02.12.2021/EG
Quelle: Bundesregierung, Berlin
Den Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 02. Dezember 2021 lesen Sie hier ↗bundesregierung.de.
02.12.2021/EG
Quelle: Bundesregierung, Berlin
Den Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 02. Dezember 2021 lesen Sie hier ↗bundesregierung.de.
02.12.2021/EG
Quelle: Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg), Berlin
Barmer Pflegereport 2021: Zahl Pflegebedürftiger wächst bis 2030 um etwa 33 Prozent auf rund 6 Millionen Menschen / Mehrbedarf an Pflegekräften steigt um rund 182.000
Auszug, Zusammenfassung, Seite 19: „Diese Bedarfe übersteigen das in der Pflegestatistik für 2019
ausgewiesene Niveau um 81.000 Pflegefachkräfte, 87.000 Pflegehilfskräfte mit und
14.000 Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung. Diesen Mehrbedarf zu befriedigen, ist die
zentrale Herausforderung der Pflegepolitik, die dazu nicht nur die Ausbildungszahlen
erhöhen, sondern den Beruf durch bessere Arbeitsbedingungen und höhere Entlohnung
zugleich attraktiver machen muss, um Pflegekräfte zu einem längeren Verbleib im Beruf
zu bewegen und potenzielle Auszubildende für den Beruf zu gewinnen.“
Den Report lesen Sie hier ↗barmer.de.
30.11.2021/EG
Quelle: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen
Pflegeheim Rating Report 2022: Hauptgrund für das Wachstum des Pflegemarkts ist und bleibt die Alterung der Gesellschaft
„Hauptgrund für das Wachstum des Pflegemarkts ist und bleibt die Alterung der Gesellschaft. So ist bei konstanten Pflegequoten bis zum Jahr 2030 in Deutschland mit 4,9 Millionen Pflegebedürftigen zu rechnen, bis 2040 mit 5,6 Millionen. Das wäre gegenüber 2019 ein Anstieg um 20 bzw. 35 Prozent…“
RWI-Forscher Ingo Kolodziej: „Um die Personalknappheit zu überwinden, gilt es, Pflegeberufe attraktiver zu machen, sowohl durch höhere Löhne für qualifiziertes Personal als auch durch bessere Arbeitsbedingungen“. ↗rwi-essen.de
Zum Thema
Pflege-Report 2021 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK, Seite 155:
„Durch die Alterung der Gesellschaft und den zunehmenden Trend hin zu mehr professioneller Pflege wird der Pflegemarkt weiterhin stark wachsen. Durch die steigende Nachfrage ergibt sich ein deutlicher Mehrbedarf an Personal und Kapital, …“ ↗springer.com
26.11.2021/EG
Natascha Strobl: Radikalisierter Konservatismus
Sachbuch (Parteien, Politik)
„Von der Krise der Sozialdemokratie ist allerorten die Rede. Doch auch viele traditionsreiche Mitte-rechts-Parteien befinden sich im Niedergang oder zumindest in einer Zwickmühle: Sollen sie sich für progressive urbane Milieus öffnen? Oder lieber ihr konservatives Profil schärfen? Während Angela Merkel für das eine Modell steht, repräsentieren Politiker wie Donald Trump oder Sebastian Kurz das andere. Sie sind Vertreter eines radikalisierten Konservatismus.
Natascha Strobl analysiert ihre rhetorischen und politischen Strategien. Sie zeigt, wie sie Ressentiments bedienen, um ihre Anhängerschaft zu mobilisieren, oder eigene Narrative erschaffen, um »Message Control« auszuüben und Kritik als Fake News abzutun. Statt inhaltlicher Auseinandersetzung suchen sie die Konfrontation. In ihren eigenen Parteien reduzieren sie die Demokratie, setzen auf kleine Beraterzirkel und Personalisierung. Dabei greifen sie, so Strobl, immer wieder auch auf die Methoden rechtsradikaler Bewegungen und Organisationen zurück.“
Autorin
Natascha Strobl, geboren 1985 in Wien, ist Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie schreibt unter anderem für den Standard, Zeit online und die taz. Auf Twitter veröffentlicht sie unter #NatsAnalyse Einschätzungen zu rechter Sprache und rechten Strategien.
Suhrkamp Verlag, ISBN: 978-3-518-77048-1, E-Buch, 16 Euro
25.11.2021/EG
Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Forscherteam um Claudia Kemfert, Wissenschaftlerin für Energiewirtschaft und -politik an der Leuphana Universität Lüneburg sowie am DIW, untersuchte die energiewirtschaftlichen Folgen nach der Abschaltung der verbliebenen sechs Kernkraftwerke im Jahr 2022:
„Fazit: Atomwende erfordert Endlagersuche und keine Subventionen für Kernkraft
Mit der Schließung der letzten sechs Kernkraftwerke in Deutschland geht eine Periode zu Ende, die von technischen Risiken, hohen Kosten und ungelösten Konflikten mit Blick auf die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle begleitet wurden. Nachdem die Abschaltung älterer Kernkraftwerke seit dem Jahr 2011 weitgehend lautlos erfolgte, ist auch für die nächsten beiden Jahre nur mit geringen Auswirkungen auf das Stromsystem zu rechnen. Insbesondere werden sich die regionalen Stromflüsse nicht wesentlich verändern und Netzengpässe dürften sich, wenn überhaupt, nur gering intensivieren. Kurzfristig ist im Jahr 2022 und 2023 mit ansteigenden CO2-Emissionen aus dem Stromsektor zu rechnen, die mit einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien rasch zurückgeführt werden sollten. Die Versorgungssicherheit ist auch mittelfristig nicht gefährdet, wenn das deutsche Stromsystem rasch auf erneuerbare Energieträger in Verbindung mit Speichern und Flexibilitätsoptionen umsteigt. Die Einbindung in das europäische Stromsystem bleibt aus Effizienz- und Koordinationsgründen bedeutend…“
Die Studie lesen Sie hier ↗diw.de.
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