Schlagwort: Einkommen

  • Die wahren Profiteure der geplanten Steuerpolitik

    11.03.2025/EG
    Quelle: Surplus Magazin, Berlin

    CDU, CSU und SPD planen großzügige Steuergeschenke für Bürger mit hohen Einkommen

    Den veröffentlichten Ergebnissen der Sondierungen zu Folge, soll die „Mitte“ entlastet werden: „Wir werden die breite Mittelschicht durch eine Einkommensteuerreform entlasten und die Pendlerpauschale erhöhen.“

    Nach den Steuerschätzungen von Stefan Bach, Steuerexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, planen CDU, CSU und SPD Hochverdienende (Top-1-Prozent) mit über 20.000 Euro jährlich zu entlasten. Den Beitrag lesen Sie hier.

  • Spitzensteuersatz

    13.02.2025/EG
    Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin

    14 Milliarden Euro zusätzliche Steuereinnahmen würde ein Spitzensteuersatz in Höhe von 45 Prozent bedeuten

    Im Jahr 2020 versteuerten 68.242 einzelveranlagte Personen Einkünfte in Höhe von 277.826 Euro oder mehr sowie 64.728 zusammenveranlagte Personen Einkünfte in Höhe von 555.652 Euro oder mehr.
    Ergänzende Daten lesen Sie hier.

  • Bildung in einer zementierten Struktur

    06.02.2026/EG
    Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München

    Ludger Wößmann, Wirtschaftswissenschaftler an der LMU, beschreibt in einem aktuellen Aufsatz die aktuelle Problemlage im Bildungssystem und die notwendigen Reformen:

    „Aufgrund der fundamentalen Bedeutung von Bildung für wirtschaftlichen Wohlstand und Teilhabe trägt Bildungspolitik langfristig entscheidend zu den Zielen der Wirtschafts- und Sozialpolitik bei. Das Ziel muss es sein, die Bildungsergebnisse zu verbessern und die Chancengerechtigkeit zu erhöhen. Es muss sichergestellt sein, dass alle Kinder ein hohes Kompetenzniveau erreichen und so befähigt werden, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Alle Kinder und Jugendlichen sollten ihr volles Potenzial ausschöpfen können – sowohl die eher leistungsschwachen als auch bei eher leistungsstarken Schüler*innen. Es geht also sowohl um gute Basiskompetenzen für alle als auch um Spitzenleistungen.“ (ifo Schnelldienst, 2025, Nr. 01, Seite 29, Auszug)
    Den Aufsatz lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Audiotipp: „Kinderarmut gefährdet den Wohlstand“
    Bob Blume, Lehrer und Bildungsinfluencer, im Gespräch mit Catrin Boldebuck, Autorin und Journalistin, über messbare Folgen nicht vorhandener finanzieller Möglichkeiten. Den Podcast „Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume“ hören Sie hier.

  • Bürgergeld < Lohnabstand > Arbeitsentgelt

    05.02.2025/EG
    Quelle: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Düsseldorf

    Johannes Steffen, wissenschaftlicher Referent bei der Arbeitnehmerkammer Bremen, untersuchte den Lohnabstand

    Fazit: „Dass es sich infolge eines im Vergleich zu den Löhnen zu stark gestiegenen Bürgergeldes nicht mehr lohne, arbeiten zu gehen, gehört ebenso zu den faktenfreien Mythen der aktuellen sozial- und arbeitsmarktpolitischen Debatte wie der öffentlich erweckte Eindruck eines über die vergangenen Jahre gesunkenen und damit nicht mehr ausreichenden Lohnabstands.“

    Die Daten lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Etwa 7,3 Millionen Menschen in Deutschland haben zum Jahresende 2023 Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten. Davon bezogen rund 5,5 Millionen Menschen Gesamtregelleistungen (Bürgergeld für erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“). Die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lesen Sie hier.

    In Deutschland waren im Jahr 2024 rund 17,6 Millionen Menschen bzw. 20,9 Prozent der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Mitteilung Etwa 7,3 Millionen Menschen in Deutschland haben zum Jahresende 2023 Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten. Davon bezogen rund 5,5 Millionen Menschen Gesamtregelleistungen (Bürgergeld für erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“). Die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lesen Sie hier.

    Den Schattenbericht der Diakonie, zur Armut in Deutschland, lesen Sie hier.

    Die Analyse des Sozialverbandes VdK Deutschland zeigt, worin sich die finanzielle Schieflage der Sozialversicherungen begründet und wie sie behoben werden kann.

  • Betriebliche Altersvorsorge stagniert

    15.01.2025/EG
    Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin

    Forschungsbericht weist auf Probleme der zur Altersvorsorge wichtigen zweiten Säule hin

    „Im Dezember 2023 bestanden – ohne Mehrfachanwartschaften innerhalb der Durchführungswege – gemäß Trägerbefragung der BAV 2023 insgesamt 20,875 Mio. aktive Anwartschaften auf eine betriebliche Altersversorgung. Auch wenn dies 169 Tsd. bzw. 0,8 Prozent weniger sind als zwei Jahre zuvor (Tabelle A), deutet die längerfristige Betrachtung seit Ende 2019 eher auf eine Stagnation mit kleinen Schwankungen als auf einen klaren Rückgang hin.“ (Forschungsbericht 651, Seite 18, Auszug)

    Den Forschungsbericht 651 lesen Sie hier.

    In Deutschland basiert die Altersvorsorge auf drei Säulen:

    Dem öffentlich-rechtlichen Pflichtsystem (gesetzliche RV, Beamtenversorgung, …)
    der betrieblichen Altersvorsorge (Direktversicherung, Pensionskasse/-fonds, …) und
    der privaten Vorsorge („Riester“-Verträge, private Rentenversicherung, …).

    Ergänzung am 16.01.2025:

    Warum Kapital-Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen und Indexpolicen meist nicht zum Vermögensaufbau geeignet sind, lesen Sie hier.