Kategorie: Allgemein

  • Soziale Medien: Einfluss wird überbewertet

    25.01.2017/EG aus der Stanford Universität, Stanford/USA

    Ökonomen Hunt Allcott und Matthew Gentzkow untersuchten gefälschte Nachrichten (Fake News) in Sozialen Medien rund um die Präsidentschaftswahl 2016

    Die Untersuchungen von Gentzkow und Allcott zeigen, dass für 86 Prozent der US-Bürger Soziale Medien nicht die wichtigste Quelle für politische Nachrichten im Jahr 2016 war:

    • 23,5 Prozent Kabel-Fernsehen
    • 19,2 Prozent Netzwerk-Fernsehen (Kooperation mehrerer Fernsehanstalten)
    • 14,8 Prozent Internet
    • 14,5 Prozent Lokal-Fernsehen
    • 13,8 Prozent Soziale Medien (Facebook, Twitter, …)
    • 8,0 Prozent Zeitungen
    • 6,2 Prozent Radio

    Die komplette Studie ‘Social Media and Fake News in the 2016 Election‘ lesen Sie (auf Englisch) hier↗stanford.edu.

  • Rente: Vorbild Österreich?

    25.01.2017/EG aus dem rentenpolitischen Blog SENIORENAUFSTAND, Wattenbek

    Autor Reiner Heyse mit einem Vergleich der Altersversorgungssysteme in Deutschland und Österreich

    „Die Mindestpension beträgt in Österreich seit 2017 für Alleinstehende, die mindestens 30 Jahre Beitrag gezahlt haben 1.000 Euro (Grundsicherung in Deutschland ca. 800 Euro).
    Das Österreichische Rentensystem ist ein reines Umlageverfahren. Es wird nichts gespart und damit in unsichere langfristige Kapitalanlagen gesteckt. Es ist damit ungleich sicherer und sorgt für ständige, die Wirtschaft belebende, Nachfrage.“ ↗seniorenaufstand.de

  • Globalisierungsverlierer wählen anders

    25.01.2017/EG aus dem Medium ZEIT ONLINE, Hambug

    ZEIT-Autorin Caterina Lobenstein mit einem tiefblickenden Beitrag über normale Lebensumstände im Arbeitermilieu

    „Warum ist die AfD im Arbeitermilieu so erfolgreich? Das fragte sich die Autorin und fuhr nach Bitterfeld, wo die Partei besonders viele Stimmen bekam – und der Kapitalismus besonders deutliche Spuren hinterlassen hat. Gleich mehrere Gesprächspartner luden sie zum Stadtrundgang ein. Nur im Restaurant sprach keiner mit ihr. Sie war der einzige Gast.“ ↗zeit.de

    Einen weiteren Beitrag zum Thema ‘Globalisierungsverlierer wählen anders‘ lesen Sie hier↗zweitlese.de.

  • USA: Defizit und Überschuss

    24.01.2017/EG aus dem Ökonomieblog MAKROSKOP, Wiesbaden

    Ökonomen Sebastian Müller und Heiner Flassbeck mit einem Beitrag über die drohenden (Handels-)Sanktionen der USA

    „Kann man es Trump verdenken, dass er es offenbar ernst meint mit dem Abbau des Außenhandelsdefizits von ca. 800 Milliarden Dollar pro Jahr, von dem andere Präsidenten zwar auch geredet haben, ohne aber konkret etwas gegen die Überschussländer zu unternehmen?“ ↗makroskop.eu

    Zum Thema

    Deutschland exportierte im Jahr 2015 Waren im Wert von 113,7 Milliarden Euro in die USA und importierte (aus den USA) Waren im Wert von 60,2 Milliarden Euro. Außenhandelssaldo für Deutschland: Exportüberschuss bzw. Importdefizit betrug 53,5 Milliarden Euro. Außenhandelssaldo für USA: 53,5 Milliarden Euro Exportdefizit bzw. Importüberschuss. ↗destatis.de (Statistisches Bundesamt)

    US-Handelsbilanzsaldo mit Deutschland 2012 bis 2014*:

    • 2014: 73,7 Milliarden US-Dollar Defizit
    • 2013: 67,2 Milliarden US-Dollar Defizit
    • 2012: 59,7 Milliarden US-Dollar Defizit

    *Quelle: ↗auswaertiges-amt.de

  • Gefragter Luxus

    21.01.2017/EG aus dem Beratungsunternehmen Bain & Company, München

    Bain: Weltweiter Luxusgütermarkt ist 2016 um 4 Prozent auf 1,08 Billionen Euro gewachsen

    Wie das Beratungsunternehmen Bain & Company berichtet, war insbesondere das Segment der Luxusautos (+ 8 Prozent) für die Zunahme im weltweiten Luxusmarkt verantwortlich. Ein weiteres Ergebnis der Bain-Studie weist auf einen Trend zu mehr Luxuserlebnissen wie Reisen und Kreuzfahrten, hochwertige Lebensmittel, Wein und Spirituosen hin. Dagegen stagnierte der Verkauf von Luxusprodukten für den persönlichen Gebrauch wie Lederwaren, Mode, Schmuck, Uhren, Parfüm und Kosmetik im Jahr 2016 bei 249 Milliarden Euro. ↗bain.de

    Zum Thema

    Capgemini-Studie: Stationärer Handel sorgt für frustrierte Verbraucher:

    • 71 Prozent finden es schwierig, Produkte zu vergleichen
    • 66 Prozent stören sich an langen Warteschlangen an der Kasse
    • 59 Prozent beanstanden, dass Werbeaktionen im Laden für sie irrelevant sind
    • 66 Prozent finden schlichtweg die gesuchten Produkte nicht

    Die komplette Mitteilung des Beratungsunternehmens Capgemini lesen Sie hier↗capgemini.com.