Buchtipp: Die Abstiegsgesellschaft

28.04.2017/EG

Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft

Sachbuch (Gesellschaft/Politik)

Die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war eines der zentralen Versprechen der »alten« BRD – und tatsächlich wurde es meistens eingelöst: Aus dem Käfer wurde ein Audi, aus Facharbeiterkindern Akademiker. Mittlerweile ist der gesellschaftliche Fahrstuhl stecken geblieben: Uniabschlüsse bedeuten nicht mehr automatisch Status und Sicherheit, Arbeitnehmer bekommen immer weniger ab vom großen Kuchen. Oliver Nachtwey analysiert die Ursachen dieses Bruchs und befasst sich mit dem Konfliktpotenzial, das dadurch entsteht: Selbst wenn Deutschland bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen sein mag, könnten auch hierzulande bald soziale Auseinandersetzungen auf uns zukommen, die heute bereits die Gesellschaften Südeuropas erschüttern.

Autor

Oliver Nachtwey, geboren 1975, ist Fellow am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Er hat an den Universitäten Jena, Trier, Darmstadt und Frankfurt am Main zu Arbeit, Ungleichheit, Protest und Demokratie gelehrt und geforscht.

Suhrkamp Verlag, EAN: 978-3-518-12682-0, Broschur, 264 Seiten, 18 Euro

Der Ökonom und Soziologe Oliver Nachtwey beschreibt im Interview mit dem Deutschlandfunk, wie sich aus Ungerechtigkeitserfahrungen, gesellschaftliche Konflikte und politische Probleme ergeben. ↗deutschlandfunk.de

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