Buchtipp: Ölbeben

13.12.2019/EG

Heike Buchter: Ölbeben
Wie die USA unsere Existenz gefährden

Sachbuch (Energie, Gesellschaft, Kapitalismus, Politik, USA, Wirtschaft)

Während wir hier über den Klimawandel diskutieren, führt Trump die größte Volkswirtschaft der Welt in ein neues Ölzeitalter und schafft schmutzige Tatsachen. Von Alaska bis zum Golf von Mexiko werden ganze Landstriche zu Industriebrachen – mit globalen Folgen.
Den Kampf um den Öl-Thron hat Amerika für sich entschieden und geht ohne Rücksicht auf alte Bündnisse seinen Weg. Die in New York lebende Wirtschafts- und Finanzmarktexpertin Heike Buchter hat sich an den Schauplätzen der Ölindustrie ein Bild gemacht.
– Was bedeutet die US-Energiedominanz für Deutschland und Europa?
– Was bedeutet die Amerikas Vormachtstellung für unsere Umwelt, aber auch für unsere Sicherheit?
Buchter zeigt, wie die Hintermänner an der Wall Street den Boom anheizen und wie das Öl der Fracker die Welt neu ordnet. Weiterlesen

Strom ist in Deutschland eine hochpreisige Energie

27.11.2019/EG
Quelle: Eurostat, statistisches Amt der Europäischen Union, Luxemburg

Deutschlands Verbraucher (Konsumenten) bezahlen die höchsten Strompreise in der EU

Im ersten Halbjahr 2019 stiegen die durchschnittlichen Haushaltsstrompreise, inklusive Steuern und Abgaben, in der Europäischen Union (EU), im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um rund fünf Prozent auf 21 Euro pro 100 kWh. So meldete Bulgarien mit 1,00 Euro pro 100 kWh die niedrigsten und Deutschland mit 30,88 Euro pro 100 kWh die höchsten Preise.

Steuern und Abgaben verteuern den Strompreis für die Verbraucher in Deutschland um rund 110 Prozent. ec.europa.eu

Zu Thema

Verbraucherzentrale informiert über Verbraucherrechte verbraucherzentrale.de.

Die Regierungsverantwortung im Rückblick:

  • seit März 2018: CDU/CSU/SPD (Koalitionsverhandlungen dauerten 171 Tage)
  • 2013 bis 2017: CDU/CSU/SPD
  • 2009 bis 2013: CDU/CSU/FDP
  • 2005 bis 2009: CDU/CSU/SPD
  • 2002 bis 2005: SPD/DIE GRÜNEN
  • 1998 bis 2002: SPD/DIE GRÜNEN
  • 1982 bis 1998: CDU/CSU/FDP
  • 1969 bis 1982: SPD/FDP
  • 1966 bis 1969: CDU/CSU/SPD
  • 1963 bis 1966: CDU/CSU/FDP
  • 1949 bis 1963: CDU/CSU mit wechselnden Koalitionspartnern (FDP/DP/GB/BHE/FVP)

Energie/Umwelt: Energiebedarf steigt weiter

15.11.2019/EG
Quelle: International Energy Agency (IEA), Paris

EIA: Energiebedarf steigt bis 2040 um 1,3 % pro Jahr / Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz sinken / Popularität von Geländewagen (SUV) stellt positive Effekte der Elektromobilität in Frage / Städtische Bevölkerung in Afrika wird bis 2040 um über eine halbe Milliarde steigen

„Das Current Policies Scenario veranschaulicht, was geschieht, wenn der aktuelle Kurs ohne weitere Politikänderungen fortgesetzt wird. In diesem Szenario steigt der Energieverbrauch bis 2040 jährlich um 1,3%, wobei die steigende Nachfrage nach Energiedienstleistungen nicht durch weitere Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz gebremst wird. Dieses Wachstum liegt zwar deutlich unter dem bemerkenswerten Wachstum von 2,3%, das 2018 verzeichnet wurde, führt aber trotzdem zu einem kontinuierlichen Anstieg der energiebezogenen Emissionen und zu zunehmenden Spannungen bei fast allen Aspekten der Energieversorgungssicherheit.“ iea.org

Die zur Zeit der Ölkrise (1973/1974) gegründete IEA untersucht, nach eigenen Angaben, das gesamte Spektrum der Energiefragen, einschließlich Angebot und Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle, Technologien für erneuerbare Energien, Strommärkte, Energieeffizienz, Zugang zu Energie, Nachfragesteuerung und vieles mehr.

Buchtipp: Ölbeben

27.09.2019/EG

Heike Buchter: Ölbeben
Wie die USA unsere Existenz gefährden

Sachbuch (Energie, Politik, USA, Wirtschaft)

Energiedominanz USA: Mit Vollgas gegen den Rest der Welt
Während wir hier über den Klimawandel diskutieren, führt Trump die größte Volkswirtschaft der Welt in ein neues Ölzeitalter und schafft schmutzige Tatsachen. Von Alaska bis zum Golf von Mexiko werden ganze Landstriche zu Industriebrachen – mit globalen Folgen.
Den Kampf um den Öl-Thron hat Amerika für sich entschieden und geht ohne Rücksicht auf alte Bündnisse seinen Weg. Die in New York lebende Wirtschafts- und Finanzmarktexpertin Heike Buchter hat sich an den Schauplätzen der Ölindustrie ein Bild gemacht.
– Was bedeutet die US-Energiedominanz für Deutschland und Europa?
– Was bedeutet die Amerikas Vormachtstellung für unsere Umwelt, aber auch für unsere Sicherheit? Weiterlesen

„Atomenergie ist gefährlich und marktwirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig“

25.07.2019/EG
Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

Christian von Hirschhausen, Wirtschaftswissenschaftler an der TU Berlin und Studienautor: „Die Mär der Atomkraft als klimafreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern fällt völlig in sich zusammen.“

Die Stromproduktion in Atomkraftwerken ist gefährlich und zudem marktwirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig. Sie als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern darzustellen, wie an vielen Stellen kolportiert wird, ignoriert die massiven Risiken, die mit dieser Technologie einhergehen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen bereits, dass keins der bisher über 600 auf der Welt gebauten Atomkraftwerke wettbewerbsfähig war – über lange Jahre betrieben wurden und werden sie nur, weil Regierungen sie massiv subventioniert haben. diw.de

Zum Thema

Mythos: „Klimaschwankungen gab es schon immer!“
Raphael Neukom, Nathan Steiger, Juan José Gómez-Navarro, Jianghao Wang & Johannes P. Werner, Klimaforscher am Oeschger Zentrum für Klimaforschung (OCCR) der Universität Bern, finden keine Hinweise auf global zusammenhängende Warm- und Kälteperioden über die vorindustrielle gemeinsame Ära:
„Es stimmt, dass es während der Kleinen Eiszeit auf der ganzen Welt generell kälter war“, erklärt Raffael Neukom, „aber nicht überall zur gleichen Zeit. Die Spitzenzeiten der vorindustriellen Warm- und Kälteperioden traten zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten auf.“
Im Gegensatz zu vorindustriellen Klimaschwankungen findet der aktuelle, anthropogene Klimawandel auf der ganzen Welt gleichzeitig statt. Darüber hinaus ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung höher als seit mindestens 2.000 Jahren. oeschger.unibe.ch