Geldvermögen privater Haushalte

18.04.2024/EG
Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland erreicht Ende 2023 rund 7,7 Billionen Euro

Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, summierte sich das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des vierten Quartals 2023 auf 7.715 Milliarden Euro (+ 6,5 % ggü. IV/2022).
Die Daten lesen Sie hier.

¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und ähnliche Organisationen).

Zum Thema

Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2022, mit 12.398 Milliarden Euro (+ 14 % ggü. 2021) angegeben. Quelle: Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 14.

Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

Andreas von Westphalen, Deutschlandfunk, im Gespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty, über die Sakralisierung des Kapitals und deren Folgen, hören Sie hier.

Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

Lohnarbeit, Milliardäre, Übergewinne

27.03.2024/EG
Quelle: Netzwerk Steuergerechtigkeit, Berlin

Steuer(un)recht: Arbeit wird hoch besteuert – Vermögen niedrig

„Ein typischer Mustermillionär zahlt mit 21 Prozent nur knapp die Hälfte des Reichensteuersatzes von 45 Prozent und – inklusive Sozialabgaben – mit 24 Prozent knapp die Hälfte dessen, was die Durchschnittsverdiener-Familie an Steuern und Sozialabgaben zahlt. Immobilienmilliardärinnen, die ihr Geld in profitablen Bestandsimmobilien parken, zahlen mit knapp 17 Prozent sogar noch weniger. Und auch die Eigentümerinnen der größten und profitabelsten Unternehmen der Welt schaffen es, ihren Steuersatz durch Gewinnverschiebung unter 20 Prozent zu drücken.“

Das „Jahrbuch Steuergerechtigkeit 2024“ lesen Sie hier.

Steuer und Steuerzahler

07.03.2024/EG
Quelle: Netzwerk Steuergerechtigkeit, Berlin

Deutschland ist Hochsteuerland für Arbeitnehmer und Niedrigsteuerland für Superreiche

Die Nichtregierungsorganisation „Netzwerk Steuergerechtigkeit“ erfasst im „Jahrbuch Steuergerechtigkeit 2024“ die Gerechtigkeitslücken im deutschen Steuersystem:

Indikator 1: „Deutschland ist Hochsteuerland für Arbeit und Niedrigsteuerland für Superreiche. Der typische Multimillionär zahlt auf sein Millioneneinkommen nur 24 Prozent Steuern und Abgaben …“
Indikator 2: „Die großen Digitalkonzerne zahlten 2023 in Deutschland unverändert nur etwa 3 Prozent Steuern auf ihre hier erwirtschafteten Gewinne …“
Indikator 3: „Seit 2013 hat sich der Wert der deutschen Milliardenvermögen auf zuletzt knapp 1.000 Milliarden Euro fast verdreifacht …“
Indikator 4: „24 Erbinnen und Beschenkte, die 2022 mehr als 26 Millionen Euro erhielten, zahlten darauf im Schnitt nur 4,5 Prozent Steuern …“ Indikator 5: „Während auf Fleischersatz und Sojamilch 19 Prozent Umsatzsteuer fällig wurden, waren es bei Fleisch aus Massentierhaltung und Gummibärchen nur …“ Indikator 6: „Im Jahr 2022 waren nur 2.498 Steuerfahnderinnen im Einsatz für mehr Steuergerechtigkeit …“
Indikator 7: „Mitte 2023 waren nur 63 Prozent der eintragungspflichtigen GmbHs im Transparenzregister eingetragen, obwohl die Pflicht zur Eintragung mittlerweile seit sechs Jahren besteht …“
Indikator 8: „Der direkte Schaden der Länder des globalen Südens durch Gewinnverschiebung der großen Konzerne und Offshore-Vermögen belief sich auf rund 90 Milliarden US-Dollar …“

Das „Jahrbuch Steuergerechtigkeit 2024“ lesen Sie hier.

Buchtipp: „Enterbt uns doch endlich!“

02.02.2024/EG

Yannick Haan: Enterbt uns doch endlich!
Wie das Erben meine Generation zerreißt

Sachbuch (Demokratie, Politik, Steuer, Vermögen)

„Deutschland ist eines der ungleichsten Länder in Europa. In keinem anderen Land ist die Vermögens-ungleichheit so zementiert wie bei uns. Wir haben ein System geschaffen, das öffentliche Armut fördert und den privaten Reichtum weniger Menschen immer weiter steigert. Das liegt zum größten Teil am Erben.“

Autor

Yannick Haan geboren 1986, ist Publizist und Politiker. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen von Ungerechtigkeit auf die Gesellschaft und ist Botschafter der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.

Trabanten Ost Verlag, ISBN 978-3-98697-010-9, Buch

Geldvermögen privater Haushalte

18.01.2024/EG
Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland erreicht Ende Oktober 2023 rund 7,5 Billionen Euro

Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, summierte sich das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des dritten Quartals 2023 auf 7.467 Milliarden Euro (+ 4,7 % ggü. III/2022).
Die Daten lesen Sie hier.

¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und Ähnliche).

Zum Thema

Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2022, mit 12.398 Milliarden Euro (+ 14 % ggü. 2021) angegeben. Quelle: Deutsche Bundesbank, Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 14.

Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

Andreas von Westphalen, Deutschlandfunk, im Gespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty, über die Sakralisierung des Kapitals und deren Folgen, hören Sie hier.

Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.