Medium für die zweite Meinung

  • Buchtipp: Die Ökonomisierung der Zeit

    31.12.2021/EG

    Ludwig Heuwinkel: Die Ökonomisierung der Zeit
    Warum wir die Ausweitung des nutzenorientierten Umgangs mit Zeit verhindern müssen

    Sachbuch (Bildung, Leben, Ökonomie, Zeit)

    „Die Ökonomisierung der Zeit hat sich seit der industriellen Revolution vor allem in der Arbeitswelt gezeigt. Effizienzsteigerung und das geforderte Vermeiden von »Zeitverschwendung« sind die zentralen Kennzeichen der wirtschaftlichen Entwicklung.
    Doch auch in nicht-wirtschaftlichen Bereichen ist die Zeit immer knapper bemessen. Ludwig Heuwinkel macht die neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik dafür verantwortlich, dass Zeit heute beispielsweise auch in Schule und Gesundheitswesen als wertvolle Ressource gilt, die sich immer häufiger effizienzorientierten Strukturen zu unterwerfen hat.“

    Autor

    Der promovierte Soziologe Ludwig Heuwinkel hat als Fachlehrer in der Erwachsenenbildung gearbeitet, war Schulbuchautor und Moderator in Lehrerfortbildungen. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und schreibt über verschiedene Aspekte der Zeit.

    Oekom Verlag, ISBN: 978-3-96238-326-8, Buch, 29 Euro

  • Neuregelungen 2022

    28.12.2021/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin

    2022: Die wichtigsten Neuregelungen lesen Sie hier Bundesregierung.de.

    Ergänzung am 29.12.2021 zum Thema

    Die Informationen für Verbraucher lesen Sie hier ↗verbraucherzentrale.nrw.

    Die Informationen für Unternehmer lesen Sie hier ↗dihk.de.

  • „Renten in Deutschland und Österreich“

    24.12.2021/EG
    Quelle: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

    Die Wissenschaftler Florian Blank, Camille Logeay, Erik Türk, Josef Wöss und Rudolf Zwiener, untersuchten die Rentensysteme von Österreich und Deutschland

    Auszug, Seite 2: „Der Vergleich zwischen den beiden Ländern ist deshalb so interessant, weil das Lernen vom Nachbarn hier nicht dazu führen muss, ein Rentensystem wie am Reißbrett neu zu konzipieren. Der Vergleich kann stattdessen Wege der Weiterentwicklung identifizieren, die am bestehenden System ansetzen. Aus deutscher Sicht besonders interessant ist die Erkenntnis, dass ein deutlich leistungsstärkeres Rentensystem ohne wirtschaftliche Beeinträchtigungen möglich ist (Blank et al. 2016).“

    Den Bericht lesen Sie hier wsi.de.

  • Buchtipp: Ein Mann seiner Klasse

    24.12.2021/EG

    Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse

    Sachbuch (Armut, Gesellschaft, Ungleichheit)

    „Kaiserslautern in den neunziger Jahren: Christian Baron erzählt die Geschichte seiner Kindheit, seines prügelnden Vaters und seiner depressiven Mutter. Er beschreibt, was es bedeutet, in diesem reichen Land in Armut aufzuwachsen. Wie es sich anfühlt, als kleiner Junge männliche Gewalt zu erfahren. Was es heißt, als Jugendlicher zum Klassenflüchtling zu werden. Was von all den Erinnerungen bleibt. Und wie es ihm gelang, seinen eigenen Weg zu finden.
    Mit großer erzählerischer Kraft und Intensität zeigt Christian Baron Menschen in sozialer Schieflage und Perspektivlosigkeit. Ihre Lebensrealität findet in der Politik, in den Medien und in der Literatur kaum Gehör. Ein Mann seiner Klasse erklärt nichts und offenbart doch so vieles von dem, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt. Christian Baron zu lesen ist schockierend, bereichernd und wichtig.“

    Autor

    Christian Baron, geboren 1985 in Kaiserslautern, lebt als freier Autor in Berlin. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Trier arbeitete er mehrere Jahre als Zeitungsredakteur. 2020 erschien bei Claassen sein literarisches Debüt Ein Mann seiner Klasse, wofür er den Klaus-Michael-Kühne-Preis und den Literaturpreis »Aufstieg durch Bildung« der noon-Foundation erhielt. Die von ihm zusammen mit Maria Barankow herausgegebene Anthologie Klasse und Kampf erschien 2021 bei Claassen.

    Claassen Verlag, ISBN: 978-3-8437-2244-5, E-Buch, 11 Euro

  • COVID-19: Bundesweite Anpassungen

    21.12.2021/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin

    Den Beschluss des Bundeskanzlers mit den Regierungschefs der Länder vom 21. Dezember 2021 lesen Sie hier bundesregierung.de.

    Zum Thema

    Die erste Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung zu COVID-19 vom 19. Dezember 2021 lesen Sie hier bundesregierung.de.

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