Medium für die zweite Meinung

  • Vermögenskasten

    27.01.2025/EG
    Quelle: Finanzwende Recherche, Berlin

    Wohneigentum bildet die Substanz der Vermögensmitte, Kraftfahrzeuge bilden die an Wertverlust leidende Substanz der Vermögensarmen ab

    „Die bedeutendste Anlageklasse der Vermögensarmen ist das eigene Fahrzeug, das im Durchschnittsportfolio einen Anteil von 43 Prozent ausmacht. Insgesamt steckt das Geld überwiegend in renditeschwachen Anlageklassen. Zum Vergleich: Bei der wohlhabenderen Vermögensmitte ist Wohneigentum die Anlageklasse mit dem größten Gewicht im Portfolio (Anteil: 65 Prozent).“ (Studie „Der Armutsnachteil“, Seite 4, Auszug)

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    „Während die obersten 10 % der Vermögensverteilung über den betrachteten Zeitraum mehr als 50 % des gesamten Nettovermögens der Haushalte in Deutschland hielten, entfiel auf die untere Hälfte der Vermögensverteilung mit durchschnittlich 0,6 % ein äußerst geringer Anteil.“ (Deutsche Bundesbank, Monatsbericht „Eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland“, Juli 2022, Seite 22, Auszug)

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

  • Buchtipp: „Fehldiagnose“

    24.01.2025/EG

    Tom Krebs: Fehldiagnose
    Wie Ökonomen die Wirtschaft ruinieren und die Gesellschaft spalten

    Sachbuch (Ökonomie, Politik)

    „Deutschland steckt in einer Dauerkrise. Die Wirtschaft stagniert, der Lebensstandard vieler Menschen ist dramatisch gesunken und die AfD gewinnt an Zustimmung. In diesem Buch zeigt der renommierte Ökonom Tom Krebs, dass eine Fehldiagnose marktliberaler Ökonomen und die entsprechenden Fehlentscheidungen der Bundesregierung für die schlechte Lage in Deutschland verantwortlich sind. Um den Wohlstand zu retten und den Zusammenhalt zu stärken, muss sich die deutsche Politik von der marktliberalen Märchenwelt der Ökonomen befreien. Denn nur ein Ansatz, der die Sorgen der Menschen ernst nimmt und gleichzeitig eine positive Vision der Zukunft bietet, kann uns aus der Misere führen.“

    Autor

    Tom Krebs ist Professor für Makroökonomik und Wirtschafts­politik an der Universität Mannheim. Vor seinem Wechsel an die Universität Mannheim hat er an verschiedenen US-Universitäten geforscht und promoviert. In seiner Forschung untersucht Tom Krebs die Auswirkungen von Wirtschaftskrisen und Wirtschaftspolitik auf Wachstum, Ungleichheit und Lebensqualität. Tom Krebs ist Mitglied der Mindestlohnkommission und war der erste Gastprofessor am Bundesministerium der Finanzen 2019/2020. Zudem war er als wirtschaftspolitischer Berater am Internationalen Währungsfonds, an der Weltbank und der amerikanischen Zentralbank in Minneapolis tätig.
    Verlag: Westend
    Erscheinung: Oktober 2024

    Die Buchvorstellung im Deutschlandfunk lesen und hören Sie hier.

  • Stromnetz: Finanzierungsoptionen und Netzentgelte

    23.01.2025/EG
    Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Düsseldorf

    Patrick Kaczmarczyk und Tom Krebs, beide Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Mannheim, untersuchten die finanziellen Auswirkungen des notwendigen Netzausbaus

    „Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen des notwendigen Netzausbaus und der damit verbundenen Investitionen von 651 Milliarden Euro auf die Netzentgelte. Die Ergebnisse zeigen, dass die gewählte Finanzierungsoption die Höhe der Belastungen für die Wirtschaft und die Gesellschaft maßgeblich beeinflusst. Die Option der Ausweitung des Eigenkapitals der Netzbetreiber durch öffentliches Kapital (ÖÖP) und zusätzliches Fremdkapital stellt die mit Abstand kostengünstigste Lösung dar. […]. Auch wenn die Netzentgelte im Laufe der Zeit deutlich zurückgingen und nach 2045 wieder auf das Ausgangsniveau fallen würden, wären die drastischen, kurzfristigen Anstiege der Netzentgelte bis 2037 für Unternehmen und Haushalte kaum tragbar. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen wären voraussichtlich verheerend.“ (Quelle: Study Nr. 98, Fazit, S. 25, Auszug)

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Redaktionelle Anmerkung: Beobachten Sie die auf ihrer Stromrechnung angegebene Position „Netzentgelte“. Netzentgelte werden für den Betrieb und Ausbau der Stromnetze erhoben.

    Die durchschnittliche Strompreisentwicklung von 2014 bis 2024 sowie der Stromnetzentgelte von 2009 bis 2024 lesen Sie hier.

  • Was wäre eine gute Zukunft?

    22.01.2025/EG
    Quelle: Deutsche Telekom Stiftung, Bonn

    Agenda für eine gute Zukunft verdeutlicht Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität

    Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte im Juli 2024 rund 1.200 Personen im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung zu den wichtigsten Aufgaben für die Zukunft Deutschlands:

    Prozent der Befragten halten für wichtig:

    79 %, dass genug qualifizierte Fachkräfte ausgebildet werden.
    77 %, dass ein hervorragendes Bildungssystem verfügbar ist.
    75 %, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum verfügbar ist.
    75 %, dass ein leistungsfähiges Gesundheitssystem verfügbar ist.
    73 %, dass die Zuwanderung geregelt wird.
    68 %, dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen haben.
    63 %, dass die Unterschiede zwischen Arm und Reich nicht zu groß werden.
    61 %, dass Unternehmen gute Standortbedingungen vorfinden.

    Die Ergebnisse der Umfrage lesen Sie hier.

  • Videotipp: Globalisierung

    21.01.2025/EG
    Quelle: Arte, Strasbourg

    Dokumentation über Produktionsfaktoren mit globaler Wirkung am Beispiel China, Indien, Kongo, Singapore, Taiwan, USA und Deutschland

    „Autor Kersten Schüßler reist auf der Spur der neuen Weltordnung, trifft auf neue Chancen, neue Konflikte und vor allem: neue Perspektiven auf die Globalisierung. Während im alten Europa die Entwicklung immer komplizierter scheint, sieht man auf anderen Erdteilen völlige andere Möglichkeiten.“

    Die Dokumentation sehen Sie hier.

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