03.07.2018/EG aus dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

IMK-Studie: Positive Lohnentwicklung bewirkt stabiles Wachstum der Binnennachfrage

„Das Wirtschaftswachstum wurde durch die Einführung des Mindestlohns tendenziell angeregt. Dies geschah im Wesentlichen über die höheren Löhne der Mindestlohnbegünstigten und einen ausgelösten Spillover-Effekt*. Insbesondere profitieren dabei Personen, die mit ihrer geringen Sparquote für eine besonders starke Steigerung des realen privaten Verbrauchs sorgten.“ boeckler.de

*Veränderungen der Einkommen haben Auswirkungen auf andere Bereiche und Ebenen.

Die Hans-Böckler-Stiftung ist eine arbeitnehmernahe Einrichtung.

Zum Thema

Arbeitsmarktregulierung bremst (volks-)wirtschaftliche Entwicklung? Nein!

Servaas Storm (Lehrbeauftragter für VWL, Delft University) und Jeronim Capaldo (Forscher, Tufts University) untersuchten die Auswirkungen von Arbeitsmarktregulierungen auf spät-industrialisierte Volkswirtschaften. ↗makronom.de