Autor: 8dF1v0

  • Sozialstatus beeinflusst Kommunikation

    16.11.2016/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    DIW-Studie: Art der Nutzung von IT und Kommunikationstechniken hängt von Einkommen und Bildung ab

    Während vor 15 Jahren Jugendliche aus Haushalten mit geringem Einkommen und geringer Bildung seltener Zugang zu privaten PCs und zum Internet hatten, ist dies heute für nahezu alle 17-Jährigen im Land gewährleistet. „Haushaltseinkommen, Bildungsgrad der Eltern oder Migrationshintergrund machen heutzutage so gut wie keinen Unterschied mehr, wenn es darum geht, wer Zugang zum Internet hat“, so die DIW-Studien-Autorin Sandra Bohmann. „Was sich allerdings entlang bestimmter sozio-demographischer Merkmale unterscheidet, ist die Art und Weise, wie die jungen Menschen die IT- und Kommunikationstechnologien nutzen“, ergänzt Sandra Bohmann. Ein geringes Haushaltseinkommen gehe mit einer stärkeren Nutzung des Internets einher. Jugendliche aus Haushalten mit einem hohen sozialen Status beschäftigen sich dagegen weniger mit IT- und Kommunikationstechnologien und verbringen mehr Zeit mit anderen Beschäftigungen als Gleichaltrige aus Haushalten mit niedrigerem Status. diw.de

  • US-Justiz schützt US-Wirtschaft?

    16.11.2016/EG aus dem Medium TELEPOLIS, Hannover

    Journalist Ralf Streck mit einem Beitrag zum Einfluss der US-Justiz auf die Globalisierung

    „Von den 15 höchsten Sanktionen entfielen zudem 14 auf europäische Unternehmen. Die US-Justizbehörden hätten sich in ‚wahre Prämienjäger‘ gegenüber ausländischen Unternehmen verwandelt, stellt der …“ heise.de

  • Bund vernachlässigt Kontrolle

    16.11.2016/EG aus dem Bundesrechnungshof, Bonn

    Jahresbericht 2016: Bund kontrolliert den Erfolg seiner 29 Mrd. Euro schweren Beteiligung an privaten Unternehmen nicht ausreichend

    Der Bundesrechnungshof rügt den Bund u. a. dafür, dass er bei seinen Unternehmensbeteiligungen nicht ausreichend auf den angestrebten Erfolg prüft und die Geschäftsleiterinnen und Geschäftsleiter nicht ausreichend in die Pflicht nimmt. Weitere Bemerkungen zum Jahresbericht 2016 lesen Sie hier↗bundesrechnungshof.de.

  • Barometer der Korruption

    16.11.2016/EG aus der Organisation Transparency International Deutschland, Berlin

    Korruption: Positives Bild von Justiz und Polizei – Wirtschaft und Einfluss Wohlhabender mit negativer Wahrnehmung / Deutschland schneidet im internationalen Vergleich (Europa und Zentralasien) am besten ab

    Der Einfluss von Interessensgruppen auf den Gesetzgebungsprozess wurde von den Befragten besonders kritisch gesehen. 77 Prozent der Befragten in Deutschland stimmten der folgenden Aussage zu: „Wohlhabende Personen nutzen oft ihren Einfluss auf die Regierung für ihre eigenen Interessen, und es braucht strengere Regeln, um dies zu verhindern.“ Es ist Aufgabe der Politik, für mehr Transparenz im Gesetzgebungsprozess und einen stringenteren Umgang mit Interessenkonflikten zu sorgen: „Wir fordern deshalb einen legislativen Fußabdruck, der die Einflüsse aller beteiligten Interessengruppen im Gesetzgebungsprozess abbildet“, sagt Edda Müller, Vorstandsvorsitzende von Transparency Deutschland. ↗transparency.de

  • EU: Handelsbilanzen im Ungleichgewicht

    15.11.2016/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

    Handelsbilanz September 2016: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite

    Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet extreme Handelsbilanzsalden innerhalb der EU28 für den Zeitraum Januar bis September 2016:

    • Deutschland: 197,0 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 5,6 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 43,7 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 165,9 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)
    • 17 (60,7 Prozent) von 28 EU-Staaten meldeten ein Handelsbilanzdefizit. ec.europa.eu