Guten Appetit!

01.07.2020/EG
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

Fleischindustrie erzielte im März 2020 einen neuen Umsatzrekord

Im Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe (563 Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten) stiegen die Umsätze von Januar bis April 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,8 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum, Januar bis April 2019, waren es noch 12,3 Milliarden Euro. Im März 2020 erzielte die Fleischindustrie einen Umsatzrekord von 3,9 Milliarden Euro. destatis.de

Zum Thema

Nachrichten aus der Fleischindustrie agrarheute.com.

Nitratbericht 2020: Laut einer Meldung von „agrarheute“ hat sich die Nitratbelastung im Grundwasser im Vergleichszeitraum 2016 bis 2018 kaum verbessert. agrarheute.com

Am 12. Dezember 1991 wurde die Richtlinie 91/676/EWG des Rates zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen (Nitratrichtlinie) verabschiedet. Sie zielt darauf ab, die Wasserqualität in ganz Europa zu schützen, indem verhindert wird, dass Nitrate aus landwirtschaftlichen Quellen Grund- und Oberflächengewässer verschmutzen, und indem die Anwendung guter landwirtschaftlicher Praktiken gefördert wird. ec.europa.eu

„Fleischersatz auf pflanzlicher Basis, zum Beispiel aus Soja, Weizen, oder Erbsen, schneidet laut der Studie aus Umweltsicht am besten ab. Im Vergleich zu Rindfleisch entstehen dabei bis zu weniger als ein Zehntel der Treibhausgase und ein Vielfaches geringerer Wasserverbrauch und Flächenverbrauch. Etwas schlechter schneidet Fleischersatz auf Insektenbasis ab. In-Vitro-Fleisch ist noch nicht am Markt verfügbar, so dass die Umweltauswirkungen schwer abzuschätzen sind.“ umweltbundesamt.de.

‘Krankheitserreger‘ in der Gesundheitspolitik II

25.06.2020/EG
Quelle: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

Anna Werbeck, Wirtschaftswissenschaftlerin am RWI, Ansgar Wübker, Wirtschaftswissenschaftler an der Ruhr-Universität in Bochum, und Nicolas R. Ziebarth, Wirtschaftswissenschaftler an der Cornell University in Ithaca/USA, erforschten die Terminvergabe von Facharztpraxen für Krankenversicherte

Für die Studie fragte eine Testperson einem standardisierten Protokoll folgend telefonisch Termine für Allergietests, Hörtests und Magenspiegelungen bei 991 Facharztpraxen in 36 deutschen Landkreisen an, wobei jede Praxis im Abstand von einigen Wochen zweimal von der gleichen Testperson angerufen wurde. Der zufällig zugewiesene Versicherungsstatus wurde dabei immer genannt. Das Feldexperiment fand zwischen April 2017 und Mai 2018 statt.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • „85 Prozent aller fiktiven Patientinnen und Patienten bekamen einen konkreten Termin angeboten. Die Wahrscheinlichkeit, einen Termin zu erhalten, war bei Privatversicherten jedoch sieben Prozent höher als bei gesetzlich Versicherten.“
  • „Wenn ein Termin angeboten wurde, mussten gesetzlich Versicherte im Durchschnitt 25 Tage auf den Termin warten, bei Privatversicherten betrug die Wartezeit nur 12 Tage.“
  • „Bei Magenspiegelungen und Allergietests, bei denen die Vergütungsunterschiede zwischen Privat- und gesetzlich Versicherten am größten sind, war die Differenz in der Wartezeit besonders groß. Auch für einen Hörtest, bei dem die die Preisunterschiede zwischen privaten und gesetzlichen Behandlungen deutlich geringer sind, erhielten Privatversicherte schneller einen Termin, der Unterschied war jedoch deutlich geringer.“
  • „In der Frage, ob überhaupt ein Termin angeboten wurde, bestand nur bei Magenspiegelungen und Allergietests ein signifikanter Unterschied. Für einen Hörtest bekamen alle Patienten gleich häufig einen Termin angeboten.“
  • „Die Ungleichbehandlung bei den Wartezeiten war in Städten und Kreisen mit hoher Bevölkerungsdichte tendenziell größer als in ländlichen Kreisen. Die Unterschiede scheinen in Ostdeutschland etwas geringer zu sein als in Westdeutschland.“

