Medium für die zweite Meinung

  • Entschädigung für Abgeordnete steigt

    11.06.2025/EG
    Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin

    Anpassung der Abgeordnetenentschädigung um 5,4 Prozent

    Gemäß der Entwicklung des Nominallohnindex erhöht sich die Abgeordnetenentschädigung zum 01. Juli 2025 von bisher 11.227,20 Euro um 5,4 Prozent auf 11.833,47 Euro.
    „Das gleiche Verfahren gilt für die Anpassung der fiktiven Bemessungsbeträge für die Altersentschädigung nach den Paragrafen 35a und 35b des Abgeordnetengesetzes. Der fiktive Bemessungsbetrag für die Altersentschädigung der Abgeordneten, die am 22. Dezember 1995 dem Bundestag angehörten, ehemalige Mitglieder des Bundestages und ihre Hinterbliebenen steigt von 9.599,12 um 5,4 Prozent auf 10.117,47 Euro. Für alle bis zum 31. Dezember 2007 entstandenen Ansprüche und Anwartschaften von Mitgliedern des Bundestages, ehemaligen Mitgliedern und ihren Hinterbliebenen erhöht sich der fiktive Bemessungsbetrag für die Altersentschädigung von 10.741,36 Euro um 5,4 Prozent auf 11.321,39 Euro.“
    Die Mitteilung lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Nebentätigkeiten

    „Ende Mai veröffentlichte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) einen Bericht, der in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet blieb – dabei hatte er es in sich: 261 Mal meldeten Abgeordnete ihre Tätigkeiten, Einkünfte oder Unternehmensbeteiligungen in der vergangenen Legislaturperiode (2021 bis 2025) nicht korrekt. Daraufhin wurde jedes Mal eine interne Ermahnung ausgesprochen.
    Namen nennt der Bericht zwar nicht. Doch es liegt nahe, wer sich hinter einem dieser Fälle verbirgt: Klöckner selbst.“
    Den Bericht lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Schmutzige Geschäfte im Niemandsland“

    06.06.2025/EG

    Atossa Araxia Abrahamian: Schmutzige Geschäfte im Niemandsland
    Wie globale Unternehmen und Superreiche unsere Regierungen austricksen

    Sachbuch (Kapitalismus, Politik, Recht)

    „Freihandelszonen, die von Steuergesetzen ausgenommen sind. Offshore-Haftanstalten, in denen Menschen auf unbestimmte Zeit inhaftiert werden. Charter-Städte, die von multinationalen ausländischen Unternehmen kontrolliert werden. Schiffe, die unter falscher Flagge fahren. All diese Orte bilden das Niemandsland. Hier gelten die Rechte und Gesetze nicht, die in den uns bekannten Nationalstaaten bestehen. Und das nutzen die Wohlhabenden und Mächtigen zu ihrem Vorteil.“

    Autorin

    Atossa Abrahamian ist eine in New York lebende schweizerisch-iranisch-kanadische Journalistin. Sie ist leitende Redakteurin bei »The Nation«, ehemalige Redakteurin bei »Al Jazeera America« und ehemalige Wirtschafts- und Nachrichtenreporterin bei Reuters. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem in der »New York Times«, im »New York Magazine« und im »Guardian«.

    Verlag: S. Fischer
    Erscheinung: Mai 2025

  • Jahreseinkünfte ab einer Million Euro

    04.06.2025/EG
    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

    Statistisches Bundesamt meldet für 2021 rund 34.500 Einkommensmillionäre

    Wie das Statistisches Bundesamt mitteilt, hatten im Jahr 2021 gut 34.500 aller erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland Einkünfte von mindestens einer Million Euro.

    Die Mitteilung lesen Sie hier.

  • Wege und Hürden zum Recht

    02.06.2025/EG
    Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

    WZB-Forscher untersuchen den Zugang zum Recht

    „Haben alle Bürger*innen den gleichen Zugang zu Recht? Die WZB-Forschungsgruppe Recht und Steuerung im Kontext sozialer Ungleichheiten forscht zu rechtlichen Barrieren in Deutschland. Gemeinsam mit der Gestalterin Sophie Pischel haben die Forschenden die Website wege-zum-recht.de entwickelt. Die Seite illustriert, welche Hürden es auf dem Weg zur Durchsetzung von Recht gibt und wie sie überwunden werden.“

  • Buchtipp: „Gefährliche Rivalitäten“

    30.05.2025/EG

    Werner Plumpe: Gefährliche Rivalitäten
    Wirtschaftskriege – von den Anfängen der Globalisierung bis zu Trumps Deal-Politik

    Sachbuch (Politik, Wirtschaft)

    „Dass die bislang geltende Weltordnung an ihr Ende gekommen ist, zeigt sich nicht nur an zunehmenden Kriegen und Eskalationen, sondern auch an sich verschärfenden Handelskonflikten – am dramatischsten und weitreichendsten zwischen China und den USA, jüngst aber vor allem mit Russland, der Zuspitzung des globalen «Chipkriegs» oder Donald Trumps radikaler Zollpolitik unter anderem gegen die EU.
    In einem fesselnden Panorama führt uns Werner Plumpe vor Augen, wie die Geschichte immer schon von wirtschaftlichen Rivalitäten geprägt war, die nicht selten in offene Kriege mündeten – von der Eroberung der Neuen Welt und den Anfängen der Globalisierung über das Zeitalter des Kolonialismus, die Entstehung von Nationalstaaten und die bipolare Weltordnung des Kalten Kriegs bis in die hypervernetzte Welt von heute. Ob Gold, Öl, Baumwolle, Kakao oder Getreide: Die Suche nach lukrativen Rohstoffen zieht sich wie ein Band durch die Jahrhunderte, und …“

    Autor

    Werner Plumpe, geboren 1954 in Bielefeld, ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Bis 2012 war er Vorsitzender des deutschen Historikerverbands.

    Verlag: Rowohlt
    Erscheinung: Mai 2025

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