Schlagwort: Arbeitswelt

  • Mythos Fachkräftemangel

    18.04.2017/EG aus der Arbeitgeber-Bewertungsplattform ‘kununu‘ (XING-Gruppe), Wien

    Martin Gaedt, Autor „Mythos Fachkräftemangel“, über manipulierte und provozierte Mängel

    „Ungebremst verdienen Meinungsforschungsinstitute viel Geld mit falschen Zahlen und warnenden Prognosen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ist auch zuständig dafür, dass der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) jahrelang die Zahl der offenen Stellen mit sieben, später mit fünf multipliziert hat, die Zahl der arbeitslosen Ingenieure aber nur mit eins. Dieser Rechenweg wird immer eine riesige Lücke an Ingenieuren aufzeigen.“ kununu.com

    Zum Thema

    Risiko der Überqualifikation bei MINT-Fächern und Sozialwissenschaften: Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, zeigt, dass selbst nach zehnjähriger Berufserfahrung jede(r) siebte Hochschulabsolvent/in in Deutschland überqualifiziert beschäftigt ist, also in einem Job unterhalb des eigenen Bildungsniveaus arbeitet. zew.de

  • Video-Tipp: Kein Gott, kein Herr!

    17.04.2017/EG aus dem Kultursender ‘arte‘, Strasbourg

    In der Dokumentation “Kein Gott, kein Herr! – Eine kleine Geschichte der Anarchie“ zeigt ‘arte‘ was den immer aktuellen Anarchismus nährt

    Vom Aufstand der Pariser Kommune 1871 bis zur Gründung der ersten großen Gewerkschaften, von der Entstehung libertärer Milieus mit alternativen Lebensentwürfen bis hin zur Einrichtung freier Schulen: Die anarchistische Bewegung hat die ersten Revolutionen angestoßen und gehört zu den entscheidenden Triebkräften großer sozialer Errungenschaften. Trotz dieser positiven Aspekte, hat der Anarchismus zweifelsohne seine Schattenseiten: Viele seiner Anhänger rechtfertigen den Einsatz von Waffen und Gewalt. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires die Ursprünge dieser politischen Philosophie und porträtiert die geistigen Väter der anarchistischen Bewegung wie … ↗arte.tv

  • 5,6 Billionen Euro Geldvermögen in Privatbesitz

    14.04.2017/EG aus der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen privater Haushalte Ende 2016 in Deutschland: Anstieg gegenüber 2015 um 4,6 Prozent auf 5,6 Billionen Euro

    „Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg gegenüber dem dritten Quartal 2016 spürbar um 98 Mrd € oder 1,8 % und belief sich zum Ende des vierten Quartals auf 5.586 Mrd €. Zum Anstieg trugen kräftige Bewertungsgewinne in Höhe von gut 53 Mrd € beim gehaltenen Geldvermögen bei, darunter insbesondere bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds.“ ↗bundesbank.de

  • OECD: Arbeitseinkommen in Deutschland hoch belastet

    12.04.2017/EG

    Arbeitseinkommen werden in Deutschland durch Steuern und Sozialabgaben hoch belastet / Bundesregierungen verzichten seit 1997 auf die Besteuerung von Vermögen

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gab gestern die Belastungen der Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben innerhalb der OECD-Gruppe bekannt. Nach deren Berechnungen lag die Steuer- und Abgabenlast* für alleinstehende Durchschnittsverdiener im Jahr 2016 in Deutschland bei 49,4 Prozent (OECD-Durchschnitt: 36 Prozent). ↗oecd.org

    *Anteil von Steuern (Lohnsteuer/Solidaritätszuschlag) und Sozialabgaben (Kranken-/Pflege-/Renten-/Arbeitslosenversicherung/Ausgleichkasse/Insolvenzgeldumlage) der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den gesamten Arbeitgeberabgaben

    Der durchschnittliche Bruttoverdienst eines deutschen Arbeitnehmers (Vollzeit) lag im Jahr 2016 bei 3.703 Euro je Monat bzw. 44.436 Euro im Jahr. destatis.de

    Einen Gehaltsrechner finden Sie hiertk.de.

  • Mindestlohn: Prognosen auf dem Boden der Realität

    08.04.2017/EG aus dem Arbeitnehmerblog ‘blog.arbeit-wirtschaft.at‘, Wien

    Prognosen: Bei Einführung des Mindestlohns wären deutliche Arbeitsplatzverluste zu erwarten / Realität: Beschäftigungseffekte waren unauffällig

    „Die deutsche Debatte vor Einführung des Mindestlohns war aufgeheizt. Prominente ÖkonomInnen übertrafen sich mit Prognosen, welch enorme Beschäftigungsverluste zu erwarten wären. Besonders das teils durch die Industrie finanzierte Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) tat sich hervor. Aber auch andere Institute wie …“ ↗blog.arbeit-wirtschaft.at

    Zum Thema

    ifo Standpunkt Nr. 64: „Warum Mindestlöhne Deutschland schaden“ von Hans-Werner Sinn lesen Sie hier↗cesifo-group.de.