Autor: 8dF1v0

  • Preisliste für Falschmeldungen

    16.06.2017/EG aus dem IT-Unternehmen TREND MICRO, Tokyo/Hallbergmoos

    Studie über den Markt mit Falschmeldungen (Fake News): ‘Vergiftung‘ eines Twitter-Kontos durch 200.000 Bot-Follower für 240 USD, Verleumdungskommentare ab 3.000 USD, Wahlkampagne ab 400.000 USD

    „Trotz ihrer ungebremsten Verbreitung sind Fake News nur eine Facette heutigen Methoden zur Manipulation der öffentlichen Meinung und von Cyber-Propaganda. Ob es sich nun um ein Unternehmen handelt, das versucht, für eine Marke zu werben, oder um eine politische Partei, die der Allgemeinheit ihre Werte und Ideale aufdrängen möchte – das Motiv heutiger Informationskriege ist häufig die Beeinflussung der öffentlichen Meinung.“ trendmicro.de

    Eine aktuelle Mitteilung der Bundesregierung zum Entwurf des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes lesen Sie hierbundestag.de.

    Eine Mitteilung des Deutschen Richterbundes zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz lesen Sie hier↗drb.de.

  • Sicherheit! Sicherheit?

    16.06.2017/EG aus dem Medium DIE ZEIT, Hamburg

    Andrea Kretschmann, Soziologin, über die gefühlte Sicherheit und die reale Unsicherheit

    „Die Zeit, in der die subjektive Sicherheit als kriminalpolitische Größe ins Spiel kommt, ist die Zeit, in der man beginnt, den Wohlfahrtsstaat zurück- und umzubauen. Diese Parallele ist kein Zufall. Kriminologen sehen Kriminalpolitik in Teilen auch als Ersatzpolitik. Soziale Probleme werden in Sicherheitsprobleme umkodiert, …“ zeit.de

  • Buchtipp: Hinter verschlossenen Türen: Halbierte Demokratie

    16.05.2017/EG

    Andreas Fisahn: Hinter verschlossenen Türen: Halbierte Demokratie
    Autoritären Staat verhindern | Beteiligung erweitern

    Sachbuch (Demokratie, Politik)

    Demokratie wird gefeiert und missbraucht. Sie befindet sich gleichzeitig in einer tiefen Krise. Aber was ist eigentlich Demokratie? Der Text gibt einen Überblick über Ansprüche an die Demokratie und kontrastiert sie mit der Wirklichkeit der Repräsentation in den »westlichen« kapitalistischen Ländern. Einerseits gilt das parlamentarische System als eine Form der Herrschaft, andererseits wird gefordert, dass Demokratie zum Abbau von Herrschaft führen soll. (mehr …)

  • Ein Blick nach Afghanistan

    15.06.2017/EG aus dem Medium ‘acTViSM‘, München

    TRNN-Video: Matthew Hoh, Mitglied der Washingtoner Denkfabrik ‘Center for International Policy‘, über den längsten Krieg in der US-Geschichte

    Warum entsenden die USA weitere Truppen nach Afghanistan, obwohl dort bereits 9.000 stationiert sind? Welche Optionen sollten die USA darüber hinaus in Erwägung ziehen? Sind Verhandlungen mit den Taliban eine davon? Wären sie daran überhaupt interessiert? Können weitere militärische Interventionen jemals Frieden und Stabilität bringen? Wieso unterstützten die USA weiterhin Pakistan, obwohl Teile der pakistanischen Regierung die Taliban unterstützen? actvism.org

  • Afrikapolitik: Mehr Schein als Sein

    14.06.2017/EG aus dem Blog MAKROSKOP, Wiesbaden

    Heiner Flassbeck, Ökonom, über eine überforderte Afrikapolitik

    „… warum fragt man nicht ein einziges Mal, wieso die Politik von IWF und Weltbank, die seit vielen Jahrzehnten in Afrika die Wirtschaftspolitik beraten und zum Teil diktieren, so wenig gebracht hat, dass es im 21. Jahrhundert immer noch Hungersnöte gibt. Und wieso muss die deutsche Politik jetzt private Investoren auffordern, sich in Afrika zu engagieren, wo klar ist, dass private Investoren ohne kohärente Wirtschafts- und Finanzpolitik in den afrikanischen Ländern mehr Schaden als Nutzen bringen.“ ↗makroskop.eu

    Zum Thema

    Deutschland rechnet Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in Entwicklungshilfeleistungen ein:

    „Nach den heute von der OECD veröffentlichten Zahlen zu den weltweiten Entwicklungsleistungen im Jahr 2016 (ODA, Official Development Assistance) hat Deutschland erstmals die internationale Zielmarke, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aufzubringen, erreicht.
    Der deutsche Beitrag hat sich nach diesen offiziellen Zahlen im vergangenen Jahr um rund 36 Prozent auf 7 24,7 Milliarden US-Dollar erhöht. Deutschlands Quote stieg damit auf 0,7 Prozent des BNE an (2015: 0,52 Prozent).
    Die Bundesregierung erfüllt die internationale Zielvorgabe nur, weil Deutschland die anfallenden Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen einrechnet. Diese machen mittlerweile 25,2 Prozent der gesamten deutschen Entwicklungsleistungen aus (2015: 17 Prozent).“ oxfam.de