03.10.2016/EG aus der Nichtregierungsorganisation OXFAM Deutschland, Berlin

Marion Lieser, Geschäftsführerin Oxfam Deutschland, mit einer Replik auf die polemischen Spitzen der FAZ

„Wer die FAZ liest, der weiß, dass sie das Problem extremer sozialer Ungleichheit wahlweise kleinredet oder als Motor für Fortschritt und allgemeine Wohlfahrt preist. Organisationen wie Oxfam sind der Redaktion deshalb offenbar ein Dorn im Auge, was man nicht zuletzt aus den teilweise recht unsachlichen Spitzen in ihrer jüngsten Berichterstattung herauslesen kann. Nun können und sollen weltanschauliche Grundhaltungen dieser Art publizistisch ihren Raum haben. Allerdings sollte dabei eine gewisse Sachlichkeit und Detailschärfe walten, die man in der FAZ an dieser Stelle vermisst. Dabei werfen die Redakteure die Begriffe Armut, Ungleichheit, Einkommen, Vermögen und Hunger durcheinander und tragen so ihrerseits zur allgemeinen Desinformation bei.

Aus gegebenem Anlass daher einige Klarstellungen zum Thema:“ oxfam.de

Zum Thema

Die Wissenschaftler Richard Wilkinson und Kate Pickett haben über Jahrzehnte empirische Daten gesammelt und ausgewertet und den Einfluss der Ungleichheit in ihrem Buch ‘Gleichheit ist Glück‘ zusammengefasst. ↗haffmans-tolkemitt.de

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