Zum Thema

Bernd Hontschik, Chirurg und Kolumnist bei der Frankfurter Rundschau:
„(…). Deutschland ist also das einzige Land weit und breit, das einem Zehntel seiner Bevölkerung die Möglichkeit einräumt, sich mit der privaten Krankenversicherung aus dem Solidarsystem zu verabschieden. Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund. (…). Ärztekammern, Kassenärztliche Vereinigungen und der Beamtenbund malen das große Arztpraxissterben an die Wand, wenn den Ärzt*innen die privaten Einnahmen wegbrechen. Aber die ärztlichen Einkommen wären in keinerlei Gefahr, denn bislang Privatversicherte würden stattdessen sogleich entsprechende Zusatzversicherungen abschließen. Eine Illusion sollte man aber nicht haben: Mit der Abschaffung der Zwei-Klassen-Krankenversicherung wird man die Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin nicht erreichen. Dazu müsste man zuerst die Klassengesellschaft abschaffen.“ hontschik.de

Bertelsmann-Studie: Wären alle Bundesbürger gesetzlich versichert, könnten die Beitragssätze der Krankenkassen um 0,7 bis 0,2 Prozentpunkte sinken
„Im dualen System der deutschen Krankenversicherung können sich Privatversicherte dem solidarischen Risikoausgleich entziehen. Dies geht zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Denn Privatversicherte verdienen nicht nur deutlich besser, sie sind im Durchschnitt auch gesünder als gesetzlich Versicherte. Würden alle Versicherten in die GKV einbezogen, könnten die Beiträge spürbarsinken. Zudem würde dies den sozialen Zusammenhalt stärken.“
Stefan Etgeton, Gesundheitsexperte der Bertelsmann Stiftung: „Der durchschnittliche GKV-Versicherte zahlt jedes Jahr mehr als nötig, damit sich Gutverdiener, Beamte und Selbstständige dem Solidarausgleich entziehen können. Das ist der Preis dafür, dass sich Deutschland als einziges Land in Europa ein duales Krankenversicherungssystem leistet.“
bertelsmann-stiftung.de

Die Kritik des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) lesen Sie hier pkv.de.

Die Kritik der Bundesärztekammer lesen Sie hier bundesaerztekammer.de.

Der politisch benutzte Begriff „Zwei-Klassen-Medizin“ teilt Krankenversicherte in zwei Kategorien: in gesetzlich Krankenversicherte und in privat Krankenversicherte. Die tatsächliche Ungleichheit ist vielfältiger. Medizinische Leistungen werden beansprucht

  • mit Hilfe einer gesetzlichen Krankenversicherung;
  • mit Hilfe einer gesetzlichen Krankenversicherung in Verbindung mit einer privaten Krankenzusatzversicherung;
  • mit Hilfe einer privaten Krankenversicherung mit Basisleistungen;
  • mit Hilfe einer privaten Krankenversicherung mit individuellen Zusatzleistungen;
  • ohne Hilfe einer Krankenversicherung aufgrund finanzieller Unabhängigkeit (medizinische Leistungen werden bei Bedarf weltweit in Anspruch genommen) sowie
  • ohne Hilfe einer Krankenversicherung aufgrund fehlender finanzieller Mittel bzw. nicht greifender (gesetzlicher) Absicherung oder Hilfsleistungen.

Bundesministerium für (Ernährung) Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft

24.06.2020/EG
Quellen: BMEL, Foodwatch, ZDF

Nichtregierungsorganisation Foodwatch und ZDF-Magazin „Frontal 21“ konfrontieren das BMEL mit Diskrepanzen zur Einführung der Nährwertkennzeichnung „Nutri-Score“

Der Vorwurf von Foodwatch:
„Im Streit um die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln ließ das Ernährungsministerium von Julia Klöckner offenbar eine wissenschaftliche Studie stark umschreiben, die dem Nutri-Score ein gutes Zeugnis ausstellt. Während Klöckner die Original-Version verheimlichte, präsentierte sie der Öffentlichkeit eine Studie ohne Empfehlung für den Nutri-Score. Einen eigenen Kennzeichnungs-Vorschlag ließ sie ausgerechnet auf Basis des Modells der Lebensmittelindustrie erstellen.“
Den Bericht mit Quellen und ergänzenden Informationen lesen Sie hier foodwatch.org.

Die „Klarstellung“ des BMEL zur Berichterstattung „Nutri-Score“ lesen Sie hier bmel.de.

Den Bericht des ZDF-Magazins „Frontal 21“ sehen Sie hier zdf.de.

Zum Thema

Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) ist die Reduktionsstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wenig überzeugend. Im April 2020 forderte der VZBV:

  • Flächendeckende und verbindliche Verbesserung der Nähwertqualität des Lebensmittelangebots
  • Erweiterung des Produktmonitorings und der relevanten Produktgruppen
    Gesetzlich verbindliche Vorgaben für Zusammensetzung und Nährwerte von Produkten mit Kinderoptik
  • Transparente und verbraucherfreundliche Kommunikation und Darstellung der Reduktionsmaßnahmen
  • Mehr Tempo und Sanktionsmöglichkeiten bei Verfehlen der Ziele

Die VZBV-Stellungnahme lesen Sie hier vzbv.de.

