Schlagwort: Waffen

  • Tötungs- und Zerstörungsbranche im Boom

    20.02.2017/EG aus dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI, deutsch Stockholmer internationales Friedensforschungsinstitut), Solna

    ISPRI: Waffen besonders in Asien und im Nahen Osten nachgefragt / Höchstes Volumen wichtiger Waffen seit Ende des Kalten Krieges

    Die fünf größten Waffenexporteure (USA 33 Prozent, Russland 23 Prozent, China 6,2 Prozent, Frankreich 6 Prozent und Deutschland 5,6 Prozent) bedienten im Zeitraum 2012 bis 2016 rund 74 Prozent der gesamten Nachfrage. Die Liste der größten Abnehmer führt Indien (13 Prozent am Wert aller Waffenexporte) vor Saudi-Arabien (8,2 Prozent) und Vereinigte Arabische Emirate (4,6 Prozent) an. sipri.org

  • US-Airbase Ramstein

    15.02.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    Bundesregierung: Präsenz von US-Streitkräften ist zentrales sicherheitspolitisches Interesse Deutschlands

    „Die US-Seite bestätigte in diesem Gespräch (vom 28.09.2016 mit namentlich nicht genannten Vertretern der US-Botschaft) erneut, dass UAV (Unmanned Aerial Vehicles/Drohnen) von Ramstein aus weder gestartet noch gesteuert würden. Sie teilte überdies mit, dass die USA globale Kommunikationswege unterhalten würden, die auch der Unterstützung von UAV dienen würden. (…)
    Für die Bundesregierung ist die weiterhin geltende Zusicherung der USA entscheidend, dass Aktivitäten in US-Militärliegenschaften in Deutschland im Einklang mit geltendem Recht erfolgen.“ bundestag.de

    Zum Thema

    Der ehemalige Drohnen-Operator Brandon Bryant berichtet in einer Diskussion im März 2016 über das Drohnenprogramm der US-Regierung und der Mitverantwortung Deutschlandsnetzpolitik.org.

  • Waffen in kleinen Händen

    13.02.2017/EG aus dem Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS), Berlin

    BITS-Studie: 250.000 bis 300.000 Kinder und Jugendliche werden weltweit als Soldaten rekrutiert

    Seit 2002 wurden in den UN-Jahresberichten insgesamt 33 Länder aufgeführt, in denen die Rekrutierung von Jungen und Mädchen durch bewaffnete Gruppen und/oder andere Vergehen nach UN-Resolution 1612 gegen Kinder in bewaffneten Konflikten, dokumentiert worden sind.

    »Wir sind um 5 Uhr aufgestanden, um zu beten und haben dann gefrühstückt. Dann hatten wir eine militärische Unterweisung im Waffengebrauch, dann Religionsunterricht, dann Mittagsgebete, dann Unterweisung im Bau und Einsatz von Bomben und Minen.« Omar, der mit 14 Jahren Jabhat al-Nusra beitrat (mehr …)

  • Aufrüstung

    19.01.2017/EG aus dem Bundesministerium der Verteidigung, Berlin

    Wehretat 2017 steigt um 7,7 Prozent auf 37 Milliarden Euro

    „Der Verteidigungshaushalt 2017 beträgt rund 37 Milliarden Euro; dies entspricht einem Anteil von 11,2 Prozent am Bundeshaushalt. Gegenüber dem Haushaltsjahr 2016 steigt das Volumen nominal um 2,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 34,3 Milliarden Euro).“ ↗bmvg.de

  • Mali: Bundeswehreinsatz mit Gefahrenpotenzial?

    19.12.2016/EG aus dem Deutschen Bundeswehr-Verband (DBwV), Bonn

    Einsatz in Mali erinnert DBwV-Vorsitzenden Wüstner an fehlerhaften Einsatz in Afghanistan

    DBwV-Vorsitzender André Wüstner: „Operativ ist in Mali wenig von einem vernetzten Ansatz zu sehen. Ich habe die Sorge, dass dauerhaft die gleichen Fehler wie in Afghanistan gemacht werden: zielloser Einsatz von Entwicklungsgeldern, wenig Koordination zwischen den Ressorts gepaart mit Machbarkeitsillusionen und überzogene Erwartungen.“ ↗dbwv.de

    Ergänzende Informationen zum Einsatz in Mali lesen Sie hierbundeswehr.de.