Medium für die zweite Meinung

  • 1.049 Sitzung des Bundesrates

    22.11.2024/EG
    Quelle: Bundesrat, Berlin

    Ausgewählte Beschlüsse der Länderkammer vom 22. November 2024:

    TOP 5: Gesetz zu steuerlichen Freistellung des Existenzminimums 2024
    Der Bundesrat stimmte dem Gesetz zur steuerlichen Freistellung des Existenzminimums 2024 zu. Das Gesetz legt das sächliche Existenzminimums für das Jahr 2024 auf 11.784 Euro fest.
    Ergänzende Informationen lesen Sie hier.

    TOP 6: Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz
    Der Bundesrat hat das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz gebilligt.
    Das Gesetz kann nun ausgefertigt und verkündet werden. Es tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
    Die damit verbundene Änderungen für Patientinnen und Patienten sowie für Krankenhäuser lesen Sie hier.

    Die vollständige Tagesordnung lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Menschenschutzgebiet“

    22.11.2024/EG

    Uli Burchardt: Menschenschutzgebiet
    Wie die Stadt der Zukunft ein Teil der Natur wird

    Sachbuch (Leben, Politik, Wohnen)

    „Uli Burchardt wirft einen frischen, unideologischen und hoffnungsvollen Blick auf die brennenden Themen unserer Zeit – von Ernährung über Landwirtschaft bis hin zu Digitalisierung und Klimaschutz. Entgegen des traditionellen Verständnisses von Umweltschutz hebt er den vermeintlichen Gegensatz zwischen „Schädling Mensch“ und „schützenswerter Natur“ auf. Virtuos verbindet er autobiographische Eindrücke und Beispiele aus seiner beruflichen Praxis mit den großen Umweltthemen unserer Zeit, um schließlich eine klimaneutrale und lebenswerte Stadt der Zukunft zu skizzieren: ein Menschenschutzgebiet – den besten Lebensraum, den es für uns Menschen je gab.“

    Autor

    Uli Burchardt, geboren 1971, ist Nachhaltigkeits-Protagonist: Er hat Landwirtschaft gelernt, Forstwirtschaft studiert, war Manager bei Manufactum und Unternehmensberater, ist ein gefragter Redner und seit 2012 Oberbürgermeister der Stadt Konstanz, der ersten Stadt Deutschlands, die den Klimanotstand ausgerufen hat, um bis 2035 eine klimaneutrale Stadt zu werden.

    Verlag: Goldmann
    Erscheinungstag: 18.09.2024

  • Saubere Atemluft verbessert Hirnleistung

    21.11.2024/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Laura Schmitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIW, untersuchte die Wirkung von Umweltzonen auf die psychische Gesundheit

    Fazit: „Die Ergebnisse dieser Studie zur Wirkung von Umweltzonen auf Schulleistungen und psychische Gesundheit verdeutlichen die weitreichenden gesellschaftlichen Vorteile solcher Maßnahmen. Umweltzonen, die ursprünglich zur Reduzierung der Luftverschmutzung und zum Schutz der physischen Gesundheit eingeführt wurden, zeigen signifikant positive Effekte auf den Bildungserfolg von Grundschüler*innen und die mentale Gesundheit der Bevölkerung. Die Verringerung von Feinstaub und anderen Luftschadstoffen führt nicht nur zu einem Rückgang von Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch zu verbesserten kognitiven Fähigkeiten und einem geringeren Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen. Ein zentraler Befund der Studie ist, dass besonders Kinder und junge Menschen von der besseren Luftqualität profitieren.“
    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Daten zur Luftqualität sowie Luftschadstoffbelastung finden Sie hier.

    Die Deutsche Umwelthilfe klagt seit Jahren das Recht auf saubere Luft in zahlreichen Städten ein. Ergänzende Informationen lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Medien. Macht. Meinung.“

    15.11.2024/EG

    Renate Dillmann: Medien. Macht. Meinung.
    Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit

    Sachbuch (Gesellschaft, Medien, Politik)

    „›Mission‹, ›Operation‹, ›Intervention‹ oder ›Krieg‹? ›Freiheitskämpfer‹ oder ›Terrorist‹? ›Regierung‹ oder ›Regime‹? ›Aggression‹ oder ›Verteidigung‹? Hält die Trennung von Information und Meinung, gehandelt als hohe Schule des Journalismus, einer ernsthaften Prüfung stand?
    Renate Dillmann beleuchtet das Selbstbild deutscher Leitmedien – sachliche Information und Kontrolle der Macht – und ihre tatsächlichen Leistungen als ›Vierte Gewalt‹. Und sie fragt:
    Warum wird Meinungs- und Pressefreiheit in demokratischen Staatswesen garantiert und zugleich beständig eingeschränkt? Wie funktioniert das Dreiecksverhältnis von Presse, Politik und Publikum? Wie frei und willig ist der Medienkonsum? Im Anschluss an einen ›Crashkurs Medienkompetenz‹ und eine Analyse der Funktion der ›freien Presse‹ geht der Band anhand konkreter Fallstudien – zum Ukraine- und Gazakrieg sowie zum ›Feindbild China‹ – ­Methoden einer Bericht­erstattung nach, die bereits im Sinne der geforderten Kriegsertüchtigung wirkt. Wie lässt sich jene Aufklärung organisieren, die sich die Medien selbst auf die Fahnen schreiben, aber nicht bieten?“

    Autorin

    Renate Dillmann, Dr. rer. pol., *1954. Studierte Politikwissenschaft/Geschichte/Soziologie in Mainz, Promotion in Hagen. Freie Journalistin und Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Bochum.

    Verlag: PapyRossaVerlag
    Erscheinungstag: 11.11.2024

  • Sachverstand

    14.11.2024/EG
    Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wiesbaden

    Sachverständige fordern entschlossene Modernisierung

    In der Pressemitteilung zu ihrem aktuellen Jahresgutachten offenbaren die Sachverständigen das Handeln und Streben der Parteifunktionäre: „Versäumnisse bei den Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur, Verteidigung und Schulbildung, deren gesellschaftlicher Nutzen größtenteils erst in der Zukunft eintritt. Diese werden gegenüber Ausgaben, die der derzeitigen Wählerschaft zugutekommen, von der Politik oft zurückgestellt“.

    Die Mitteilung lesen Sie hier.

    Das Jahresgutachten sowie ergänzende Informationen lesen Sie hier.

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