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Beiträge verschlagwortet als “Einkommen”

Verteilung der Gerechtigkeit

26.01.2023/EG
Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin

Studie macht Stimmung über die Einkommensverteilung deutlich

Am Mittwochabend (25.) stellte Kai Unzicker von der Bertelsmann Stiftung die im Jahr 2022, gemeinsam mit dem ifo Institut, durchgeführte Studie dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung vor. Demnach sind 60 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Entlohnung in Deutschland nichts mit der eigenen Leistung zu tun hat…
Den Bericht lesen Sie hier bundestag.de.

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Geldvermögen privater Haushalte

13.01.2023/EG
Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland erreicht im dritten Quartal 2022 rund 7,5 Billionen Euro

Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, summierte sich das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, im dritten Quartal 2022, auf 7.475 Milliarden Euro. Damit übertraf es den Vorjahreswert leicht um 17,5 Milliarden Euro. bundesbank.de

¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und Ähnliche).

Zum Thema

Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2020, mit 9.440 Milliarden Euro (+ 4,6 % ggü. 2019) erfasst. bundesbank.de (Seite 14)

Zitat aus dem Monatsbericht Juli 2022 der Deutschen Bundesbank, Seite 22: „Während die obersten 10 % der Vermögensverteilung über den betrachteten Zeitraum mehr als 50 % des gesamten Nettovermögens der Haushalte in Deutschland hielten, entfiel auf die untere Hälfte der Vermögensverteilung mit durchschnittlich 0,6 % ein äußerst geringer Anteil.“ bundesbank.de

Andreas von Westphalen, Deutschlandfunk, im Gespräch mit Thomas Piketty, Wirtschaftswissenschaftler, über die Sakralisierung des Kapitals und deren Folgen deutschlandfunk.de.

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Buchtipp: Schamland

11.11.2022/EG

Stefan Selke: Schamland
Die Armut mitten unter uns

Sachbuch (2013, Armut, Demokratie, Leben)

„In einer einzigartigen Mischung aus Sozialreportage und messerscharfer Gesellschaftsanalyse nimmt Stefan Selke uns mit in die unbekannte Welt der Armen. Er zeichnet das Leben jener Menschen, die einst in der Mitte der Gesellschaft lebten und sich verzweifelt bemühen, ein Stück Normalität zu bewahren…“

Autor

Stefan Selke landete nach einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik bei der Soziologie und ist als Professor für »Gesellschaftlichen Wandel« an der Hochschule Furtwangen am Puls der Zeit. 2021 wurde Selke mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis der Integrata-Stiftung zum Thema »Visionen für eine bessere Welt: Humane Utopien als Gestaltungrahmen für die nach-Corona-Gesellschaft« ausgezeichnet.

Ullstein Verlag, ISBN: 978-3-843-70539-4, E-Buch, 9 Euro

Buchtipp: Der Verlust

04.11.2022/EG

Anita Blasberg: Der Verlust
Warum nicht nur meiner Mutter das Vertrauen in unser Land abhandenkam

Sachbuch (Leben)

„Es ist etwas passiert in den letzten dreißig Jahren. Immer weniger Menschen vertrauen den Institutionen dieses Landes – weder der Regierung noch den Medien, noch nicht einmal der Wissenschaft. Doch wie konnte es so weit kommen? Die preisgekrönte Journalistin Anita Blasberg rekonstruiert die schrittweise Erosion des Vertrauens – am Beispiel ihrer eigenen Mutter und entlang historischer Bruchstellen und Protagonisten. Da ist ein junger Treuhandmanager, der achtzig ostdeutsche Betriebe in zwei Jahren verkauft; da ist eine Klinikärztin, die ihre Patienten schneller entlassen soll, als ihr lieb ist; da sind Politiker, die nach der Finanzkrise ihre eigene Ohnmacht bestaunen und dann fast alles beim Alten belassen…“

Autorin

Anita Blasberg, 1977 in Düsseldorf geboren, studierte Sozialwissenschaften, Politik, Psychologie und Germanistik. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Redakteurin und Reporterin für DIE ZEIT. Sie wurde mit dem Deutschen Sozialpreis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Für die Fernsehreportage „Die Weggeworfenen" erhielt sie u. a. den Prix Italia. Blasberg hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie bei Hamburg.

Rowohlt Verlag, ISBN: 978-3-644-01077-2, E-Buch, 15 Euro

Anita Blasberg im Gespräch mit Christian Rabhansl deutschlandfunkkultur.de.

Geldvermögen privater Haushalte

24.10.2022/EG
Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland erreicht im ersten Halbjahr 2022 rund 7,5 Billionen Euro, eine Vermehrung in Höhe 1,6 Prozent gegenüber ersten Halbjahr 2021

Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, summierte sich das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, im ersten Halbjahr 2022, auf 7.496 Milliarden Euro. Damit übertraf es den Vorjahreswert um 120 Milliarden Euro bzw. 1,6 Prozent. bundesbank.de

¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und Ähnliche).

Zum Thema

Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2020, mit 9.440 Milliarden Euro (+ 4,6 % ggü. 2019) erfasst. bundesbank.de (Seite 14)

Zitat aus dem Monatsbericht Juli 2022 der Deutschen Bundesbank, Seite 22: „Während die obersten 10 % der Vermögensverteilung über den betrachteten Zeitraum mehr als 50 % des gesamten Nettovermögens der Haushalte in Deutschland hielten, entfiel auf die untere Hälfte der Vermögensverteilung mit durchschnittlich 0,6 % ein äußerst geringer Anteil.“ bundesbank.de

Andreas von Westphalen, Deutschlandfunk, im Gespräch mit Thomas Piketty, Wirtschaftswissenschaftler, über die Sakralisierung des Kapitals und deren Folgen deutschlandfunk.de.

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