Afghanistan-Einsätze kosteten Deutschland bisher rund 16 Milliarden Euro

10.10.2018/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Militärischer Einsätze in Afghanistan verursachten im Zeitraum 2001 bis 2018 Kosten in Höhe von 11,2 Milliarden Euro

Die Kosten für die militärischen Einsätze in Höhe von 11,2 Milliarden Euro, für den Zeitraum 2001 bis 2017, erhöhen sich durch Aufwendungen zum Aufbau afghanischer Sicherheitskräfte (0,5 Mrd. Euro), durch den sogenannten ‘Stabilitätspakt Afghanistan‘ (1,9 Mrd. Euro) und durch die Entwicklungszusammenarbeit (2,1 Mrd. Euro). bundestag.de

Zum Thema

Unser Beitrag vom 29.04.2018: „Afghanistan: Bombardierungen erreichen neuen Höchststand“ zweitlese.de.

Ein Blick in den Iran

06.01.2018/EG

Von ‘Unruhen‘ über und in der Islamischen Republik Iran

“Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Mitglied des Sicherheitsrats jemals eine Sitzung bezüglich der Unterdrückung der Proteste durch die Sicherheitskräfte der USA beantragt hätte“, erklärte Gholamali Choschroo, ständiger Vertreter Irans bei den Vereinten Nationen (UN), gestern im sogenannten Sicherheitsrat. Die USA bemühte den UN-Sicherheitsrat zu einer Sitzung bezüglich der Demonstrationen im Iran.

Wer oder was beeinflusst die aktuellen Meldungen über die Persische Nation?

Mögliche Antworten hören Sie von Petra Wild, Islamwissenschaftlerin und Publizistin, kenfm.de.

Paul R. Pillar, ehemaliger CIA-Analyst, weist auf Parallelen zum Irak-Krieg im Umgang mit der Islamischen Republik Iran hin:
„Niemand weiß wie weit Donald Trump mit seiner Kampagne der Konfrontation gegen den Iran zu gehen beabsichtigt. Beunruhigend sind die Parallelen der US-Regierung, Techniken anzuwenden, die eine frühere US-Administration verwendete, um den Kriegseinsatz gegen den Irak zu begründen. Zu diesen Techniken gehört das ‘Rosinen-Picken‘ der Nachrichtendienste, nicht um die Politik zu informieren oder die Öffentlichkeit aufzuklären, sondern um die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und damit die Unterstützung für eine bereits gewählte Politik zu gewinnen.“ consortiumnews.com

Iran im Visier der US-Regierung

03.12.2017/EG aus dem Medium CONSORTIUMNEWS, Arlington/USA

Paul R. Pillar, ehemaliger CIA-Analyst, weist auf Parallelen zum Irak-Krieg im Umgang mit der Islamischen Republik Iran hin

Niemand weiß wie weit Donald Trump mit seiner Kampagne der Konfrontation gegen den Iran zu gehen beabsichtigt. Beunruhigend sind die Parallelen der US-Regierung, Techniken anzuwenden, die eine frühere US-Administration verwendete, um den Kriegseinsatz gegen den Irak zu begründen. Zu diesen Techniken gehört das ‘Rosinen-Picken‘ durch die Nachrichtendienste, nicht um die Politik zu informieren oder die Öffentlichkeit aufzuklären, sondern um die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und damit die Unterstützung für eine bereits gewählte Politik zu gewinnen. consortiumnews.com

Ein Blick in den Irak

23.10.2017/EG aus dem Medium RT DEUTSCH, Berlin

Rosneft fördert Öl in kurdischer Autonomieregion

„Russlands staatlicher Erdölproduzent Rosneft hat mit der Autonomen Region Kurdistan (KRG) im Nordirak trotz der Konflikte zwischen Erbil und Bagdad ein Abkommen über eine Aufteilung geförderten Öls im Wert von bis zu 400 Millionen US-Dollar geschlossen.“ deutsch.rt.com

Deutsche Waffen für islamische Autokraten

07.10.2017/EG aus dem Medium QANTARA, Berlin

Claudia Mende, Journalistin, über eine kurzfristige Politik für wirtschaftliche Interessen

„Die Autokraten brauchen Waffen und sie bekommen diese zunehmend auch aus Deutschland. Nur Russland und die USA verkaufen mehr Rüstungsgüter. Insgesamt wurden 2016 deutsche Rüstungsexporte in Höhe von 13 Milliarden Euro genehmigt, davon ging die Hälfte in sogenannte Drittstaaten außerhalb von Nato und Europäischer Union. Mit Saudi-Arabien, Algerien, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten standen vier arabische Diktaturen unter den Top Ten der Empfänger deutscher Wehrtechnik.“ qantara.de