21.11.2018/EG
Quelle: Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh

Studie: Vorurteile gegenüber Eltern in einkommensschwachen Haushalten haben wenig mit der Realität zu tun

„Entgegen bestehender Vorurteile werden diese sogenannten Direktzahlungen von den Eltern in der Regel nicht zweckentfremdet und etwa für Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik ausgegeben. Sie werden vielmehr in größere Wohnungen, aber auch in bessere Betreuung, Bildung und in die Hobbys der Kinder investiert: Je 100 Euro Kindergeld steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind eine Kindertagesbetreuung besucht, um fünf Prozentpunkte; Kinder gehen zudem häufiger zum Kinderturnen (Anstieg um acht Prozentpunkte) oder zur Musikerziehung (Anstieg bei Kindern unter sechs Jahren um sieben Prozentpunkte, bei jenen zwischen sechs und 16 Jahren sogar um elf Prozentpunkte). Zudem reduzieren Eltern aufgrund des Kindergelds nicht ihre Arbeitszeit.“ bertelsmann-Stiftung.de

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