Medium für die zweite Meinung

  • Audiotipp: „Wohlstand für alle?“

    25.10.2024/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR), München

    Sollte Reichtum begrenzt werden? Was verursacht leistungsloses Einkommen?

    BR-Moderatorin Andrea Mühlberger im Gespräch mit Fabian Pfeffer, Soziologe an der LMU München, und Josef Rick, Immobilienunternehmer aus Ratingen, über Verteilung des Wohlstands.

    Den Podcast hören Sie hier.

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche „Vermögen“.

    Zum Thema

    DGB Niedersachsen, #schlaglicht 31/2024, Auszug:
    „Zurzeit sind die Steuern auf Löhne und Verbrauch für fast 70 Prozent des gesamten Steueraufkommens des Staates verantwortlich. Auf der anderen Seite liegt der Beitrag von Vermögen und Erbschaften mit nur einem Prozent kaum noch im messbaren Bereich (siehe Diagramm).“
    Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Der Schlaf der Vernunft“

    25.10.2024/EG

    Daniela Dahn: Der Schlaf der Vernunft
    Über Kriegsklima, Nazis und Fakes

    Sachbuch (Gesellschaft, Politik)

    „Sind die von uns gewählten Entscheidungsträger in einen Tiefschlaf der Vernunft gefallen? Jedenfalls halten sie nicht hinreichend Schaden von ihrem Volk ab, wozu sie sich verpflichtet haben. Sie versagen darin, eine Friedensordnung zu gewährleisten, das Kippen des Klimas zu verhindern, Fluchtursachen zu bekämpfen. Sie gehen ein Weltkriegsrisiko ein. Und nicht einmal den Ausgleich zwischen Ost und West bekommen sie hin.“

    Autorin

    Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und war Fernsehjournalistin. 1981 kündigte sie und arbeitet seitdem als freie Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des «Demokratischen Aufbruchs» und hatte mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Sie ist Mitglied des PEN sowie Trägerin unter anderem des Fontane-Preises, des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises.

    Verlag: Rowohlt
    Erscheinungstag: 15.10.2024

  • Rentenpolitik geht auch anders

    22.10.2024/EG
    Quelle: Wirtschaftsdienst, Hamburg

    Ulrich Brandt und Christoph Freudenberg, beide Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV), analysierten die wesentlichen Unterschiede des österreichischen und deutschen Rentensystems

    „Den Österreichern ist es möglich, rund 50 % höhere Rentenleistungen zu finanzieren. Die Analyse zeigt, welche Einflussfaktoren diesen Unterschied erklären können. Im Vergleich zu älteren Studien (Alshut-Mann & Thiede, 2017; Buslei et al., 2023a) nutzen wir aktuellere Daten und eine differenziertere Zerlegung der Finanzierungsunterschiede. Die jüngsten Rentenreformen in Österreich sollen dazu beitragen, die Erwerbsbeteiligung Älterer zu erhöhen, was auch in Deutschland verfolgt wird. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Artikel mögliche Lehren der österreichischen Rentenpolitik für Deutschland.“

    Den Beitrag lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Rentenpolitische Maßnahmen deutscher Bundesregierungen seit 1998. Eine Chronologie gesetzlicher Neuregelungen zur Rentenversicherung seit 1998 lesen Sie hier.

    Eine satirische Aufarbeitung deutscher Rentenpolitik in der Sendung „Die Anstalt“ sehen Sie hier.

  • Ein Blick über den Zaun nach …

    21.10.2024/EG
    Quelle: Daily Maverick, Johannesburg

    Mark Swilling, Stellenbosch University, beschreibt drei grundlegende Bedrohungen für jede Demokratie am Beispiel Südafrika

    „Das erste ist die Toleranz gegenüber Armut, das zweite ist das Streben nach Sicherheit und das dritte ist ein Rückgang der Überzeugung, dass Verlierer eine Chance haben, wieder zu gewinnen. Und sie alle interagieren auf eine Weise, die sich gefährlich verstärken kann.“

    Die weiteren Ausführungen hören und lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Arbeit Macht Missbrauch“

    18.10.2024/EG

    Lena Marbacher: Arbeit Macht Missbrauch
    Eine Gesellschaftskritik

    Sachbuch (Gesellschaft)

    „Machtmissbrauch hat zunächst weder mit Geschlecht noch mit einer bestimmten Branche zu tun. Aus allen Bereichen der Gesellschaft – ob Politik, Gastronomie, Startups, Sport, Theater, Pflege, Ehrenamt, Polizei oder Wissenschaftsbetrieb – kommen immer mehr Fälle an die Öffentlichkeit. Besprochen werden sie bislang lediglich branchenspezifisch und meist als Einzelfälle. Das Problem, so Lena Marbacher, liegt aber im System von Arbeit und Gesellschaft. Die Bedingungen, die Machtmissbrauch ermöglichen, sind fast immer die gleichen. Ein duldendes Umfeld ist eine davon.“

    Autorin

    Lena Marbacher, geboren 1981, ist freie Journalistin, schreibt u. a. für »Der Freitag« und ist Co-Autorin des im Ullstein Verlag erschienenen Bestsellers »Unlearn Patriarchy« mit einem Beitrag über Arbeit.

    Verlag: Fischer
    Erscheinungstag: 09.10.2024

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