Schlagwort: Kriminalität

  • Diebstahl im ‘Cloud‘

    26.09.2017/EG aus dem Medium THE GUARDIAN, London

    The Guardian: Etwa 400.000 Personen und Top-Adressen – in Großbritannien – könnten von der Attacke betroffen sein

    Nach einer Meldung des ‘Guardian‘ hatte die weltweit agierende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte im März dieses Jahres einen sogenannten Hack entdeckt. Es wird davon ausgegangen, dass die Hacker im Zeitraum Oktober/November 2016 Zugang zu den Systemen und E-Mails von und an rund 244.000 Mitarbeiter von Deloitte hatten. Die E-Mails waren im ‘Azure Cloud Service‘ von Microsoft, Microsofts Äquivalent zu Amazon Web Service und Googles Cloud-Plattform, gespeichert.

    Zusätzlich zu den betroffenen E-Mails hat der ‚Guardian‘ Kenntnis davon, dass die Hacker Zugriff auf Benutzernamen, Passwörter, IP-Adressen, Architekturdiagramme für Unternehmen und Gesundheitsinformationen hatten. Einige E-Mails hatten auch Anhänge mit sensiblen Sicherheits- und Designdetails. theguardian.com

    Zum Thema

    Deloitte – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Nachrichtendienst cnbc.com

  • Vermögen in Steueroasen

    18.09.2017/EG aus dem Medium STANDARD, Wien

    Vermögende Deutsche laut NBER-Studie unter den Top 12 der Steuerhinterzieher

    Die Nichtregierungsorganisation National Bureau of Economic Research (NBER) in Cambridge, Massachusetts/USA, hat den Ursprung der Verschiebungen von Vermögen erfasst. Untersucht wurden Länder mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von über 200 Milliarden US-Dollar. Das Forscherteam um den Verteilungsexperten Gabriel Zucman wertete die Angaben von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) über die Einlagen in Ländern aus.

    Vermögende aus Venezuela entziehen über 60 Prozent, aus Griechenland über 30 Prozent, aus Großbritannien und Deutschland über 15 Prozent ihres Geldvermögens – im Verhältnis zum nationalen BIP – vor den Steuerbehörden mit der ‚Verlagerung‘ in sogenannte Steueroasen. derstandard.at

  • Migration = Terror?

    17.08.2017/EG aus dem Blog ÖKONOMENSTIMME, Zürich

    Führt mehr Immigration zu mehr Terrorismus? Eine Studie von den Wirtschaftswissenschaftlern Axel Dreher, Martin Gassebner und Paul Schaudt

    „Führt mehr Immigration zu mehr Terrorismus? Ja, doch handelt es sich dabei grösstenteils um einen reinen Skaleneffekt: Von einer wachsenden Bevölkerung, unabhängig ob einheimisch oder ausländisch, geht ein etwas erhöhtes Terrorrisiko aus, wie dieser Beitrag zeigt. Zudem zeigt sich, dass ein Einwanderungsstopp das Risiko von Terroranschlägen auf kurze Sicht sogar erhöhen kann.“ ↗oekonomenstimme.org

  • Autokonzerne: Die Fassaden brechen

    22.07.2017/EG

    Spekulation um Kartellabsprachen unter deutschen Automobilherstellern / Neue Klagewelle möglich

    „Deutsche Autobauer stehen einem Bericht zufolge unter dem Verdacht jahrelanger illegaler Absprachen zu Lasten von Verbrauchern und Zulieferern. VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen sich in einem Kartell über Technik, Kosten und Zulieferer abgesprochen haben, wie der ‘Spiegel‘ meldete. Die Autobauer schweigen bisher dazu.“ ↗automobilwoche.de

    „Die Kartellbehörden hätten Hinweise auf die Absprachen bereits im Sommer vergangenen Jahres gefunden. Damals hätten sie im Rahmen von Ermittlungen über eine mögliche Absprache von Stahlpreisen auch Räume der Volkswagen AG durchsucht. Als eine Art Beifang hätten sie Hinweise auf möglicherweise illegale Absprachen in der Autoindustrie gefunden. Nur zwei Wochen später habe VW die Selbstanzeige beim Bundeskartellamt eingereicht. Auch Daimler habe ein solches Dokument bei den Wettbewerbshütern hinterlegt. Dadurch wollten die Unternehmen offenbar mögliche Strafzahlungen mindern.“ ↗automobil-produktion.de

  • Einblicke in ein illegales Waffenschmuggel-Netzwerk

    20.07.2017/EG aus dem Medium Voltairenet, Damaskus

    Thierry Meyssan, Journalist, über illegale Waffengeschäfte von mindestens 17 Staaten

    „Laut einer der PKK nahestehenden Quelle haben im Mai und Juni 2014 die türkischen Geheimdienste Sonderzüge angeheuert, um in Rakka, was damals das islamische Emirat im Irak und Syrien war, und das heute als ISIS bekannt ist, von Saudi Arabien bezahlte ukrainische Waffen und mehr als 1.000 speziell gegen den Wüstensand präparierte Hilux Toyota (Pick-up Doppelkabine) zu liefern. Laut einer belgischen Quelle wäre der Ankauf der Fahrzeuge mit der japanischen Toyota Firma von der saudi-arabischen Firma Abdul Latif Dschameel ausgehandelt worden.
    Laut Andrey Fomin von der Oriental Review habe Katar, der nicht nachstehen wollte, bei der ukrainischen staatlichen Gesellschaft UkrOboronProm die neueste Version der Missile Air-Defense Complex „Petschora-2D“ für die Dschihadisten gekauft. Die Lieferung erfolgte durch die zypriotische Firma Blessway Ltd.“ ↗voltairenet.org