Autor: 8dF1v0

  • Lebensarbeitszeit wird länger

    14.11.2016/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

    Lebensarbeitszeit in Schweden 10,5 Jahre länger als in Italien

    Die kalkulierte Lebensarbeitszeit* lag im Jahr 2015 in der EU bei durchschnittlich 35,4 Jahren und somit fast zwei Jahre über der Lebensarbeitszeit im Jahr 2005. Bei den Frauen verlängerte die Phase der Erwerbstätigkeit im Zeitraum 2005 bis 2015 um 2,6 Jahre, bei den Männern um 1,2 Jahre.

    Extreme Unterschiede in der EU

    Wie Eurostat weiter mitteilt, lag im Jahr 2015 die voraussichtliche Lebensarbeitszeit in Schweden bei 41,2 Jahre und in Italien bei 30,7 Jahre (Deutschland 38,0 Jahre). Im Jahr 2005 waren es in Dänemark 39,0 Jahre und in Malta 28,3 Jahre (Deutschland 35,6 Jahre). ec.europa.eu

    *Zahl der gemessenen Jahre, die eine 15-jährige Person während ihres Lebens erwartungsgemäß auf dem Arbeitsmarkt aktiv sein wird.

  • Aufschwung ohne Teilhabe

    14.11.2016/EG aus der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

    Bertelsmann-Studie: Fast jeder vierte Europäer ist von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

    Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung: „Ein Vollzeitjob muss nicht nur das Einkommen, sondern auch das Auskommen sichern. Ein steigender Anteil von Menschen, die dauerhaft nicht von ihrer Arbeit leben können, untergräbt die Legitimität unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.“

    Entsprechend dem EU-weiten Trend sind in Deutschland ebenfalls – trotz Vollzeitjob – mehr und mehr Menschen von Armut bedroht: Zwischen 2009 und 2014 wuchs der Anteil der Betroffenen von 5,1 auf 7,5 Prozent. bertelsmann-stiftung.de

    Hintergrundinformationen zur Bertelsmann Stiftung lesen Sie hier lobbypedia.de.

  • Privilegierte Gesellschaften

    13.11.2016/EG

    Ökonom Dr. Nikolaus Kowall mit einem Beitrag zum Mythos „Vermögensteuern treffen die breite Masse der Bevölkerung“

    Fakt 2: „Vermögende leisten in Deutschland einen deutlich geringeren Beitrag zum Allgemeinwohl als in vielen anderen Ländern, wie z.B. den USA, der Schweiz und Großbritannien.“ steuermythen.de

  • Sozialstatus bestimmt Gesundheit

    13.11.2016/EG aus dem Medium ’Der Standard‘, Wien

    Einkommen und sozialer Status bestimmen zu 40 % den Gesundheitszustand

    „In Diskussion über das Gesundheitswesen entsteht oft der Eindruck, dass zuvorderst die medizinische Versorgung Gesundheit „produziert“. Das ist falsch. Den größten Anteil machen Einkommen und Sozialstatus aus.“ derstandard.at

  • VW-Abgasmanipulation: KBA widerspricht VW

    11.11.2016/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    VW Abgasmanipulation: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verneint die Darstellung von Volkswagen auf Einhaltung nach EU-Recht

    Im fünften Untersuchungsausschuss (VW) stellte Mark Wummel, Abteilungsleiter im KBA, klar, dass Volkswagen auch nach EU-Recht eine illegale Abschalteinrichtung verwendet hat. bundestag.de

    Zum Thema eine aktuelle Recherche des Bayerischen Rundfunks ↗br.de.