Kategorie: Allgemein

  • Digitalisierung: (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien

    31.08.2021/EG
    Quellen: Bitkom, Berlin / Heise, Hannover

    Einblicke in die netzpolitischen Absichten der Bundestagsparteien

    Die Bundesregierung beschloss im Jahr 2014 den flächendeckenden Ausbau von Hochleistungsnetzen. Was die Bundestagsparteien dazu planen, lesen Sie hier ↗bitkom.de.

    Stefan Krempl, Journalist, arbeitete sich durch die (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien. Sein Ergebnis lesen Sie hier heise.de.

  • Pflege: (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien

    28.08.2021/EG
    Quellen: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe – DBfK Bundesverband, Berlin

    Einblicke in die pflegepolitischen Werteorientierungen der Bundestagsparteien

    Die pflegepolitischen Positionen der Bundestagsparteien können Sie mit dem interaktiven Wahltool „PflegOMat“ des DBfK vergleichen.

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen zum Thema finden Sie im rechten Kasten unter dem Schlagwort „Pflege“.

    Barmer Pflegereport 2020: Fazit (Auszug, Seite 217):
    „Die Einkommen in der Altenpflege sind weiterhin unterdurchschnittlich und für Fach- und Hilfskräfte deutlich niedriger als in der Krankenpflege. Tarifvertragliche Bindungen und eine Erhöhung des Einkommens sind deshalb wesentliche Wünsche der Pflegekräfte (Benedix & Medjedović, 2014, S.62 f.). Altenpflegekräfte sind überdurchschnittlich häufig mit ihrem Einkommen unzufrieden und haben vielfach Angst, dass sie am Ende ihres Lebens nur über eine unzureichende Rente verfügen können (siehe Kapitel3.3.3). Soll die Altenpflege attraktiver werden, ist das Gehalt insbesondere für die Rekrutierung von Pflegekräften relevant, während für das Halten von Pflegekräften vor allem die Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen. Höhere Personalschlüssel und höhere Gehälter für Altenpflegekräfte sind somit notwendig. Ohne eine Finanzreform führen diese aber zu höheren Pflegesätzen und dann auch zu steigenden Eigenanteilen, die aber schon jetzt (zu) hoch sind (siehe Kapitel2.2.2). Wenn der Zugang zur Versorgung im Pflegeheim für Pflegebedürftige in gleicher Weise wie bisher gewährleistet werden soll, ist daher eine Finanzreform der Pflegeversicherung notwendig, die die Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs flankiert.“

    Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Berlin, in einer im März 2021 veröffentlichten Stellungnahme zur Stärkung und Zukunft der Intensivpflege in Deutschland (Auszug):
    „Die Versorgungssicherheit von Intensivpatienten steht und fällt mit dem kontinuierlichen Vorhandensein qualifizierter Intensivpflegepersonen im interprofessionellen Team der Intensivstation. Hinsichtlich der verfügbaren Anzahl der Intensivbetten und der technischen Ausstattung steht Deutschland im europäischen Vergleich gut da (OECD 2020). Die Personalsituation in der Intensivpflege allerdings, die schon vor der Covid-19-Pandemie angespannt war, hat sich nunmehr erheblich zugespitzt. Die aktuelle Situation auf den Intensivstationen wirkt wie ein Indikator, durch den sich bereits vorher bestehende Probleme überdeutlich zeigen …“

    Regierungsverantwortung im Rückblick:

    seit März 2018: CDU/CSU/SPD (Koalitionsverhandlungen dauerten 171 Tage)
    2013 bis 2017: CDU/CSU/SPD
    2009 bis 2013: CDU/CSU/FDP
    2005 bis 2009: CDU/CSU/SPD
    2002 bis 2005: SPD/DIE GRÜNEN
    1998 bis 2002: SPD/DIE GRÜNEN
    1982 bis 1998: CDU/CSU/FDP
    1969 bis 1982: SPD/FDP
    1966 bis 1969: CDU/CSU/SPD
    1963 bis 1966: CDU/CSU/FDP
    1949 bis 1963: CDU/CSU mit wechselnden Koalitionspartnern (FDP/DP/GB/BHE/FVP)

  • Buchtipp: Die Erfindung der Hausfrau

    27.08.2021/EG

    Evke Rulffes: Die Erfindung der Hausfrau
    Geschichte einer Entwertung

    Sachbuch (Gender)

    „»Das bisschen Haushalt« – diese unsäglich anstrengende, undankbare Aufgabe kostet viele Frauen bis heute den letzten Nerv. Egal, ob sie berufstätig oder »nur« Hausfrau (und Mutter) sind. Doch unter welchen ökonomisch-gesellschaftlichen Verhältnissen konnte sich überhaupt ein solches Rollenmodell etablieren, das Frauen nicht nur in finanzielle Abhängigkeit drängte, sondern enormen psychischen Belastungen aussetzte?
    Evke Rulffes erzählt die historische Entwicklung der Hausfrau nach und zeigt, wo sich diese alten Verhältnisse trotz all der politischen Bemühungen um ein gleichberechtigtes Miteinander heute noch wiederfinden, wie sie uns prägen und beeinflussen…“

    Autor

    Evke Rulffes ist Kulturwissenschaftlerin. Sie promovierte 2018 an der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit über »Die angewiesene Frau. Christian Friedrich Germershausens ›Hausmutter‹«, in der sie mit alten Haushaltsratgebern der Spätaufklärung beschäftigte. Außerdem ist sie Redaktionsmitglied der Zeitschrift ilinx – Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sie lebt heute als Kuratorin und Autorin in Berlin.

