Medium für die zweite Meinung

  • ÖPP im Blick privater Investoren

    05.03.2017/EG aus dem Arbeitnehmerblog ‘blog.arbeit-wirtschaft.at‘, Wien

    Universitätsassistent Leonhard Plank mit einem Beitrag über die Risiken von öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) / Beratungs-, Bau- und Finanzunternehmen suchen Beteiligungsmöglichkeiten an ÖPP-Projekten

    „Eine steigende Zahl an aus dem Ruder gelaufenen PPP*-Projekten brachte diese Art von ‘Partnerschaft‘ in Verruf. In Deutschland zählt dazu eine Reihe von Projekten, die ironischerweise auch mit dem jährlich ausgelobten ‘Innovationspreis PPP‘ ausgezeichnet wurden. Bei der kürzlich (mit 7 Jahre Verspätung) eröffneten Elbphilharmonie in Hamburg wurden die Kosten ursprünglich mit 77 Millionen EUR für Hamburg veranschlagt – am Ende werden die HamburgerInnen das Zehnfache bezahlt haben. Ebenfalls kräftig verkalkuliert hat man sich bei …“

    „Die fünf größten dieser offshore PPP Infrastrukturfonds (im Vereinigten Königreich) haben in der Periode 2011-2015 demnach einen Gewinn von rund 2,1 Milliarden EUR gemacht und haben dafür exakt NULL Euro Steuer bezahlt.“ blog.arbeit-wirtschaft.at

    Zum Thema

    ‘Privatkapital für den Straßenbau‘ von Deutschlandfunk↗deutschlandfunk.de.

    Einblicke in einen Infrastrukturfonds am Beispiel Rothschild↗fundresearch.de.

    *Public-private-Partnerships

  • Buchtipp: Kraft

    03.03.2017/EG

    Jonas Lüscher: Kraft

    Roman (Gesellschaft/Politik/Wirtschaft)

    Richard Kraft, Rhetorikprofessor in Tübingen, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat womöglich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden. Sein alter Weggefährte István, Professor an der Stanford University, lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. In Anlehnung an Leibniz’ Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18-minütigen Vortrag begründen, weshalb alles, was ist, gut ist und wir es dennoch verbessern können. Für die beste Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt. Damit könnte Kraft sich von seiner anspruchsvollen Frau endlich freikaufen … (mehr …)

  • Der Bericht über die Armut in Deutschland

    02.03.2017/EG aus dem Wohlfahrtsverband DER PARITÄTISCHE, Berlin

    Armutsquote bei Rentnern stieg zwischen 2005 und 2015 von 10,7 auf 15,9 Prozent (+ 49 %)

    „Bei allen bekannten Risikogruppen habe die Armut im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen: Bei Erwerbslosen auf 59 Prozent, bei Alleinerziehenden auf 44 Prozent, bei kinderreichen Familien auf 25 Prozent, bei Menschen mit niedrigem Qualifikationsniveau auf 32 Prozent und bei Ausländern auf 34 Prozent. Alarmierend sei im Zehn-Jahres-Vergleich insbesondere die Armutsentwicklung bei Rentnerinnen und Rentnern. Ihre Armutsquote stieg zwischen 2005 und 2015 von 10,7 auf 15,9 Prozent und damit um 49 Prozent, …“ ↗der-paritaetische.de

    03.03.2017: Zum Thema ein Beitrag von Prof. Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)diw.de.

  • Asylstatistik 2016

    02.03.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    Gesamtschutz für 433.920 Asylbewerber im Jahr 2016 (140.915 im Jahr 2015)

    Im Jahr 2016 sind in Deutschland 2.120 Asylbewerber (2.029 im Jahr 2015) als asylberechtigt (Artikel 16a Grundgesetz) anerkannt worden, weitere 254.016 (135.107 im Jahr 2015) erhielten Flüchtlingsschutz (§ 3 I Asylgesetz) und 153.700 (1.707 im Jahr 2015) subsidiären Schutz (§ 4 I Asylgesetz). In 24.048 (2.072 im Jahr 2015) Fällen wurde ein Abschiebungsverbot (§ 60 V/VII Aufenthaltsgesetz) festgestellt.

    Im Jahr 2016 betrug die durchschnittliche Bearbeitungsdauer, bis zu einer behördlichen Entscheidung, zwischen 3,8 (Syrien) und 17,3 Monate (Somalia). bundestag.de

    Zum Thema

    Daten zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber ↗mediendienst-integration.de.

    Daten zur Situation der Flüchtlinge im Mittelmeerraumunhcr.org.

  • Ein Blick nach Israel

    02.03.2017/EG aus dem Medium ‘JusticeNow!‘, Dresden

    Zerstörung palästinensischer Häuser durch israelische Behörden auf Rekordniveau

    „In Ost-Jerusalem haben die Behörden 88 Wohnhäuser und 48 andere Gebäude abgerissen. Andernorts im Westjordanland zerstörten die Behörden weitere 274 Wohnhäuser und 372 andere Gebäude. Diese Hauszerstörungen belegen die israelischen Bemühungen, die Anwesenheit von Palästinensern in solchen Gebieten einzuschränken, die Israel annektieren will.“ ↗justicenow.de

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