geändert werden. Der Vorgang gibt Anlass, Fragen der Staatsfinanzierung von Grund auf zu untersuchen. Kann es sein, dass der Kampf um die Steuern der Kampf um unsere Zukunft ist?“

    Autor

    Dr. Axel Stommel, Dipl.  Volksw., Dipl. Hdl., Stud. Dir.  a.  D., gehörte schon zu jenen Wissenschaftlern, in deren Namen 1978 das erste und auf Solidarität und Nachhaltigkeit zielende Memorandum Alternativen der Wirtschaftspolitik vorgelegt wurde.

    Verlag: Büchner
    Erscheinung: Juli 2025