Medium für die zweite Meinung

  • Videotipp: „Steuerparadies Deutschland“

    16.10.2024/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Dokumentation von Hauke Wendler über eine seit 1997 bestehende Aussetzung der Vermögensteuer

    „Für die Dokumentation recherchierte frontal im Steuerparadies Deutschland und stößt dabei auf überraschende Hintergründe: Auf Unterlagen des Vereins ‚Die Familienunternehmer‘, der seit Jahrzehnten gegen die Vermögensteuer kämpft, mit Millionenetat und teuren Kampagnen. Auf enge Beziehungen, die der Lobbyverein bis in die höchsten Kreise der deutschen Politik pflegt. Und auf Zeitzeugen, die behaupten, die Vermögensteuer hätte sich vor 27 Jahren durchaus retten lassen. Nur habe dazu der politische Wille gefehlt.“

    Nach Berechnungen der NRO Oxfam kostete die Aussetzung der Vermögensteuer Deutschland bisher über 413 Milliarden Euro.

    Die Dokumentation sehen Sie hier.

    Zum Thema

    Nach Berechnungen der NRO Oxfam kostete die Aussetzung der Vermögensteuer Deutschland bisher über 413 Milliarden Euro.

    Die Ökonomen Andrea Grisold und Henrik Theine von der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchten im Auftrag der Otto Brenner Stiftung die Defizite in der Medienberichterstattung zum Thema Vermögenssteuer. Die Studie „Streitfall Vermögenssteuer?“ lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Demokratie ohne Gesetze“

    11.10.2024/EG

    C. L. Skach: Demokratie ohne Gesetze
    Warum nicht Regeln, sondern wir selbst unsere Gesellschaft tragen

    Sachbuch (Demokratie, Gesellschaft)

    „Wir glauben, dass Regeln und Gesetze dazu da sind, um uns und unser Zusammenleben zu schützen. Sie bewahren unsere Gesellschaften davor, im Chaos zu versinken. Wie könnten wir ohne sie Recht von Unrecht unterscheiden, in unseren Gemeinschaften gut leben und einander gute Nachbar:innen sein?“

    Autorin

    Cindy Lynn Skach ist Professorin für politische und rechtliche Theorie an der Universität von Bologna.

    Verlag: Ullstein
    Erscheinungstag: 17.10.2024

  • Das Klima der vergangenen 485 Millionen Jahre

    10.10.2024/EG
    Quelle: Science, Washington

    Klimaforscher untersuchten die Temperaturschwankungen der Erdoberfläche in den zurückliegenden 485 Millionen Jahren

    Die von den Wissenschaftlern erstellte Rekonstruktion der globalen mittleren Oberflächentemperatur (GMST) in den vergangenen 485 Millionen Jahren gibt an, dass die Erdtemperatur in den letzten 485 Millionen Jahren zwischen 11 ° und 36 ° C variiert hat.
    „Wir stellen fest, dass die Temperatur der Erde dynamischer war als bisher angenommen und dass das Gewächshausklima sehr warm war. CO2 ist der dominierende Treiber des phanerozoischen Klimas und betont die Bedeutung dieses Treibhausgases für die Gestaltung der Erdgeschichte. Die Konsistenz der scheinbaren Empfindlichkeit des Erdsystems (∼ 8 ° C) ist überraschend und verdient weitere Untersuchungen.“
    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    In einem Journalartikel zum Stand des Klimaberichts 2024 beschreiben Klimaforscher die aktuelle Situation mit „Gefährliche Zeiten auf dem Planeten Erde“. Den Beitrag lesen Sie hier.

  • Daten zur Pressearbeit über Ostdeutschland

    10.10.2024/EG
    Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Leipzig

    Medienanalyse: Auch 35 Jahre nach der ‘Wiedervereinigung‘ überwiegen negative Deutungen die Berichte über die ‘neuen‘ Bundesländer

    Zentrale Ergebnisse, Auszug, Seite 2:
    „Überrepräsentation von Begriffen rechter Ideologie
    In Artikeln, die den Begriff ostdeutsch, Ostdeutschland oder Ostdeutsche (im Folgenden: ostdeutsch*) beinhalten, sind Begriffe rechter Ideologie stark überrepräsentiert. In den 1990er Jahren sind noch weitaus weniger Begriffe rechter Ideologie überrepräsentiert, als in den folgenden Dekaden. Seit den 2000er Jahren erhöht sich sowohl die Anzahl der …“

    Das Dossier lesen Sie hier.

    Die Dokumentation sehen Sie hier.

  • Mietbelastung in Deutschland

    09.10.2024/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    DIW-Wissenschaftler Pio Baake und Konstantin A. Kholodilin untersuchten die Entwicklung der Mietbelastung seit Beginn der 1990er Jahre nach sozioökonomischen Kriterien

    Fazit, Auszug, Seite 630: „Niedrige Einkommensgruppen werden durch die Miete deutlich stärker belastet als hohe Einkommensgruppen. Die einkommensschwächsten 20 Prozent in Deutschland zahlten im Jahr 2021 im Durchschnitt rund 36 Prozent ihres Einkommens für Miete, die einkommensstärksten nur rund 22 Prozent. Auch Einpersonenhaushalte weisen in Deutschland überdurchschnittliche Mietbelastungen auf.“

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Mieterbund erwartet für 2024 weiteren Rückgang der Heizkosten, außer bei Fernwärme. Die Meldung lesen Sie hier.

    Ihre Heizkosten können Sie hier mit dem interaktiven Online-Heizkostenrechner prüfen.

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