Medium für die zweite Meinung

  • Rohstoffe im digitalen Zeitalter

    06.07.2023/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Wissenschaftler Luis Aguiar, Tomaso Duso, Jonas Hannane, Christian Peukert und Hannes Ullrich untersuchten den ökonomischen Nutzen von Daten

    DIW Wochenbericht Nr. 27/2023, Seite 367: „Bekannte Unternehmen wie Alphabet (Anbieter von Google Search, Google Maps, Google Mail, Google Analytics, Google Play, Android und zahlreicher weiterer Produkte), Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp), Microsoft (Windows, Office, Bing, Azure) und Amazon (Einzelhandel, Amazon Web Services, Amazon Ads) betreiben eigene Ökosysteme von vielen unterschiedlichen Produkten und Plattformen, in welchen Nutzungsdaten generiert werden. Ihr Geschäftsmodell fußt unter anderem darauf, diese Daten auf unterschiedliche Arten und Weisen zu verknüpfen, zu nutzen und zu monetarisieren. Daten sind wertvoll für Unternehmen, denn …“

    Die Studie lesen Sie hier diw.de.

  • Audio-Tipp: „Die Hausfrau“

    05.07.2023/EG
    Quelle: Südwestrundfunk (SWR), Stuttgart

    Reportage von Julia Haungs, Kulturredakteurin, über unbezahlte Sorge- und Versorgungsleistungen

    Dr. phil. Franziska Schutzbach, Geschlechterforscherin: „Es ist wichtig zu verstehen, dass kapitalistische Wirtschaftsweise und Geschlechterrollen sehr eng miteinander verbunden sind. Die Idee, dass Frauen das von Natur aus gerne machen, ist natürlich eine sehr profitable Idee, denn wenn sie es vermeintlich von Natur aus gerne und gratis machen, dann muss der Markt dafür nicht bezahlen.“

    Den Beitrag lesen und hören Sie hier swr.de.

  • Wohnkosten belasten immer mehr

    30.06.2023/EG
    Quelle: Deutscher Mieterbund, Berlin

    Jeder dritte Mieterhaushalt ist finanziell überlastet

    Öko-Institut-Studie „Wohn- und Energiekostenbelastungen von Mietenden“, Seite 20: „Laut diesen Berechnungen haben rund 3,1 Millionen mietende Haushalte eine Belastung durch Wohnkosten von über 40% ihres verfügbaren Einkommens und gelten damit als besonders belastet. Dies deckt sich mit den Erstergebnissen den Mikrozensus 2022 (Destatis 2023a). Die meisten dieser Haushalte sind in den ersten drei Einkommensdezilen zu finden. Weitere 4,3 Millionen mietende Haushalte müssen 30-40% ihres Einkommens für Wohnkosten aufwenden. Die restlichen 14,1 Millionen mietenden Haushalte geben weniger als 30% ihres Einkommens für Wohnkosten aus. Insgesamt gelten Haushalte in Großstädten oder mit neueren Mietverträgen als stärker belastet als solche in Kleinstädten oder mit älteren Mietverträgen (Destatis 2023a).“

    Die Studie „Wohn- und Energiekostenbelastung von Mietenden“ lesen Sie hier mieterbund.de.

    Zum Thema

    Eine Studie der Arbeiterkammer Wien zur Mietkostenbelastung privater Haushalte in Wien, Hamburg und Berlin lesen Sie hier ↗awblog.at.

  • Buchtipp: „Die Wohnungsfrage – eine Gerechtigkeitsfrage“

    30.06.2023/EG

    Julian Degan, Bernhard Emunds, Lukas Johrendt, Torsten Meireis, Clemens Wustmans (Hg.): Die Wohnungsfrage – eine Gerechtigkeitsfrage

    Sachbuch (Kapitalismus, Politik, Wohnen)

    „Wohnraum, zumal in der Stadt, ist knapp – und teuer. Seit geraumer Zeit führt der globale Trend der Urbanisierung auch in deutschen Groß- und Mittelstädten, die sich im globalen Vergleich lange durch moderate Mieten auszeichneten, im Verbund mit einer Reihe weiterer Faktoren zu einer massiven Erhöhung der Wohnkosten. Der Band geht der Frage nach den normativen Dimensionen dieser Entwicklung in interdisziplinärer Perspektive nach. Dazu beschäftigt er sich mit der historischen Entwicklung der Wohnungspolitik und mit Spezifika des Gutes Wohnen aus ökonomischer und juristischer Perspektive. Außerdem geht es um Verteilungsfragen sowie um den Zusammenhang des Wohnens mit ökologischen und kulturellen Entwicklungen. Schließlich werden normative Grundlinien der Wohnraumdebatte rekonstruiert, um so zu klären, inwiefern die Wohnungsfrage als Gerechtigkeitsfrage zu verstehen ist.“

    Autoren

    Duncan Barahona, Iris Behr, Fabian Beran, Julian Degan, Birte Frommer, Susanne Heeg, Ralph Henger, Andrej Holm, Gustav Horn, Lukas Johrendt, Sebastian Kohl, Dirk Löhr, Torsten Meireis, Sascha Münch, Jonas J. Schoenefeld, Jana Schollmeier, Clemens Wustmans.

    Metropolis Verlag, ISBN: 978-3-7316-1527-9, Buch, 35 Euro

  • Neuregelungen ab Juli 2023

    29.06.2023/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin

    Ausgewählte gesetzliche Neuregelungen im Juli 2023

    Renten
    Am 01. Juli 2023 bekommen die etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland mehr Geld: 4,39 Prozent im Westen und 5,86 Prozent im Osten. Gleichzeitig wird der aktuelle Rentenwert Ost bereits in diesem Jahr auf 100 Prozent des Westwertes angeglichen. Die neuen Regelungen hierzu lesen Sie hier bundesregierung.de.
    Einen Überblick zu Ihrer Altersvorsorge verschaffen Sie sich ab 30.06.2023 im Online-Portal „Digitale Rentenübersicht“ hier rentenuebersicht.de.

    Pflege
    Die gesetzliche Pflegeversicherung wird in zwei Schritten reformiert: Zum 01. Juli 2023 soll die Finanzgrundlage stabilisiert werden und in einem zweiten Schritt werden sämtliche Leistungsbeträge zum 01. Januar 2025 nochmals angehoben. Die neuen Regelungen hierzu lesen Sie hier bundesgesundheitsministerium.de.

    Bürgergeld
    Am 01. Juli 2023 treten weitere Regelungen beim Bürgergeld in Kraft. Wer etwa eine Weiterbildung macht, bekommt eine monatliche Unterstützung von 150 Euro. Außerdem werden bei Hinzuverdienst die Freibeträge erhöht. Die neuen Regelungen hierzu lesen Sie hier bundesregierung.de.

    Pfändungsfreibetrag
    Ab dem 01. Juli 2023 beläuft sich der Grundfreibetrag auf 1.402 Euro. Die neuen Regelungen hierzu lesen Sie hier verbraucherzentrale.de.

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