Schlagwort: Naher Osten

  • Ein Blick nach Afghanistan

    15.06.2017/EG aus dem Medium ‘acTViSM‘, München

    TRNN-Video: Matthew Hoh, Mitglied der Washingtoner Denkfabrik ‘Center for International Policy‘, über den längsten Krieg in der US-Geschichte

    Warum entsenden die USA weitere Truppen nach Afghanistan, obwohl dort bereits 9.000 stationiert sind? Welche Optionen sollten die USA darüber hinaus in Erwägung ziehen? Sind Verhandlungen mit den Taliban eine davon? Wären sie daran überhaupt interessiert? Können weitere militärische Interventionen jemals Frieden und Stabilität bringen? Wieso unterstützten die USA weiterhin Pakistan, obwohl Teile der pakistanischen Regierung die Taliban unterstützen? actvism.org

  • Naher/Mittlerer Osten: Fortsetzung der Destabilisierungspolitik

    10.06.2017/EG aus dem Medium Qantara.de, Berlin

    Matthias Sailer, Promotionsstipendiat der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), zur aktuellen Konfliktdebatte um eine rohstoffreiche Region

    „Für Saudi-Arabien ist vor allem die Beziehung Qatars zum Iran ein Dorn im Auge. Das Emirat unterhält ein gemeinsames Gasfeld mit dem Iran und ist schon allein deswegen auf pragmatische Beziehungen mit dem Iran angewiesen. In der jüngsten Anti-Qatar-Kampagne beschuldigten saudische Medien denn auch Emir Tamim, sich geheim mit dem iranischen General Qassem Soleimani, dem Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden, in Bagdad getroffen zu haben. (…) Einige Analysten spekulieren bereits über mögliche saudische Mobilisierungsversuche von wahhabitischen Minderheiten innerhalb Irans gegen die Führung in Teheran.“ ↗qantara.de

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen über Qatar sehen Sie im Video (12 Minuten) mit dem verstorbenen Jean-Christophe Victor in der ARTE-Sendung ‘Mit offenen Karten‘ vom März 2015↗youtube.com.

    Iran fordert UN auf, die Ursachen der Teheraner Terroranschläge zu betrachten:

    Irans Gesandter und ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen Gholam Ali Choshroo rufte in einem Brief den Generalsekretär der Vereinten Nationen an, mehr Aufmerksamkeit auf die jüngsten Terroranschläge in Teheran und die Motive und Verschwörungen hinter diesen Angriffen zu lenken. „In meinem früheren Brief am 4. Mai 2017 hatte ich vor der unverantwortlichen, provokativen und unglücklichen Politik von Saudi-Arabien bei der Förderung und Finanzierung extremistischer Gruppen und ihres kurzsichtigen und selbstsüchtigen Adventurismus (Abenteurtum) in der Region gewarnt, die im klaren Gegensatz mit den Zielen und Grundsätzen der Charta von Vereinten Nationen stehen.“ ↗irna.ir

  • 9/11: US-Versicherer klagen gegen Saudi-Arabien

    28.03.2017/EG aus der NRO ‘Middle East Monitor‘ (MEMO), London

    MEMO: Dutzende Versicherer versuchen Saudi-Arabien für die Anschläge vom 11.09.2001 haftbar zu machen

    Die Klage über sechs Milliarden US-Dollar wurde vergangenen Donnerstag beim Bezirksgericht Manhatten eingereicht. Die Versicherer, darunter Liberty Mutual, Safeco, Wausau und viele Lloyd-Syndikate, beschuldigen Saudi-Arabien und eine staatlich verbundene Wohltätigkeitsorganisation für die Finanzierung und andere materielle Unterstützung, die Osama bin Laden und Al-Qaida ermöglichten, die Angriffe zu führen. Vertreter Saudi-Arabiens weisen jede Mitverantwortung an sowie weitere Kommentierungen zu den Anschlägen ab. middleeastmonitor.com

    Neben den Versicherern klagen auch rund 800 Angehörige von Opfern und etwa 1.500 Überlebende.

  • Rüstungsexporte an Scharia-Staaten

    27.03.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    Juli 2015 bis Ende 2016 wurden Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter an Katar, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate im Wert von 2,5 Mrd. Euro erteilt

    „Die Bundesregierung verfolgt eine restriktive Rüstungsexportpolitik. (…) Der Beachtung der Menschenrechte wird bei Rüstungsexportentscheidungen ein besonderes Gewicht beigemessen,“ so die Bundesregierung in ihrer Antwort zu den Rüstungsexporten nach Katar, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate (VAE).

    Aus der Antwort geht hervor, dass die Bundesregierung Ausfuhrgenehmigungen für den Export von Kriegswaffen im Zeitraum Juli 2015 bis Dezember 2016 nach Katar im Wert von 1,65 Milliarden Euro, nach Saudi-Arabien im Wert von 621 Millionen Euro sowie in die VAE im Wert von 230 Millionen Euro genehmigte. bundestag.de

  • Ein Blick nach Israel

    02.03.2017/EG aus dem Medium ‘JusticeNow!‘, Dresden

    Zerstörung palästinensischer Häuser durch israelische Behörden auf Rekordniveau

    „In Ost-Jerusalem haben die Behörden 88 Wohnhäuser und 48 andere Gebäude abgerissen. Andernorts im Westjordanland zerstörten die Behörden weitere 274 Wohnhäuser und 372 andere Gebäude. Diese Hauszerstörungen belegen die israelischen Bemühungen, die Anwesenheit von Palästinensern in solchen Gebieten einzuschränken, die Israel annektieren will.“ ↗justicenow.de