Medium für die zweite Meinung

  • Buchtipp: Dürre

    01.10.2021/EG

    Uwe Laub: Dürre

    Roman (Thriller, Klimawandel)

    „Der Klimawandel beschleunigt sich unaufhaltsam. Dürren und Ernteausfälle nehmen weltweit zu. In ganz Europa herrscht Hungersnot. Um der wachsenden Bedrohung etwas entgegenzusetzen, beschließen die Länder drastische Maßnahmen: Landwirtschaftliche Betriebe werden verstaatlicht, eine App soll den CO2-Fußabdruck eines jeden Bürgers kontrollieren. Als die Geschwister Julian und Leni des CO2-Betrugs angeklagt werden, verlieren sie ihre Existenzgrundlage – und werden erbarmungslos gejagt.“

    Autorin

    Uwe Laub wurde 1971 in Rumänien geboren. Er war zwei Jahre alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland zurückkehrten. Laub arbeitete mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit 2010 führt er sein eigenes Unternehmen. Seine Liebe gilt dem Schreiben. Für seine Wissenschafts-Thriller recherchiert er intensiv zu Themen der Ökologie und Umwelt. Laub lebt in München und Fort Myers, USA.

    Heyne Verlag, ISBN: 978-3-641-26708-7, E-Buch, 464 Seiten, 12 Euro

  • Bundestagswahl 2021

    27.09.2021/EG
    Quelle: Der Bundeswahlleiter, Wiesbaden

    Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl 2021 lesen Sie hier bundeswahlleiter.de.

  • Buchtipp: Hörensagen

    24.09.2021/EG

    Åsa Wikforss: Hörensagen

    Sachbuch (Fakten, Manipulationen, Medien, Meinungen, Nachrichten, Wissen)

    „Angesichts der Kakophonie sich widersprechender Stimmen fühlt man sich schnell verloren und neigt dazu, den Glauben an die Vernunft und an die Möglichkeit der Wahrheitsfindung aufzugeben. Genau das wollen die Apostel des Postfaktischen ja auch erreichen. Dieses Buch stellt den Versuch dar, dem Gefühl des Ausgeliefertseins etwas entgegenzusetzen und Mut und Vertrauen zu schaffen. Man kann den Verzerrungen und dem Unbegründeten entgegenarbeiten, man kann Gefälschtes und Undurchschaubares durchschauen und zum Begründbaren und Klaren finden. Es gibt glaubwürdige Quellen und funktionierende Wissensinstitutionen, und zusammen müssen wir alles tun, was in unserer Macht steht, um sie zu stärken. Im Laufe der Geschichte sah sich die Wissenschaft immer wieder grundsätzlich infrage gestellt und hat am Ende doch immer gesiegt. Der Mensch ist eben, wie schon Aristoteles sagte, trotz allem das vernunftbegabte Tier.“

    Autorin

    Prof. Dr. Åsa M. Wikforss ist Professorin für theoretische Philosophie an der Universität von Stockholm und promovierte an der Columbia University in New York. Als neustes Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften sitzt sie auf dem Stuhl der Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöff – und kennt die Licht- und Schattenseiten der großen renommierten Wissensinstitutionen. Hörensagen wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kostenlos an alle Abschlussklassen schwedischer Schulen verteilt. 2019 wurde es außerdem mit dem Natur & Kultur’s Popular Science Award sowie mit dem Wissenspreis der Å Forsk Foundation ausgezeichnet.

