Buchtipp: „Streitpunkt Games“

22.03.2024/EG

Harald Koberg: Streitpunkt Games
Warum die Kritik an digitalen Spielen zu kurz greift

Sachbuch (Gesellschaft, Kultur)

„Über Videospiele wird oft geurteilt, aber selten diskutiert – vor allem zwischen denen, die spielen, und Außenstehenden, welche die Faszination für Games oft schwer nachvollziehen können. Dabei bieten Videospiele eine breite Grundlage für Diskussionen – beispielsweise darüber, was der Erfolg dieser Spiele über die Gesellschaft verrät.
Harald Koberg vermittelt seit vielen Jahren zwischen den Fans des Mediums und dessen Kritikerinnen. Als Kulturwissenschaftler und Medienpädagoge hat er sich mit beiden Perspektiven beschäftigt und als Spieler umfangreiches Erfahrungswissen gesammelt. Koberg erklärt Facetten der Faszination und analysiert Bedürfnisse, die beim Spielen befriedigt werden. Er hinterfragt gängige Kritik, um neue Kritik zu formulieren. Immer behält er dabei das soziale Umfeld im Blick: Jugendkultur, Individualisierung, Geschlechterdynamiken, Leistungsdruck. Was machen die Spiele mit der Gesellschaft, was die Gesellschaft mit den Spielen und Spielerinnen? Und was können wir tun, um diese Konflikte zu entschärfen?“

Autor

Dr. Harald Koberg ist ein renommierter Experte für Gaming-Kultur und die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Der studierte Philosoph und Kulturanthropologe arbeitet als Pädagoge, Berater, Wissenschaftler, Veranstalter und Journalist und immer dreht sich seine Arbeit um das Verstehen und Vermitteln der sozialen Bedeutung digitaler Kommunikations- und Lebenswelten. Er arbeitet als Spezialist für gesellschaftliche Fragen der Digitalisierung im öffentlichen Dienst, leitet den Fachbereich für digitale Spiele beim Verein Ludovico, organisiert das alljährliche button Festival of Gaming Culture in Graz, schreibt Videospielkritiken und lehrt an Schulen und Universitäten.

Büchner Verlag, ISBN 978-3-96317-371-4, Buch