Subventionen für fossile Energien

05.07.2017/EG aus der NRO Greenpeace, Hamburg

Studie über den Umfang fossiler Subventionen in den G20-Ländern veröffentlicht: G20 subventionieren fossile Energien laut IMF-Schätzung mit rund 4,4 Bio. US-Dollar pro Jahr

„Politisch werden Subventionen für fossile Energien häufig damit begründet, einkommensschwache bzw. von Armut betroffene Bevölkerungsgruppen durch eine subventionierte Energieversorgung zu unterstützen. Forschungsergebnisse (vgl. dazu Belschner/Westphal 2011) zeigen jedoch, dass die meisten fossilen Subventionen regressiv wirken, d.h. vor allem wohlhabende Bevölkerungsschichten begünstigen. (…) Deutschland ist nach IMF-Berechnungen mit ca. 55 Mrd. USD der neuntgrößte Geber von Subventionen für fossile Energien nach absolutem Volumen.“

Die Studie lesen Sie hiergreenpeace.de.

Zum Thema

Derzeit sind mehr als 1.600 neue Kohlekraftwerke bzw. -kraftwerksblöcke in 62 Ländern geplant oder in der Entwicklung. Damit würde die derzeitige Kapazität von Kohlekraftwerken um mehr als 840.000 Megawatt (MW) oder rund 42,8 Prozent zunehmen. urgewald.org

Strom: Erneuerbarer fürs Inland – Kohle fürs Ausland

03.12.2016/EG aus dem Medium ‘Klimaretter.Info‘, Berlin

Frankreich kauft ‘schmutzigen‘ Strom aus Deutschland

Wie die Journalisten Susanne Götze und Jörg Staude recherchierten, zwingt nicht nur die jahreszeitliche Wetterlage unseren Nachbarstaat Frankreich zu massiven Stromzukäufen. Wie die Energie erzeugt wurde, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. klimaretter.info

Unsaubere Angaben zum Strommix

23.11.2016/EG aus dem Energieunternehmen LichtBlick SE, Hamburg

LichtBlick: Verbraucher werden zunehmend über die Herkunft des Stroms in die Irre geführt

Nach einer Untersuchung des Energieunternehmens LichtBlick werden die Energie-Verbraucher bei den Angaben zur Stromherkunft zunehmend in die Irre geführt. Demnach weisen die 35 untersuchten Anbieter deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Strommix aus, als sie tatsächlich für Ihre Kunden einkaufen. Die Versorger beschaffen bis zu 42 Prozent mehr Energie aus konventionellen Quellen, als aus den offiziellen Angaben hervorgehen. lichtblick.de

Die Differenzen zwischen Stromkennzeichnung und Stromeinkauf lesen Sie hierlichtblick.de.

Atom-Endlager werden verstaatlicht

23.11.2016/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Bundesregierung legt Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung vor / Betreiber werden zur Nachhaftung für Rückbau- und Entsorgungskosten verpflichtet und können das Entsorgungsrisiko für 23,556 Mrd. Euro ‘entsorgen‘

Ziel des Gesetzentwurfes ist es, so die Bundesregierung, die Verantwortung in diesem Bereich so zu regeln, dass Stilllegung, Rückbau und Entsorgung effizient organisiert und durchgeführt werden und die Finanzierung der Vorhaben langfristig sichergestellt wird, ohne dass die Kosten auf die Gesellschaft übertragen werden. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die vorhandene Haftungsmasse zur Erfüllung der Verpflichtungen der Unternehmen auch zukünftig zur Verfügung steht. Weiterlesen

Atomkraft ist teuerste Strompoduktion

03.11.2016/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

DIW: Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen / Atomkraft wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion

„Europa ist auf die Stromproduktion durch Atomkraftwerke nicht angewiesen: Die Klimaschutzziele lassen sich bis 2050 gänzlich ohne Atomstrom realisieren – bei einer gleichzeitig sicheren Energieversorgung.“ diw.de