Kategorie: Allgemein

  • Sozialstaatliche Ausgaben

    20.02.2024/EG
    Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

    Sebastian Dullien, Wirtschaftwissenschaftler an der HTW Berlin, und Katja Rietzler, Referatsleitung Steuer- und Finanzpolitik am IMK, untersuchten die deutschen Sozialausgaben im internationalen Vergleich

    „Aktuelle öffentliche Debatten vermitteln häufig den Eindruck, in Deutschland seien die Sozialausgaben in den vergangenen Jahren explodiert und der Staat über alle Maße aufgebläht worden. Ein genauer Blick auf die Statistiken – auch im internationalen Vergleich – zeigt: Dieser Eindruck ist von Fakten nicht gedeckt.“

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Finanzierung der sozialen Sicherung in Deutschland lesen Sie hier.

    Ergänzung am 26.02.2024:
    Einen Beitrag von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, über populistische Äußerungen verschiedener Politiker zu und über Sozialleistungen, lesen Sie hier.

  • Audio-Tipp zur Krankenhaus-Debatte

    16.02.2024/EG
    Quelle: Lage der Nation, Berlin

    Philip Banse, Journalist, und Ulf Buermeyer, Jurist, entwirren die ruinösen Beziehungen in der Finanzierung der rund 1.900 Krankenhäuser in Deutschland

    Den Podcast hören Sie, ab Minute 22:15, hier.

  • Buchtipp: „Deals mit Diktaturen“

    16.02.2024/EG

    Frank Bösch: Deals mit Diktaturen
    Eine andere Geschichte der Bundesrepublik

    Sachbuch (Geschichte, Politik)

    „Der Umgang mit Diktatoren – von rechten Generälen über kommunistische Generalsekretäre bis hin zu den Autokraten der «Dritten Welt» – hat die bundesdeutsche Demokratie von Anfang an herausgefordert.
    Frank Bösch zeigt auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen, welche Interessen dabei öffentlich und in den Hinterzimmern im Spiel waren und über welche offiziellen und obskuren Kanäle Deals eingefädelt wurden. Er beschreibt, wie die Öffentlichkeit beeinflusst wurde, wie sie reagierte und wie unter gesellschaftlichem Druck allmählich Werte und Sanktionen eine größere Rolle spielten. Seine fulminante Darstellung ist eine Augen öffnende «andere» Geschichte der Bundesrepublik. …“

    Autoren

    Prof. Dr. Frank Bösch ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam und ordentlicher Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam.

    C. H. Beck Verlag, ISBN 978-3-406-81339-9, Buch

  • Buchtipp: „Was man für Geld nicht kaufen kann“

    09.02.2024/EG

    Michael J. Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann
    Die moralischen Grenzen des Marktes

    Sachbuch (Demokratie, Gesundheit, Kapital, Markt, Politik, Recht)

    „In unserer Welt scheint heute so gut wie alles käuflich zu sein. Selbst Lebensbereiche, deren Wert eigentlich unbezifferbar ist – Gesundheit, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, Erziehung, Familie und Partnerschaft – haben im freien Markt ihren Preis. Aus unserer Marktwirtschaft ist eine Marktgesellschaft geworden.“

    Autor

    Michael J. Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Sandel studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit begeisterte online Millionen von Zuschauern und machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen. »Was man für Geld nicht kaufen kann« wurde zum internationalen Bestseller. Seine Bücher beschäftigen sich mit Ethik, Gerechtigkeit, Demokratie und Kapitalismus und wurden in 27 Sprachen übersetzt.

    S. Fischer Verlage, ISBN 978-3-10-491893-8, E-Buch

  • Demokratie zwischen Willensbildung und Mitbestimmung

    06.02.2024/EG
    Quelle: Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

    Robert Vehrkamp, Politikwissenschaftler an der Leuphana Universität in Lüneburg: „Die repräsentativen Verfahren haben ihre Monopolstellung verloren.“

    „Die politische Kultur in Deutschland hat sich verändert. Sie ist partizipativer geworden. Wählen alleine reicht nicht mehr. Die Bürger möchten mitdiskutieren und selbst entscheiden. Den größten Nachholbedarf sehen sie bei Bürgerentscheiden. Unsere Demokratie ist vielfältiger geworden, und das ist gut so: Denn mehr Bürgerbeteiligung stärkt die Demokratie. Während die Bürger in der vielfältigen Demokratie längst angekommen sind, hängen die politischen Eliten noch stärker am repräsentativen System.“
    Die Studie lesen Sie hier.