    Harper Collins Verlag, ISBN: 978-3-749-95117-8, E-Buch, 256 Seiten, 17 Euro

  • Gesundheit: (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien

    26.08.2021/EG
    Quellen: Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (VirchowBund), Berlin

    Einblicke in die gesundheitspolitischen Werteorientierungen der Bundestagsparteien

    Die Bundestagsparteien (außer AfD) haben sich auf ein standardisiertes Verfahren geeinigt, das maximal acht Fragen mit einer Höchstlänge von 300 Zeichen erlaubt. Dabei geht es um nicht weniger als um ein humanes Gesundheitssystem.
    Die Stellungnahmen der Parteien lesen Sie hier virchowbund.de.

    Zum Thema

    Thomas Gerlinger, Gesundheitswissenschaftler an der Universität Bielefeld, über Strukturen, Probleme und Reformen in deutschen Krankenhäusern:
    „Zu den wichtigsten strukturellen Veränderungen zählt die fortschreitende Privatisierung der Krankenhäuser.“ (S.11). „Das Nebeneinander von öffentlichen und freigemeinnützigen Häusern einerseits und privaten Einrichtungen andererseits bringt eine Reihe von Problemen mit sich. Steht bei Ersteren – durchaus auch unter Verfolgung von Gewinninteressen – die Versorgungsfunktion im Mittelpunkt, so ist es bei Letzteren die Gewinnmaximierung. Um dieses Ziel zu verfolgen, setzen private Einrichtungen häufig darauf, ihr Angebot auf wenige, standardisierbare Leistungen zu begrenzen, die sie aufgrund der Spezialisierung und der höheren Behandlungsfallzahlen dann kostengünstiger – und zum Teil auch in einer besseren Qualität – erbringen können. Dadurch verschlechtert sich die Kalkulationsbasis derjenigen – zumeist öffentlichen – Krankenhäuser, die aufgrund ihres Versorgungsauftrages nach wie vor die gesamte Palette an Leistungen und die dafür notwendige Infrastruktur vorhalten müssen, ohne an der Kostenersparnis bei standardisierbaren Leistungen teilhaben zu können.“ (S.11/12)

    Maximiliane Wilkesmann, Arbeits- und Organisationssoziologin, und Jonathan Falkenberg, Arbeits- und Organisationssoziologin, beide an der Technischen Universität Dortmund, zur Ökonomisierung und Digitalisierung der Ärzteschaft in Krankenhäusern:
    „In jüngster Vergangenheit führt das Eindringen der Marktlogik zur effizienteren Steuerung von Krankenhäusern dazu, dass die für die ärztliche Profession maßgebliche Orientierung am Gemeinwohl, der Selbstkontrolle und -organisation sowie der professionellen Autonomie unterlaufen wird und dieser Prozess als eine Verberuflichung und aus einer Innenperspektive als Deprofessionalisierung wahrgenommen wird.“ (S.45)
    Die vorgenannten Beiträge lesen Sie hier bpb.de.

    Dividenden durch Stellenabbau – das Prinzip Fresenius marburger-bund.de.

    Regierungsverantwortung im Rückblick:

    seit März 2018: CDU/CSU/SPD (Koalitionsverhandlungen dauerten 171 Tage)

    2013 bis 2017: CDU/CSU/SPD

    2009 bis 2013: CDU/CSU/FDP

    2005 bis 2009: CDU/CSU/SPD

    2002 bis 2005: SPD/DIE GRÜNEN

    1998 bis 2002: SPD/DIE GRÜNEN

    1982 bis 1998: CDU/CSU/FDP

    1969 bis 1982: SPD/FDP

    1966 bis 1969: CDU/CSU/SPD

    1963 bis 1966: CDU/CSU/FDP

    1949 bis 1963: CDU/CSU mit wechselnden Koalitionspartnern (FDP/DP/GB/BHE/FVP)

  • Rente: (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien

    25.08.2021/EG
    Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Leipzig

    Einblicke in den rentenpolitischen Stellenwert der Bundestagsparteien

    Frank Frenzel, MDR-Wirtschaftsredakteur, arbeitete sich durch die Wahlprogramme der Bundestagsparteien ↗mdr.de.

    Zum Thema

    Marcel Fratzscher, Wirtschaftswissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin und Präsident des Deutsches Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin: „Die Politik verschleppt seit Langem eine dringende, umfassende Reform des gesetzlichen Rentensystems. Heute profitieren davon die Gutverdienenden – das muss sich ändern.“ diw.de