Im Juni 2020 forderte der VZBV strengere gesetzliche Regulierung von Lebensmitteln mit Kinderoptik vzbv.de.

Dr. med. Sigrid Peter, Vizepräsidentin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ): „Ohne der Lebensmittelindustrie weh zu tun geht es nicht. Wenn die CDU dabei bleibt, den Zuckeranteil in Lebensmittel für Kinder in Zukunft nicht zu begrenzen, macht die nationale Diabetes-Strategie im Ganzen keinen Sinn. …“ bvkj.de

AOK-Studie: Hälfte der Deutschen mit problematischer Ernährungskompetenz aok-bv.de.

‘Krankheitserreger‘ in der Gesundheitspolitik

19.06.2020/EG
Quellen: siehe Angaben

RWI „Krankenhaus Rating Report 2020“: Wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich weiter verschlechtert

„Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2018 weiter verschlechtert. 13 Prozent der Krankenhäuser befanden sich im „roten Bereich“ erhöhter Insolvenzgefahr, 64 Prozent im „grünen Bereich“. Im Jahr zuvor lagen noch 11 Prozent im „roten Bereich“. Die Ertragslage hat sich 2018 ebenfalls verschlechtert: 29 Prozent der Krankenhäuser schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust, 2017 waren es noch 27 Prozent.
Ausschlaggebend für die schlechtere wirtschaftliche Lage dürfte u.a. der erneute Rückgang der stationären Fallzahl im Jahr 2018 um 0,1 Prozent gewesen sein. Gründe hierfür könnten der zunehmende Fachkräftemangel und intensivere Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) sein, verbunden mit einer zunehmenden Ambulantisierung der Medizin. Im Jahr 2019 ist mit einer weiteren Reduktion der stationären Fallzahl zu rechnen.“ rwi-essen.de

(Wirtschafts-)Rating: „bonitätsmäßige Einstufung von Ländern, Banken, Firmen o. Ä. in ein Klassifikationssystem“ (Quelle: Duden)

Zum Thema

April 1991
Gesetz zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze, kurz Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG)
§ 12 Förderung von Vorhaben zur Verbesserung von Versorgungsstrukturen
(1) „Zur Förderung von Vorhaben der Länder zur Verbesserung der Strukturen in der Krankenhausversorgung wird beim Bundesamt für Soziale Sicherung aus Mitteln der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds ein Fonds in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro errichtet (Strukturfonds). (…). Zweck des Strukturfonds ist insbesondere der Abbau von Überkapazitäten, die Konzentration von stationären Versorgungsangeboten und Standorten sowie die Umwandlung von Krankenhäusern in nicht akutstationäre örtliche Versorgungseinrichtungen…“ gesetze-im-internet.de

Mai 2013
„Seit Jahren reduzieren die meisten Länder kontinuierlich die im Landeshaushalt eingestellten Investitionsmittel. Im Jahr 2011 fehlten im Krankenhaussektor rund 723 Mill.€ an Investitionszahlungen (in Preisen von 2011), um die bestehende, öffentlich geförderte Infrastruktur zu erhalten. (…). Kernursache des Rückgangs der Investitionsmittel ist die hohe Abhängigkeit der Krankenhausfinanzierung von der finanziellen Gesamtlage des jeweiligen Landes. Um die immer stärker drückende Zinslast in den Landeshaushalten bedienen zu können, sind die Krankenhausinvestitionsmittel zum „Steinbruch“ [PITSCHAS(2012)] für die Haushaltskonsolidierung geworden.“ ifo.de

April 2017
„Im Vergleich zum Jahr 1991 sanken die Fördermittel bis 2015 nominal um circa 23 Prozent, während das Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum um 92 Prozent anstieg und sich die bereinigten Kosten der Krankenhäuser um circa das 2,25-fache erhöhten, …“ aerzteblatt.de

August 2017
Finanzierungsfundament der Krankenhäuser ist porös zweitlese.de

Dezember 2017
Aufgrund des Ökonomisierungsdrucks sah sich die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin genötigt, folgenden Codex zu veröffentlichen:
„Die Ärzteschaft gerät in der Patientenversorgung zunehmend unter Druck, ihr Handeln einer betriebswirtschaftlichen Nutzenoptimierung in Klinik und Praxis unterzuordnen…“ hartmannbund.de

