EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

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15.11.08.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

Handelsbilanz der EU-Staaten Januar bis September 2017: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite / Handelsbilanz der Euro-Staaten: 12 von 19 Euro-Staaten melden Defizite / Deutschlands Exportanteil (957,0 Mrd. Euro) an allen Ausfuhren der EU28 (3.873,6 Mrd. Euro) liegt bei 24,7 %

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für die Monate Januar bis September 2017:

Handelsbilanzsaldo (weltweite Ausfuhren abzüglich weltweite Einfuhren) insgesamt

  • Deutschland: 188,1 Mrd. Euro Exportüberschuss (- 2,0 Prozent gegenüber Jan. bis Sept. 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 52,0 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 132,2 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

Handelsbilanzsaldo innerhalb der EU28

  • Deutschland: 53,9 Mrd. Euro Exportüberschuss (- 10,0 Prozent gegenüber Jan. bis Sept. 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 146,2 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 79,6 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

Handelsbilanzsaldo der EU28 mit der restlichen Welt

  • Deutschland: 134,1 Mrd. Euro Exportüberschuss (+ 1,5 Prozent gegenüber Jan. bis Sept. 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 26,0 Mrd. Euro Überschuss (Irland) bis 94,2 Mrd. Euro Defizit (Niederlande)

Die komplette Mitteilung lesen Sie hier ↗europa.eu.

Zum Thema

„Der Welthandel ist ein Nullsummenspiel, bei dem die Überschüsse des einen die Defizite des anderen sind.“↗makronom.de

„Ungesunder Überschuss“↗boeckler.de

„Das süße Gift der Exportüberschüsse“↗makronom.de

IMK-Report zur Rolle der Nominallöhne für die Handels- und Leistungsbilanzüberschüsse ↗boeckler.de