    Harper Collins Verlag, ISBN: 978-3-7499-5042-3, E-Buch, 276 Seiten, 14 Euro

  • Rente: Mindestrente könnte Altersarmut vermeiden

    22.09.2021/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Johannes Geyer, Wirtschaftswissenschaftler am DIW, Peter Haan, Wirtschaftswissenschaftler an der Freien Universität Berlin und am DIW, und Alexander Ludwig, Wirtschaftswissenschaftler an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, untersuchten die Option einer Mindestrente zur finanziellen Absicherung im Alter

    Zusammenfassung: „Die demografische Entwicklung in Deutschland wird im nächsten Jahrzehnt eine grundlegende Reform der Rente erforderlich machen. Bisher halten sich aber gerade die Regierungsparteien mit Vorschlägen zurück und sehen den Handlungsbedarf als nicht so dringlich. Einige Oppositionsparteien liefern hingegen richtungsweisendere Ideen für Menschen mit niedrigeren Alterseinkommen. Ein Blick in die Nachbarländer Österreich und die Niederlande zeigt aber noch einen anderen Weg auf: die Mindestrente. Sie könnte zumindest die finanzielle Absicherung sicherstellen und zum sozialen Ausgleich beitragen. Zudem wäre sie auch eine wichtige Voraussetzung, um andere Rentenreformen in Deutschland in der nächsten Legislaturperiode umzusetzen, wie eine Erhöhung des Rentenzugangsalters oder stärkere (kapitalgedeckte) private Vorsorge. Alternativ müsste die Grundsicherung deutlich überarbeitet werden, damit die Inanspruchnahme steigt.“

    Die Studie lesen Sie hier diw.de.

    Zum Thema

    Frank Frenzel, MDR-Wirtschaftsredakteur, arbeitete sich durch die Wahlprogramme der Bundestagsparteien ↗mdr.de.

    Regierungsverantwortung im Rückblick:

    seit März 2018: CDU/CSU/SPD (Koalitionsverhandlungen dauerten 171 Tage)
    2013 bis 2017: CDU/CSU/SPD
    2009 bis 2013: CDU/CSU/FDP
    2005 bis 2009: CDU/CSU/SPD
    2002 bis 2005: SPD/DIE GRÜNEN
    1998 bis 2002: SPD/DIE GRÜNEN
    1982 bis 1998: CDU/CSU/FDP
    1969 bis 1982: SPD/FDP
    1966 bis 1969: CDU/CSU/SPD
    1963 bis 1966: CDU/CSU/FDP
    1949 bis 1963: CDU/CSU mit wechselnden Koalitionspartnern (FDP/DP/GB/BHE/FVP)

  • Mindestlohn: Wie niedrig soll er mindestens sein?

    20.09.2021/EG
    Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

    Moritz Drechsel-Grau und Tom Krebs, beide Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Mannheim, untersuchten die Auswirkungen eines Mindestlohns in Höhe von 12 Euro auf Beschäftigung, Wachstum und öffentliche Finanzen

    „Die Simulationsanalyse zeigt, dass eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro langfristig keinen nennenswerten Effekt auf die Beschäftigung hat. Darüber hinaus führt ein Mindestlohn von 12 Euro langfristig zu einem Anstieg der Produktivität um circa ein Prozent, einer Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktion um circa eineinhalb Prozent und Mehreinnahmen
    der öffentlichen Hand von circa 20 Milliarden Euro pro Jahr.“

    Die Studie lesen Sie hier boeckler.de

    Zum Thema

    Marcel Fratzscher, Wirtschaftswissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, argumentiert für einen Mindestlohn in Höhe 12 Euro. diw.de

    Der Rentenexperte Dr. Johannes Steffen errechnete den bereits heute notwendigen gesetzlichen Mindestlohn, der zur Erreichung des Grundsicherungsniveaus gemäß SGB XII (aktuell 1.074 Euro) nach 45 Beitragsjahren erreichen zu können, nötig wäre: 16,15 Euro/Std.! portal-sozialpolitik.de

Arbeitswelt Armut Automobil Banken Bildung Buchtipp Bundesrat Corona-Virus Demokratie Digitalisierung Einkommen Energie EU Exportüberschuss Flüchtlingsdebatte Gesellschaft Gesundheit Globalisierung Hartz IV Interessenvertreter Kapitalismus Klimawandel Konsum Kriminalität Landwirtschaft Medien Migration Neuregelungen Partei Pflege Politik Recht Rente Sozialhilfe Steuer Syrien Umweltschutz Ungleichheit USA Vermögen Volkswirtschaft Waffen Wahlen Wirtschaft Wohnen