Medium für die zweite Meinung

  • Buchtipp: Der Sektor

    11.11.2016/EG

    Michael Hudson: Der Sektor

    Sachbuch (Politik/Wirtschaft)

    Der Preis für die sogenannte Bankenrettung ist die Zerstörung der Gesellschaft

    Der Weltökonom Michael Hudson übt eine Fundamentalkritik am kapitalistischen Finanzsystem, die unser Denken verändern wird. Die Weltgeschichte beweist: Die Banken führen einen neuartigen Krieg gegen die Demokratie.

    Hudsons Prognosen erregen weltweit Aufmerksamkeit: als Erster und Einziger hat er den genauen Zeitpunkt vorausgesagt, an dem die fatale Immobilienblase platzen sollte. Eindringlich analysiert er, (mehr …)

  • Globalisierung wurde abgewählt

    10.11.2016/EG aus dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), Hamburg

    Prof. Dr. Henning Vöpel: „Die alte Globalisierung, die mit der globalen Finanzkrise an eine Zeitenwende gelangt war, ist in 2016 demokratisch abgewählt worden.“

    „Das Versprechen der Demokratie, das Versprechen der Marktwirtschaft, gerechten Wohlstand zu erzeugen, ist nicht gehalten worden – ausgerechnet im Land des sozialen Aufstiegs, des amerikanischen Traums, des liberalen Kapitalismus. Die Mittelschicht, die so wichtig für die Stabilität einer Gesellschaft ist, hat nicht mehr genügend an den Globalisierungsgewinnen partizipiert. Das Vertrauen in Politik, in Institutionen, in Eliten hat schweren Schaden genommen.“ ↗hwwi.org

  • Das vertraute politische Fundament bröckelt

    10.11.2016/EG aus der Thüringer Staatskanzlei, Erfurt

    Thüringen-Monitor 2016: Verfall der politischen Streitkultur und Angriffe und Gewalthandlungen setzten sich fort / Nur noch 11 % vertrauen Parteien

    Ein Forscherteam um Prof. Dr. Heinrich Best, Friedrich-Schiller-Universität Jena, befragte in den Monaten Mai und Juni 1.001 Bürger im Freistaat Thüringen rund um die politische Kultur.

    Ausgewählte Ergebnisse:

    • 77 Prozent der Befragten meinten, dass „die Parteien nur ihre Stimmen wollen, ihre Ansichten interessieren sie nicht“.
    • 72 Prozent stimmten der Aussage zu, dass „in unserer Demokratie die Anliegen der Menschen nicht mehr wirksam vertreten“ werden. (26 Prozent der Befragten stören sich an der Ungleichheit, 21 Prozent an korruptiver Politik (ausgeprägter ‘Geschäftssinn‘ im Amt) und 18 Prozent an der Represäntationsbeziehung (politisches Handeln und Wirken))
    • 72 Prozent unterstellen den „Medien in Deutschland“, dass sie „einseitig berichten und von der Politik gelenkt werden“, womit auch die Pressefreiheit und eine neutrale Berichterstattung infrage gestellt werden. (Vertrauen in öffentlich-rechtliche Fernsehsender bei 48 Prozent, in private Fernsehsender 21 Prozent, in die regionale Presse 47 Prozent, in die überregionale Presse 29 Prozent und 8 Prozent in soziale Medien)
    • 67 Prozent stimmen zu, dass wir „in diesen Zeiten unbedingt eine starke Hand“ brauchen und stellen ‘Sicherheit‘ über ‘Freiheit‘.
    • 63 Prozent befürworten ein „hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland“.

    Die kompletten Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2016 lesen Sie hier↗thueringen.de.

  • Renditeforderungen unverändert hoch

    10.11.2016/EG aus der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG, Berlin

    KPMG-Kapitalkostenstudie 2016: Risikozuschlag für Investitionen in Unternehmen in Deutschland bei 6,4 Prozent

    „Während die Renditeforderungen der Investoren branchenübergreifend nahezu konstant sind, gab es signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. So haben die teilnehmenden Unternehmen aus den Bereichen Technology (7,9 Prozent), Automotive und Industrial Manufacturing (jeweils 7,6 Prozent) die höchsten Kapitalkosten angegeben, während Unternehmen aus den Bereichen Energy & Natural Resources (6,3 Prozent), Health Care und Transport & Leisure (jeweils 6,9 Prozent) die niedrigsten Größen aufwiesen.“ ↗kpmg.com

  • US-Wahl: Das Gesicht frustrierter Bürger

    09.11.2016/EG

    Unerwartetes Ergebnis der US-Wahl

    Die – nach eigener Geschichtsschreibung – einzige Weltmacht USA zeigt der ‘restlichen‘ Welt, wie unberechenbar diese Nation ist. 59,2 Millionen US-Bürger, von insgesamt 124,5 Millionen abgegebenen Stimmen, gaben dem Kandidaten ihr Vertrauen, der in all unseren Medien bestenfalls als der ‘Gegenkandidat‘ vorgestellt wurde. Wir fühlten uns doch alle auf einen Sieg der scheinbar alternativlosen Kandidatin Clinton gut vorbereitet. Wie konnte es nur soweit kommen? Mögliche Antworten darauf lesen und sehen Sie hier ↗sputniknews.com und hier↗zdf.de.

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