Kategorie: Allgemein

  • Audio-Tipp: „LANZ & PRECHT“

    04.09.2021/EG
    Quelle: ZDF, Mainz

    Markus Lanz, Journalist, TV-Moderator, und Richard David Precht, Philosoph, Schriftsteller, sprechen über aktuelle Themen deezer.com

  • Bildung: (Wahl-)Programme der Bundestagsparteien

    03.09.2021/EG
    Quelle: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main

    Einblicke in die bildungspolitischen Absichten der Bundestagsparteien und der Partei FREIE WÄHLER

    Mitarbeiter des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation arbeiteten sich durch die bildungspolitischen Absichten der Parteien.

    Eine Zusammenfassung lesen Sie hier bildungsserver.de.

  • Buchtipp: Ausgrenzungsapparat Schule

    03.09.2021/EG

    Stefan Wellgraf: Ausgrenzungsapparat Schule
    Wie unser Bildungssystem soziale Spaltungen verschärft

    Sachbuch (Bildungspolitik, Bildungssystem)

    „Wieso werden Ungleichheitsverhältnisse auch von jenen reproduziert, die sie eigentlich überwinden wollen? Basierend auf Feldforschungen an Berliner Schulen schildert Stefan Wellgraf die subtilen Ausgrenzungsmechanismen, die hinter dem Rücken der Akteurinnen politisch wirksam werden. Muslimische Jugendliche sollen »integriert« werden, doch der institutionelle Umgang mit Differenz führt zu neuen Verwerfungen. Lehrerinnen müssen Bildungshierarchien durchsetzen, ohne emanzipative pädagogische Ideale zu verraten. Schulreformen scheitern und es entstehen projektartige Formen des sozialen Engagements an »Problemschulen«, die sich jedoch in grundlegenden Widersprüchen verfangen. Dies macht deutlich, dass es nicht die einzelnen Personen sind, sondern der Ausgrenzungsapparat Schule selbst, der soziale Spaltungen verschärft – obwohl er als vorgebliches Ziel gerade deren Überwindung propagiert.“

    Autor

    Stefan Wellgraf (PD Dr.), geb. 1979, arbeitet im Rahmen einer Heisenbergförderung am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Sozial- und Kulturwissenschaften in Berlin und Frankfurt/Oder und war anschließend Kollegiat am Graduiertenkolleg »Berlin-New York« an der TU Berlin. Er war Visiting Scholar an der New York University und der Goldsmith University London. Weitere Stationen führten ihn als wissenschaftlichen Mitarbeiter an das Johann Jacobs Museum in Zürich und an die Universität Hamburg.

    transcript Verlag, ISBN: 978-3-8376-5307-6, Buch, 242 Seiten, 20 Euro

  • Bundestagswahl: Welche Partei vertritt meine Interessen?

    02.09.2021/EG
    Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Bonn

    Das interaktive Wahltool „Wahl-O-Mat“ bietet eine Orientierungshilfe bei der Wahl zugelassener Parteien an

    „Der Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht. 38 Thesen können mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden – alle zur Wahl zugelassenen Parteien können sich am Wahl-O-Mat beteiligen. Auf diese Weise können die Nutzerinnen und Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen. Der Wahl-O-Mat errechnet daraufhin den Grad der persönlichen Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien.“

    Weiter zum Wahl-O-Mat bpb.de

  • Wahlen: Ohne Wohnung kein Wahlrecht?

    01.09.2021/EG
    Quelle: Deutsche Institut für Menschenrechte, Berlin

    Michael Krennerich, Politikwissenschaftler an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, untersuchte das Wahlrecht von wohnungslosen Menschen

    Auszug, Fazit, Seite 26: „Erst wenn die vielfältigen, prekären Wohn¬ und Lebensbedingungen von wohnungslosen Menschen in den wahlpolitischen Diskurs Eingang finden und Bestandteil der elekto¬ralen Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht werden, gewinnt die Wahlrechtsnutzung auch für die Betroffenen unmittelbar an Bedeutung. Dabei geht es allerdings nicht nur darum, Wohnungslose besser zu unterstützen. Vielmehr ist Wohnungs¬losigkeit zu vermeiden und zu überwinden. Erst dadurch werden Lebenslagen überwunden, die der politischen Betätigung abträglich sind. Die Umsetzung des Menschenrechts auf Wohnen ist, so betrachtet, sowohl ein politisches Ziel an sich als auch ein notwendiges Mittel zur besseren Umsetzung anderer Menschenrechte, einschlie߬lich des allgemeinen Wahlrechts.“
    Die Studie lesen Sie hier institut-fuer-menschenrechte.de.