Medium für die zweite Meinung

  • Wenig beachtete Krisen

    30.01.2020/EG
    Quelle: CARE Deutschland, Bonn

    CARE-Bericht „Suffering In Silence“: Zehn Krisen, die 2019 in den Medien wenig bis gar keine Beachtung fanden

    Nach dem Bericht „Suffering In Silence“ litten im Jahr 2019 über 51 Millionen Menschen, von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet, unter den von Krisen verursachten extremen Lebensbedingungen.
    Mit Hilfe der Medienbeobachtungsdienste der Meltwater Group analysierte CARE International diejenigen humanitären Krisen, die 2019 die geringste Medienaufmerksamkeit erhielten. Im Zeitraum vom 01. Januar bis zum 15. November 2019 wurden mehr als 2,4 Millionen Online-Medienaufrufe erfasst. Um nach dem Maßstab zu filtern, identifizierten wir Länder, in denen mindestens eine Million Menschen von Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen waren.
    Den Bericht „Suffering In Silence“ lesen Sie hier ↗care.de.

  • Auschwitz vor 75 Jahren

    27.01.2020/EG
    Quelle: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Berlin

    Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz (Polen) / „Nach derzeitigem Forschungsstand wurden insgesamt mindestens 1,1 Millionen Menschen in Auschwitz ermordet.“

    „Mit der Ankunft sowjetischer Truppen am 27. Januar 1945 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz endete eines der dunkelsten Kapitel in dem von schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit gekennzeichneten Zivilisationsbruch der Nationalsozialisten. Wie kaum ein anderer Ort steht Auschwitz für die rassenideologisch motivierte planmäßige und industriell durchgeführte Massenvernichtung von Juden und anderen gemäß der nationalsozialistischen Rassen- und Herrschaftsideologie für „lebensunwert“ erklärten Opfergruppen.“ bundestag.de

  • Buchtipp: Soziologie des Krieges

    24.01.2020/EG

    Sebald Rudolf Steinmetz: Soziologie des Krieges

    Sachbuch (Gesellschaft, Krieg, Politik, Soziologie, Wirtschaft)

    Alle Menschen möchten in Frieden leben. Und doch werden ständig Kriege geführt. Wie ist das möglich?

    Der Krieg ist eine der Elementarerscheinungen des zwischenmenschlichen Zusammenlebens, unabhängig von Raum und Zeit. Merkwürdigerweise ist er nie zu einem Thema der Soziologie geworden. „Kriegsverdrängung“ und „Kriegsvergessenheit“ sind geradezu ein Charakteristikum moderner Sozialtheorien. Sozialwissenschaftler haben, von Ausnahmen abgesehen, offensichtlich Schwierigkeiten, sich mit den gesellschaftlichen Voraussetzungen, Erscheinungsbildern und Folgen von Kriegen und vergleichbaren Katastrophen zu befassen. Soziologen leben mehrheitlich in stabilen Welten, und „deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ihre Theorien den Zusammenbruch ganzer Systeme, den Ausbruch extremer Gewalt, das Umschlagen sozialer Verhältnisse in ein ganz Anderes nicht vorsehen und es als Ausnahme definieren, wenn es trotzdem geschieht.“ (Harald Welzer). (mehr …)

  • US-Politik: Extremistische Renditeorientierung

    23.01.2020/EG
    Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München

    Henning Vöpel, Wirtschaftswissenschaftler an der Hamburg School of Business Administration (HSBA) und Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen US-Politik

    „Auf der Ebene der Handels- sowie Außen- und Sicherheitspolitik betreibt Trump eine Methode der Vereinzelung und Interessensspaltung. Etablierte Bündnisse und Abkommen werden gezielt beschädigt, wie etwa die NATO oder die Vereinten Nationen, aber auch Handelsabkommen wurden neu verhandelt wie das NAFTA. Damit treibt er Keile in bestehende Allianzen und Bündnisse, sogar in Europa, wie etwa im Falle von Deutschland und Frankreich oder dem Brexit. Je fragmentierter die Weltpolitik, so seine Überzeugung, desto größer bliebe der relative Einfluss der USA.“ ifo.de (Seite 5)

  • Klimawandel: Spuren werden immer deutlicher

    20.01.2020/EG
    Quelle: NASA, New York

    2019 war das zweitwärmste Jahr

    „Nach unabhängigen Analysen der NASA und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) war die durchschnittliche globale Oberflächentemperatur der Erde im Jahr 2019 die zweitwärmste seit Beginn der modernen Aufzeichnungen im Jahr 1880.
    Weltweit war die Durchschnittstemperatur im Jahr 2019 nach der von 2016 die zweitwärmste und setzte den langfristigen Erwärmungstrend des Planeten fort: Die letzten fünf Jahre waren die wärmsten der letzten 140 Jahre.
    Das vergangene Jahr war um 1,8 Grad Fahrenheit (0,98 Grad Celsius) wärmer als der Mittelwert von 1951 bis 1980, so die Wissenschaftler des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA in New York.“ nasa.gov

    Zum Thema

    Eine Animation einer GISS-Klimamodell-Simulation (Goddard Institute for Space Studies) der Oberflächenlufttemperatur in Grad Celsius von 1880 bis 2100 sehen Sie hier. nasa.gov

    Ausgewählte signifikante Klimaanomalien und Ereignisse im Jahr 2019 lesen Sie hier ↗noaa.gov.

    Globale Temperatur- und Niederschlagskarten sehen Sie hier ↗noaa.gov.

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