Medium für die zweite Meinung

  • Audio-Tipp: „Milliardengrab Atomkraft“

    09.08.2022/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR), München

    BR-Dokumentation über unkalkulierbare Kosten der Atomenergie

    Nach Berechnungen des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) summieren sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Atomenergie im Zeitraum 2007 bis 2021 auf 348 bis 533 Milliarden Euro. Das Radiofeature von Tom Schimmeck über die realen Kosten der Atomkraft hören Sie hier ↗br.de.

    Zum Thema

    Die Studie im Auftrag von Greenpeace Energy eG „Gesellschaftliche Kosten der Atomenergie in Deutschland“ lesen Sie hier foes.de.

    Eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zu den Gestehungskosten von Strom lesen Sie hier bundestag.de.

    Atomkraft ist zu teuer und zu gefährlich diw.de.

  • Buchtipp: Das gelbe Haus

    05.08.2022/EG

    Sarah M. Broom: Das gelbe Haus

    Memoir (Gesellschaft, Ungleichheit, USA)

    „Ein gelbes Holzhaus in einem vernachlässigten Viertel New Orleans ist jahrzehntelang das Zentrum der Familie Mae Broom – bis Hurrikan Katrina es zerstört. Ein ganzer Stadtteil wird von der Landkarte gespült und mit ihm die Habseligkeiten und Erinnerungen der Familie. Doch Sarah M. Broom widersetzt sich dem Verlust und der Verdrängung. Lebhaft erinnert sie die Scham, die sie mit diesem Ort verband, die Liebe ihrer Familie und ihren stoischen Widerstand gegen die Gewalt der Natur und der amerikanischen Geschichte. Immer tiefer dringt sie in die Biografie eines Ortes und seiner Bewohner vor und deckt dabei die fatalen Ungleichheiten einer ganzen Gesellschaft auf.“

    Autorin

    Sarah M. Broom, 1979 in New Orleans geboren, ist eine amerikanische Journalistin und Schriftstellerin. Sie schreibt regelmäßig für den New Yorker, The New York Times Magazine und O, The Oprah Magazine. Für ihr erstes Buch, das Memoir „Das gelbe Haus“, erhielt sie u.a. den National Book Award for Nonfiction 2019. Sie lebt in New York.

    Hanser Verlag, ISBN: 978-3-446-27358-0, E-Buch, 20 Euro

  • Neuregelungen im August

    31.07.2022/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin

    Gesetzliche Neuregelungen im August 2022

    Bundesausbildungsförderungsgesetz

    Zum 01. August treten neue Regelungen wie beispielsweise die Erhöhung der Freibeträge um 20,75 Prozent, die Anhebung der Bedarfssätze um 5,75 Prozent, die Anhebung des Wohnzuschlags für Empfängerinnen und Empfänger (die nicht bei den Eltern wohnen) von 325 Euro auf 360 Euro sowie weitere weitreichenden Maßnahmen in Kraft.

    Lebensmittel

    Titandioxid (E171) wird bislang verwendet, um vielen Lebensmitteln eine weiße Farbe zu verleihen: von Backwaren und Brotaufstrichen bis hin zu Suppen, Soßen, Salatdressings und Nahrungsergänzungsmitteln. Aufgrund eines wissenschaftlichen Gutachtens kam die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit zu dem Schluss, dass Titandioxid bei der Verwendung als Lebensmittelzusatzstoff nicht mehr als sicher angesehen werden kann. Ab 08. August 2022 ist die Verwendung von Titanoxid deshalb in Nahrungsmitteln verboten.

  • Buchtipp: Phyto for Future – Mit Pflanzen aus der Klimakrise

    29.07.2022/EG

    Tim Kaysers: Phyto for Future – Mit Pflanzen aus der Klimakrise

    Sachbuch (Leben, Klimawandel, Umweltschutz)

    „Pflanzen sind mit ihrer perfekten Lebensstrategie nicht nur Ursprung und Quelle allen Lebens – ohne sie gibt es für uns Menschen auch keine lebenswerte Zukunft. Sie sind Klimamacher und stehen an erster Stelle der Artenvielfalt. Sie leben in Kreisläufen und sind ein wertvoller Bodenschatz, genügsam und nachhaltig. Sie liefern die beste Nahrung und machen uns gesund. Sie nehmen unser Kohlendioxid auf und schenken uns dafür Sauerstoff. Dies sind nur einige positive Wirkungen – es gibt noch so viel mehr. Wenn wir die dringendsten Fragen der heutigen Zeit beantworten wollen, bieten uns Pflanzen Lösungen in allen Bereichen an: in Landschaft und Landwirtschaft, Ernährung und Architektur, bei der Energiefrage, für die Bioökonomie, in der Klimakrise, beim Artensterben, für unsere Gesundheit und unsere Gesellschaft.
    Aus dem Blickwinkel eines Landschaftsarchitekten erklärt Tim Kaysers anschaulich, wie Pflanzen leben, wie sie positiv auf uns wirken, was wir von ihnen lernen und wie wir sie mehr in unser Leben integrieren können. Lassen Sie sich von diesem grünen Leitfaden inspirieren und eine pflanzliche Zukunft entwickeln – eine »Phytofuture«.“

    Autor

    Tim Kaysers, Jahrgang 1973, ist Landschaftsarchitekt und Naturmensch. Das Thema Nachhaltigkeit ist Zentrum seines Schaffens. Sein Wissen um ökologische Zusammenhänge bringt er nicht nur beruflich, sondern auch in Arbeitsgruppen, Verbänden und Naturschutzorganisationen ein. Nach dem Studium der Landschaftsarchitektur in London und Berlin, sammelte er einige Jahre berufliche Erfahrung in Ecuador und China. Neben der Entwicklung nachhaltiger Ideen und der Reduzierung seines ökologischen Fußabdrucks ist die Pflanzen- und Naturfotografie seine Leidenschaft.

    Büchner Verlag, ISBN: 978-3-96317-837-5, E-Buch, 14 Euro

  • Buchtipp: Die Kunst ist frei?

    22.07.2022/EG

    Moshe Zuckermann: Die Kunst ist frei?
    Eine Streitschrift für die Kunstautonomie

    Sachbuch (Debattenraum, Kunstfreiheit)

    „Die Forderung nach einer freien und unabhängigen Kunst kennen wir seit dem 19. Jahrhundert. Dieses Streben nach Kunstautonomie fußt auf der Überzeugung, dass der Bereich des Ästhetischen eigenen Regeln folgt, dass Kunst frei sein muss von fremden Ansprüchen, seien diese politischer oder moralischer Natur. Heute scheint es nicht sonderlich gut um dieses Ideal bestellt: Stichworte wie ‚Cancel Culture‘ sowie die oft schrill geführten Debatten darüber, wer eigentlich noch etwas sagen oder zeigen darf, zeugen davon, dass die Autonomie der Kunst mehr denn je gefährdet ist. Kenntnisreich und mit stilistischer Brillanz zeichnet Moshe Zuckermann dieses Spannungsfeld nach. Er fragt nach dem Verhältnis von Kunst und Fortschritt, Politik, Elitarismus sowie kulturindustriellem Kitsch. Dabei steht nicht weniger auf dem Spiel als die Rettung der Kunstfreiheit.“

    Herausgeber

    Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete. Zuckermann ist regelmäßig mit Beiträgen für Hörfunk, Fernsehen und verschiedene Printmedien tätig.

    Westend Verlag, ISBN: 978-3-8648-9879-2, Buch, 17 Euro

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