Juli 2019
„Mit weniger als der Hälfte der Krankenhäuserwären Patienten in Deutschland besser versorgt“
„In der Bundesrepublik Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl, von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde die Versorgungsqualität für Patientenverbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern. Das zeigt eine neue Studie inklusive Modellberechnung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.“
„Folgende Experten waren an der Diskussion über die als notwendig erachtete Veränderung der Krankenhausstrukturen in Deutschland und der Entwicklung eines Zielbildes für die als sinnvoll und wünschenswert erachteten Veränderungen der deutschen Krankenhausstrukturen beteiligt:
Dr. Martin Albrecht, IGES Institut, Berlin
Prof. Dr. Boris Augurzky, RWI – Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
Prof. Dr. Andreas Beivers, Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien
Prof. Dr. Reinhard Busse, Technische Universität Berlin
Prof Dr. Max Geraedts, Philipps-Universität Marburg
Dr. Matthias Gruhl, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg (zum 02.11.2018 mit der Ernennung zum Staatsrat ausgeschieden)
Dr. Stefan Loos, IGES Institut, Berlin
Dr. Uwe Preusker, internationaler Gesundheitsexperte, Helsinki
Prof. Dr. Bernt-Peter Robra, Universität Magdeburg
Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Hamburg Center for Health Economics“

Die entsprechende Pressemitteilung lesen Sie hier bertelsmann-stiftung.de.

Juli 2019
Roland Berger Krankhausstudie 2019 „Deutschlands Krankenhäuser zwischen Kostendruck und steigendem Wettbewerb“
„Das wirtschaftliche Ergebnis hat bei Entscheidern in Krankenhäusern die größte Aufmerksamkeit. Um das Ergebnis zu verbessern werden Maßnahmen zur Erlössteigerung sowie zur Kostensenkung, darunter auch Senkung der Personalkosten, verfolgt.“ rolandberger.com (Seite 8)

Dezember 2019
Krankenhaus Barometer 2019 des Deutschen Krankenhausinstitutes: Der ökonomische Einfluss ist für 77 Prozent der befragten Krankhäuser sehr stark oder ziemlich stark (Seite 88). dki.de

April 2020
„Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, hat private Krankenhausträger dafür kritisiert, dass sie der Bitte von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht sofort nachgekommen sind, planbare Leistungen zu verschieben.“ aerzteblatt.de

März 2020
Die Folgen von Kostensenkungsprogrammen und Privatisierungen im Gesundheitswesen in Großbritannien lesen Sie hier aerzteblatt.de.

Mai 2020
„Die Anstalt“ zum Mythos „Privatisierung = Kostensenkung“ zdf.de
„Die Anstalt“ klärt das Krankenhaussystem à la Bertelsmann auf zdf.de.

Die verantwortlichen Regierungskoalitionen:

  • seit März 2018: CDU/CSU/SPD (Koalitionsverhandlungen dauerten 171 Tage)
  • 2013 bis 2017: CDU/CSU/SPD
  • 2009 bis 2013: CDU/CSU/FDP
  • 2005 bis 2009: CDU/CSU/SPD
  • 2002 bis 2005: SPD/DIE GRÜNEN (Einführung der „Hartz-IV-Gesetze“)
  • 1998 bis 2002: SPD/DIE GRÜNEN
  • 1982 bis 1998: CDU/CSU/FDP

Ergänzung am 21.06.2020:

Januar 1993
Das Gesundheitsstrukturgesetz mit Sonderentgelten und Fallpauschalen tritt in Kraft. Die Ökonomisierung medizinischer Leistungen wird eingeleitet. ndr.de

Einblicke in die Fälle von Nebenwirkungen durch Fallpauschalen lesen Sie hier aerzteblatt.de

November 2019
Studie „Arbeitsbedingungen und Gesundheitszustand junger Ärzte und professionell Pflegender in deutschen Krankenhäusern“ springer.com

Corona-Pandemie: Welche Maßnahmen wirken?

12.05.2020/EG
Quelle: Ökonomenstimme, Zürich

Tobias Hartl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ökonometrie der Universität Regensburg, und Enzo Weber, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Regensburg, erforschten die Wirkung getroffener (Eindämmungs-)Maßnahmen

„Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Abflachung der Infektionen vor allem mit den Schul- und Kitaschließungen, den Ausgangsbeschränkungen und mit der Einstellung des Profi- und Breitensports verbunden ist. Für die Schließungen der Dienstleistungsbranchen des öffentlichen Lebens finden sich dagegen kaum zusätzliche Effekte.“ oekonomenstimme.org

Zum Thema

Mythen und Antworten rund um Covid-19 bundesregierung.de.

Infektionsmonitor Bundesländer und Landkreise experience.arcgis.com.