Ein Blick in den Irak

23.10.2017/EG aus dem Medium RT DEUTSCH, Berlin

Rosneft fördert Öl in kurdischer Autonomieregion

„Russlands staatlicher Erdölproduzent Rosneft hat mit der Autonomen Region Kurdistan (KRG) im Nordirak trotz der Konflikte zwischen Erbil und Bagdad ein Abkommen über eine Aufteilung geförderten Öls im Wert von bis zu 400 Millionen US-Dollar geschlossen.“ deutsch.rt.com

Deutsche Waffen für islamische Autokraten

07.10.2017/EG aus dem Medium QANTARA, Berlin

Claudia Mende, Journalistin, über eine kurzfristige Politik für wirtschaftliche Interessen

„Die Autokraten brauchen Waffen und sie bekommen diese zunehmend auch aus Deutschland. Nur Russland und die USA verkaufen mehr Rüstungsgüter. Insgesamt wurden 2016 deutsche Rüstungsexporte in Höhe von 13 Milliarden Euro genehmigt, davon ging die Hälfte in sogenannte Drittstaaten außerhalb von Nato und Europäischer Union. Mit Saudi-Arabien, Algerien, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten standen vier arabische Diktaturen unter den Top Ten der Empfänger deutscher Wehrtechnik.“ qantara.de

Einblicke in ein illegales Waffenschmuggel-Netzwerk

20.07.2017/EG aus dem Medium Voltairenet, Damaskus

Thierry Meyssan, Journalist, über illegale Waffengeschäfte von mindestens 17 Staaten

„Laut einer der PKK nahestehenden Quelle haben im Mai und Juni 2014 die türkischen Geheimdienste Sonderzüge angeheuert, um in Rakka, was damals das islamische Emirat im Irak und Syrien war, und das heute als ISIS bekannt ist, von Saudi Arabien bezahlte ukrainische Waffen und mehr als 1.000 speziell gegen den Wüstensand präparierte Hilux Toyota (Pick-up Doppelkabine) zu liefern. Laut einer belgischen Quelle wäre der Ankauf der Fahrzeuge mit der japanischen Toyota Firma von der saudi-arabischen Firma Abdul Latif Dschameel ausgehandelt worden.
Laut Andrey Fomin von der Oriental Review habe Katar, der nicht nachstehen wollte, bei der ukrainischen staatlichen Gesellschaft UkrOboronProm die neueste Version der Missile Air-Defense Complex „Petschora-2D“ für die Dschihadisten gekauft. Die Lieferung erfolgte durch die zypriotische Firma Blessway Ltd.“ voltairenet.org

Saudi-Arabien ist größter Extremismusinvestor in Großbritannien

06.07.2017/EG aus der Denkfabrik ‘The Henry Jackson Society‘, London

‘Centre for the Response to Radicalisation and Terrorism‘ veröffentlicht Bericht über ausländisch geförderten, islamischen Extremismus in Großbritannien

Die ausländische Finanzierung für den islamistischen Extremismus in Großbritannien stammt vor allem aus Regierungen und Regierungsgebundenen Stiftungen im Golf und dem Iran. Unter ihnen Saudi-Arabien, das seit den 1960er Jahren mindestens 67 Milliarden US-Dollar gesponsert hat, um den radikalen Wahhabi-Islam über die islamischen Gemeinschaften weltweit zu exportieren.

Im Jahr 2016 wurde berichtet, dass Untersuchungen der deutschen Geheimdienste zu der Schlussfolgerung gekommen waren, dass es durch die Finanzierung von Schulen, Moscheen und Salafi-Missionsgruppen eine „langwierige Strategie zur Ausübung des Einflusses“ durch bestimmte Golfstaaten gegeben habe. henryjacksonsociety.org

Iran und Saudi-Arabien oder Sunna und Schia

29.06.2017/EG aus dem Medium Qantara, Berlin

Charlotte Wiedemann, Journalistin, über die Unterschiede zweier Kulturen

„Irans Revolutionsführer Ali Khamenei nannte Saudi-Arabien kürzlich eine „rückwärtsgewandte Stammesgesellschaft“, während in Iran gerade 40 Millionen Menschen zu einer Wahl gegangen seien. Viele Iraner, auch wenn sie dem Regime nicht nahestehen, dürften sich in Khameneis Beurteilung wiederfinden. Wie Donald Trump sie schmäht und die Saudis preist, empfinden sie als große Kränkung.“ qantara.de