Medium für die zweite Meinung

  • 14 Menschen pro Tag

    28.12.2016/EG aus der UN-Agentur Internationalen Organisation für Migration (IOM), Genf

    Fluchtweg Mittelmeer 2016: Einwanderung – 64 Prozent / Tote + 30 Prozent

    Wie die IOM berichtet, wanderten im laufenden Jahr 358.403 (Stand 21.12.2016) hilfesuchende Menschen in Europa auf dem Seeweg in Europa, mehrheitlich in Griechenland und Italien, ein. Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 64,4 Prozent. Auf dem Fluchtweg über das Mittelmeer verloren – bisher – 4.913 Menschen ihr Leben. Eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent. Weitere Informationen lesen Sie hier↗iom.int (leider nur auf Englisch)

  • ‘Verteufelung‘ einer Religion

    27.12.2016/EG aus dem Deutschlandfunk, Berlin

    Rechts- und Islamwissenschaftler Prof. Dr. Mathias Rohe: “ Alles, was schiefläuft, wird der Religion zugeschrieben“

    „… in Saudi-Arabien. Das ist schon auch eine Wurzel religiösen Übels, wenn ich das so sagen darf. Denn dieser extrem intolerante Wahhabismus gegen andere Muslime, gegen Schiiten, gegen Mystiker, schon gleich gegen alle anderen Nicht-Muslime, das ist …“ ↗deutschlandfunk.de

  • Ein Blick nach Tunesien

    25.12.2016/EG aus dem Medium ’Zenith‘, Berlin

    Journalist Florian Guckelsberger mit einem Beitrag über das unsichere Leben in Zentraltunesien

    „Außerhalb großer Städte wie Tunis, Sousse und Sfax bieten sich insbesondere gut ausgebildeten Menschen kaum noch legale Gelegenheiten, Geld zu verdienen. So liegt die Arbeitslosigkeit in Kasserine laut dem tunesischen Entwicklungsministeriums bei rund 23 Prozent und damit deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Tendenz steigend. Die Zahl der in Armut lebenden Menschen ist mit 32 Prozent gleich doppelt so hoch wie im tunesischen Mittel. Auch hier: Tendenz …“ ↗zenithonline.org

    Ergänzende Informationen über Tunesien lesen Sie hier↗auswaertiges-amt.de.

  • Schöne Festtage!

    24.12.2016/EG

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine ausgleichende Weihnachtszeit.

     

  • ‘Sozialhilfe‘ für Banken

    23.12.2016/EG aus der NRO ’attac‘ Deutschland, Frankfurt am Main

    Rettung der Banca Monte dei Paschi di Siena: Und wieder werden Renditen privatisiert und Schulden sozialisiert – Fortsetzung folgt

    „Auf politischer Ebene mussten in den letzten Monaten die italienischen ‘Kleinsparer‘ als Rechtfertigung für eine angeblich notwendige öffentliche Rettung der Bank herhalten. Doch aktuelle Daten der EZB – heute veröffentlicht durch die italienische Zentralbank – belegen, dass man aufgrund der Vermögensverhältnisse der Besitzer von Bankanleihen keinesfalls von ‘Kleinanlegern‘ sprechen kann. So besitzen nur 5,4 Prozent aller italienischen Haushalte Bankanleihen. Diese verfügen zudem ein Medianvermögen von über 500.000 Euro und gehören bei den Einkommen zu den Top 12 Prozent.“ ↗attac.de

    Zur Bankenkrise in Italien ein Kommentar von Claudia Aebersold Szalay in der Neuen Züricher Zeitungnzz.ch.

    Das am 27.02.1472 in der damaligen Republik Siena gegründete Bankhaus Banca Monte dei Paschi di Siena ist nach eigenen Angaben die älteste Bank der Welt. Der Geschäftszweck war die Gewährung von Darlehen an arme und bedürftige Personen zum minimalen Zinssatz.

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