Kategorie: Allgemein

  • Arbeitgeber Automobilindustrie

    28.07.2017/EG

    Automobilindustrie beschäftigt rund 2 % aller Arbeitnehmer in Deutschland – 828 Tsd. Menschen erarbeiteten im Jahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 407 Mrd. Euro

    In Deutschland standen im Jahr 2016 rund 43,5 Millionen Menschen im Berufsleben. Davon waren 39,2 Millionen Arbeitnehmer und 4,3 Millionen Selbständige erwerbstätig. In der Automobilindustrie produzierten 828.000 Beschäftigte (2,1 % aller Arbeitnehmer bzw. 13,6 % aller Arbeitnehmer im verarbeitenden Gewerbe) in 1.327 Betrieben (Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten) Kraftwagen und Kraftwagenteile. ↗und↗destatis.de

  • Niedrigzins: Bund, Länder und Gemeinden profitieren

    28.07.2017/EG aus der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main

    Deutsche Bundesbank: Niedrigzinsumfeld entlastet staatliche Haushalte

    „Gemessen am Stand des Vorkrisenjahres 2007 kam es hierdurch zu einer Halbierung der Zinsausgaben““, heißt es im Monatsbericht. Betrug die durchschnittliche Verzinsung im Jahr 2007 etwa 4 Prozent, lag sie im Jahr 2016 nur noch bei knapp 2 Prozent. Allein im vergangenen Jahr betrug die mit dem aktuellen Schuldenstand ermittelte, gesamtstaatliche Ersparnis demnach 47 Milliarden Euro oder 1 ½ Prozent des deutschen BIP. Kumuliert erreichen die Zinsentlastungen nach 2007 eine Größenordnung von 240 Milliarden Euro. Von dieser Entlastung profitieren laut Monatsbericht sowohl der Bund als auch insbesondere hoch verschuldete Länder und Gemeinden. Letztere hätten im Vergleich zu einer gegenüber dem Jahr 2007 unveränderten Durchschnittsverzinsung demnach 17 Milliarden Euro im Jahr 2016 eingespart. „Die starke Entlastung hat damit die Konsolidierung der Länder- und Gemeindefinanzen erheblich unterstützt“, so der Bericht. ↗bundesbank.de

  • Buchtipp: Das Hohe Haus

    28.07.2017/EG

    Roger Willemsen: Das Hohe Haus
    Ein Jahr im Parlament

    Sachbuch (Bundestag, Politik)

    Ein Jahr lang saß Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es war ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgte er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema war ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er sprach nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern machte sich sein Bild aus eigener Anschauung und (mehr …)

  • Video-Tipp: Pflege vor dem Kollaps

    27.07.2017/EG aus dem Bayerischen Rundfunk (BR), München

    BR-Sendung ‘jetzt red i‘ zur aktuellen Situation in der Pflege (44 Minuten)

    „Die Zahlen sind alarmierend: Aktuell gibt es in Deutschland fast 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen, Tendenz steigend: Bis 2050 werden 4,4 Millionen erwartet. Schon jetzt fehlen zehntausende Pflegefachkräfte.“ ↗br.de

  • Freiwillige und gesetzliche Fürsorgepflichten des Arbeitgebers

    27.07.2017/EG aus dem sozialpolitischen Blog AKTUELLE SOZIALPOLITIK, Remagen

    Stefan Sell, Sozialwissenschaftler, zur Debatte um sogenannte Arbeitskosten*

    „Es ist institutionenegoistisch verständlich, dass die Arbeitgeber die erreichte Privilegierung bei der Lastenverteilung der Finanzierung der Sozialversicherung stabilisieren wollen und kein Interesse daran haben, dass das (wieder) verändert wird oder durch politische Maßnahmen die Gesamtabgabenbelastung angehoben wird. (…)

    Und was machen Interessenvertreter in so einer Situation? Sie müssen Politik und Medien sensibilisieren, was heutzutage immer auch bedeutet: aufschrecken. Was passieren könnte, wenn diese aus Arbeitgebersicht irrigen Vorstellungen Realität werden. Und das kann man durch zwei zu schlagende Schneisen erreichen: Zum einen muss man ein möglichst katastrophisch angelegtes Szenario in den öffentlichen Raum werfen und zum anderen kauft man sich wissenschaftlich daherkommenden Flankenschutz, um die „Seriosität“ des eigentlich für jeden erkennbaren interessengeleiteten Unterfangens herauszustellen. „Eine Studie hat zeigen können …“ ist dann das hier passende Muster.“ ↗aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de

    *Arbeitskosten umfassen die auf gesetzlichen und freiwilligen Leistungen beruhenden Sozialkosten, Zuschläge, Urlaubsgelder, Unterstützungsbeihilfen usw. (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)