Medium für die zweite Meinung

  • KPMG erwartet Einbruch in der Autoindustrie

    08.03.2017/EG aus der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, Berlin

    KPMG: Von aktuell 13,1 Mio. in Westeuropa produzierte Autos werden es 2030 nur noch 5,4 Mio. Autos pro Jahr sein /60 % Einbruch in den kommenden 13 Jahren

    Auszüge aus der KPMG-Studie ‘Global Automotive Executive 2017‘, zu der knapp 1.000 Top-Entscheider befragt wurden.:

    • Von heute 13,1 Millionen in Westeuropa produzierten Fahrzeugen werden es 2030 nur noch 5,4 Millionen pro Jahr sein. Auswirkungen auf die Beschäftigungslage inklusive.
    • Knapp 60 Prozent glauben nicht an ein Fortbestehen der Europäischen Union bis nach 2025.
    • 85 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie im digitalen Ökosystem mehr Geld verdienen werden als mit dem Auto an sich.
    • Knapp die Hälfte der Befragten ist davon überzeugt, dass Diesel als Technologie nicht mehr tragfähig sein wird.

    Mehr dazu lesen Sie hier↗kpmg.de.

  • Frauentag: Männer bevorzugt

    08.03.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Luxemburg

    EU: Eine von drei Führungskräften ist eine Frau / Schlusslicht Deutschland / Gehalt und Verantwortung weiter abhängig vom Geschlecht

    Nach einer Mitteilung des statistischen Amtes der Europäischen Union profitierten auch im Jahr 2014 deutlich mehr Männer als Frauen bei der Verteilung von Führungspositionen und Verdienst. Demnach blieben 65 Prozent der Führungspositionen in der Hand von Männern. Der Frauenanteil in Führungspositionen wies in Deutschland lediglich 22 Prozent auf und war damit, zusammen mit Italien und Zypern, der niedrigste Wert in Europa. Zum Vergleich: In Lettland waren 53 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. europa.eu

    Zum Thema

    Schließung der Lohnlücke, zwischen Frauen und Männern in westlichen Industriestaaten, wird nach einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture bis zum Jahr 2080 erwartet↗accenture.com.

  • Abgasmanipulation: VW kein Einzelfall?

    07.03.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    VW-Untersuchungsausschuss: Auffällige Werte auch bei Fiat Chrysler

    Die kalifornische Umweltbehörde California Air Resources Board, kurz CARB, deckte die Abgasmanipulationen von Dieselfahrzeugen des VW-Konzerns auf. Gestern Abend teilte die CARB-Chefin Mary Nichols in einer Videokonferenz den Ausschussmitgliedern mit, dass aktuell Tests wegen Auffälligkeiten bei Fiat Chrysler durchgeführt und weitere Dieselfahrzeuge als auch benzingetriebene Fahrzeuge untersucht werden. bundestag.de

  • Bachelorausbildung in der Kritik

    07.03.2017/EG aus der Gesellschaft für Bildung und Wissen, Frankfurt am Main

    Beitrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt und PD Dr. Axel Bernd Kunze zur ‘Kompetenztrainingsanstalt‘ Universität

    „Wozu noch überhaupt Professoren in der Bachelorausbildung? Nun, sie sollen es sein, die ihr eigenes Entmächtigungsgesetz in Selbstverwaltung unterzeichnen. Sie sind im Übergang nur noch denkbar als Akquisitionsmanager von Forschungsgeldern, als Modulprosaisten, als Bereitsteller von MOOCs, als Koordinatoren virtueller Tutoren und schließlich als Selekteure für die künftig hochselektiven Masterstudiengänge. Aber eigentlich sind das, im Verbund mit einschlägiger Software, langfristig alles Aufgaben für einen Master für Higher Education mit fachbezogenen Bachelortitel – Promotion in empirischer Bildungsforschung erwünscht. ‘Modern Educayshun‘* in alten Universitätsgemäuern. Das Reformhaus wird zum Tollhaus.“ bildung-wissen.eu

    *Satire (7-Minuten-Video) zum Themayoutube.com.

  • Prioritäten der EU-Staaten

    07.03.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘, Luxemburg

    2015 stellte die soziale Sicherung den bedeutendsten Aufgabenbereich der Staatsausgaben in allen EU-Mitgliedstaaten dar

    Das Verhältnis der Ausgaben des Staates für soziale Sicherung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) variierte in den EU-Mitgliedstaaten von 9,6 Prozent in Irland bis 25,6 Prozent in Finnland. In Deutschland betrug der Anteil 19 Prozent. Dabei waren die Ausgaben für die Alterssicherung mit 2,4 Prozent in Irland bis 15,7 Prozent in Griechenland die dominanten Sektoren der sozialen Sicherung. In Deutschland betrug der Anteil 9,2 Prozent. ec.europa.eu

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