Medium für die zweite Meinung

  • Staatsleistungen an Kirchen

    10.03.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    Bundesländer meiden eine Evaluierung der seit 1803 bestehenden Staatsleistungen an Kirchen in Höhe von 523 Mio. Euro im Jahr 2017

    Die Fraktion DIE LINKE ist im Finanzausschuss mit ihrem Antrag auf die ‘Einrichtung einer Kommission beim Bundesfinanzministerium der Finanzen zur Evaluierung der Staatsleistungen seit 1803‘ an der Regierungskoalition (CDU/CSU/SPD) gescheitert. Seit über 200 Jahren leistet der Staat Zahlungen an die Kirchen für die enteigneten kirchlichen Besitztümer. Nach gegenwärtigem Stand belaufen sich die Staatsleistungen im gesamten Bundesgebiet auf 523 Millionen Euro im Jahr 2017. bundestag.de

    Zum Thema

    Ein Beitrag der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Unionstaatsleistungen.de.

    Staatsleistungen von 1949 bis 2017↗staatsleistungen.de.

  • 954. Sitzung des Bundesrates

    10.03.2017/EG aus dem Bundesrat, Berlin

    89 Tagesordnungspunkte, darunter die Reform des Düngegesetzes, der Heil- und Hilfsmittelversorgung und die Abschaffung der Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte

    Die Länderkammer befasst sich in ihrer 954. Sitzung mit einem besseren Schutz des Verbraucherschutzes bei Telefonwerbung, die Initiative für ein Einwanderungsgesetz, die Verbesserung der Pflege in Krankenhäusern, der PKW-Maut sowie zahlreiche weitere Entschließungen, Gesetzesentwürfe, Verordnungen und Mitteilungen. ↗bundesrat.de

  • Buchtipp: Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?

    10.03.2017/EG

    Daniel Häni & Philip Kovce: Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?

    Sachbuch (Gesellschaft)

    Das bedingungslose Grundeinkommen darf nicht länger nur eine schöne Idee sein. Daniel Häni und Philip Kovce beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit diesem Thema und erklären mithilfe von Fakten und Geschichten, wie es den Menschen ermöglicht werden kann, freier zu leben und zu arbeiten. (mehr …)

  • Wen vertreten Gewerkschaften?

    09.03.2017/EG aus dem Ökonomieblog MAKROSKOP, Wiesbaden

    Ökonom Heiner Flassbeck mit einem Beitrag zur Lohnpolitik deutscher Gewerkschaften

    „Die deutschen Gewerkschaften sind offensichtlich fest entschlossen, genau das Falsche zu tun, nämlich deutsches Lohndumping zu leugnen, um von ihren eigenen Fehlern aus der Agenda-Zeit abzulenken und um die deutsche Exportposition zu verteidigen. (…)
    Wer seinen Kollegen die deutsche Wahrheit des Lohndumpings vorenthält, um es einmal milde zu sagen, zeigt damit nämlich, dass er die ganz kurzsichtigen Interessen der Unternehmen vertritt. Gewerkschaftler als Unternehmensvertreter aber sind ein Widerspruch in sich und werden scheitern, weil die Arbeiter über kurz oder lang und zu Recht fragen werden, wofür sie ihre Beiträge bezahlen.“ ↗makroskop.eu

    Zum Thema

    Tarifforderungen und -abschlüsse der Tarifrunde 2016 (Bilanz gewerkschaftlicher Interessenvertretung siehe Seite 4 und 5)boeckler.de.

    Grad der Tarifbindung im Zeitraum 1998 bis 2015↗boeckler.de.

  • Ungleichheit dämpft Wachstum

    08.03.2017/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Steigende Einkommensungleichheit beeinflusst das Wirtschaftswachstum in Deutschland negativ

    „Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wäre seit der Wiedervereinigung kumuliert um rund zwei Prozentpunkte höher gewesen, wenn die Einkommensungleichheit konstant geblieben wäre. Darauf weisen Simulationsrechnungen mit dem DIW Makromodell hin, die unter der Annahme durchgeführt wurden, dass die Entwicklung der Einkommensverteilung nicht umgekehrt von der wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst wurde. Das reale Bruttoinlandsprodukt hätte im Jahr 2015 gut 40 Milliarden Euro über seinem tatsächlichen Wert gelegen. Vor allem die private Konsumnachfrage, aber auch Investitionen und Exporte, wären stärker gestiegen, wenn die Ungleichheit – hier gemessen am Gini-Koeffizienten der Nettohaushaltseinkommen – auf ihrem Stand des Jahres 1991 geblieben wäre.“ diw.de

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