Buchtipp: Pillen vor die Säue

26.03.2021/EG Rupert Ebner, Eva Rosenkranz: Pillen vor die SäueWarum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefährden Sachbuch (Gesundheit, Landwirtschaft, Tierwohl, Politik, Umweltschutz) „Es ist, als liefen wir sehenden Auges in die Katastrophe: Um unseren Fleischhunger zu stillen, müssen möglichst viele Tiere auf möglichst wenig Raum möglichst rasch »Schlachtgewicht« erreichen – Weiterlesen…

Umweltschutz: Nahrungsmittelkonsum belastet

27.01.2021/EG Quelle: Umweltbundesamt, Dessau „Von der Welt auf den Teller“ / Studie zur globalen Umweltinanspruchnahme unseres Lebensmittelkonsums Die aktuelle Kurzstudie des Umweltbundesamtes „Von der Welt auf den Teller“ befasst sich mit den weltweit umweltbelastenden Faktoren unseres Lebensmittelkonsums und verdeutlicht diese Einflüsse am Beispiel eines 50-Euro-Einkaufs im Verbrauchermarkt: „44 Quadratmeter landwirtschaftliche Weiterlesen…

Buchtipp: Fleisch

15.01.2021/EG

Christian Kassung: Fleisch
Die Geschichte einer Industrialisierung

Sachbuch (Ernährung, Konsum, Tiere, Wirtschaft)

„Roh, gekocht, kalt, heiß, fettig oder mager – Fleisch ist heute überall und jederzeit verfügbar. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Fleisch als Konsumware unterscheidet unsere Moderne von allen vorherigen Epochen. Wer verstehen will, warum und wie wir Fleisch essen, muss ins Berlin des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Hier erlangte Fleisch jene Selbstverständlichkeit, die im Zentrum der aktuellen Ernährungsdebatten steht.
Christian Kassung beschreibt in diesem Buch die Kulturtechniken der industriellen Schweinefleischproduktion von der Zucht, der Haltung, der Schlachtung bis hin zur Distribution und Zubereitung. Er schildert, wie erst durch die Verschränkung einer Vielzahl industrieller Prozesse und Technologien die energiereiche Ernährung der arbeitenden Bevölkerung sichergestellt werden konnte. Der Fleischkonsum wurde damit im großstädtischen Alltag so stark wirksam, dass unser kulinarisches System dadurch bis heute geprägt ist. All dies fügt sich zu einer Geschichte des Überflusses zusammen – und regt zum Nachdenken über die historischen Bedingungen unserer eigenen Ernährungskultur an.“ (mehr …)