Autor: 8dF1v0

  • Ein Blick nach Venezuela

    06.05.2017/EG aus dem Medium Amerika21, Berlin

    Emiliano Terán Mantovani, Soziologe, über die aktuelle gesellschaftliche Situation in Venezuela

    „Fern der törichten Darstellungen, in denen mithilfe des medialen Neusprechs alles, was im Land passiert mit Schlagworten wie ‘humanitäre Krise‘, ‘Diktatur‘ oder ‘politsche Gefangene‘ betitelt oder aus der heroischen Erzählweise eines Venezuela des ‘Sozialismus‘ und der ‘Revolution‘, die alle Ereignisse im Land als ‘Wirtschaftskrieg‘ oder ‘imperialen Angriff‘ interpretiert, gibt es viele Themen, Subjekte und Prozesse, die unsichtbar und weit weg, aber für die Zusammensetzung des nationalen politischen Szenario von grundlegender Bedeutung sind. Es ist unmöglich, die derzeitige Krise in Venezuela zu verstehen, ohne die Faktoren, die sich „im Inneren“ entwickeln, insgesamt zu analysieren.“ amerika21.de

    Zum Thema ein aktuelles Interview mit Evo Morales, Präsident Bolivien, zu geopolitischen Interessen. ↗deutsch.rt.com

  • Kulturdebatte: „Wir sind nicht Nazi“

    06.05.2017/EG aus dem Gesamtverband DER PARITÄTISCHE, Berlin

    Offener Brief an Bundesminister de Maizière:

    Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. de Maizière,

    (…) Es sind nicht Äußerlichkeiten wie ein Händedruck oder die Kleidung, auf die es ankommt: Es sind Werte wie Respekt, Offenheit, Gleichberechtigung und Wertschätzung von Vielfalt, die ein gesellschaftliches Zusammenleben ermöglichen. Sind diese gegeben, wird sich kaum einer daran stören, wenn er beispielsweise zur Begrüßung statt mit einem Handschlag mit einer Verbeugung konfrontiert wird. infothek.paritaet.org

  • Buchtipp: Die Profiteure des Terrors

    05.05.2017/EG

    Markus Bickel: Die Profiteure des Terrors
    Wie Deutschland an Kriegen verdient und arabische Diktaturen stärkt

    Sachbuch (Militarisierung)

    Die Rüstungsindustrie hierzulande freut sich über volle Auftragsbücher.

    Grund dafür sind hauptsächlich die Verwerfungen im Nahen Osten. Hauptfeind: Der Islamische Staat. Doch Luftschläge und Waffenlieferungen an sogenannte strategische Partner wie Saudi-Arabien haben bislang kaum dazu beigetragen, die mörderische Islamistenarmee an der Wurzel zu packen. Markus Bickel deckt auf, wer die wahren Profiteure an diesen Konflikten sind und bei wem es in der Kasse klingelt, wenn in Syrien, im Irak und anderswo wieder gebombt wird. (mehr …)

  • Jahresabrüstungsbericht 2016

    04.05.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    2016 startete die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) rund 30 Raketen und testete zwei Atomsprengköpfe

    „Weltweit befinden sich derzeit mehr als 15.000 Waffen in den nuklearen Arsenalen. 90 Prozent dieser Waffen unterliegen der Kontrolle der USA und Russlands. Der New START-Vertrag zur Reduzierung strategischer Waffen und Trägersysteme verpflichtet die USA und Russland, bis 2018 die Zahl der einsatzbereit gehaltenen strategischen nuklearen Gefechtsköpfe auf 1.550 und die Zahl der Trägersysteme auf maximal 800 zu reduzieren, darunter 100 als strategische Reserve. Die Anzahl vorhandener bzw. eingelagerter einsatzfähiger Gefechtsköpfe wird durch New START nicht begrenzt. Als Träger sind strategische Raketen mit Reichweiten über 5.500 km, U-Boot gestützte Raketen sowie strategische Bomber definiert. Es bleibt den Vertragsparteien erlaubt, die Zusammensetzung und Struktur ihrer jeweiligen strategischen Kernwaffenarsenale eigenständig zu bestimmen, sie zu modernisieren und zu ersetzen. Die Umsetzung der Vertragsbestandteile unterliegt der gegenseitigen Verifikation.“ bundestag.de (Seite 14)

    Eine Übersicht zur Personalstärke und militärischer Ausrüstung verschiedener Staaten lesen Sie im Bericht ab Seite 64.

  • Jemen/Syrien: Ärzte ohne Schutz

    03.05.2017/EG aus der NRO Ärzte ohne Grenzen, Berlin

    UN-Resolution 2286 zum Schutz medizinischen Personals und medizinischer Einrichtungen in Konflikten bleibt ohne Wirkung

    „Vor einem Jahr wurde die UN-Resolution 2286 zum Schutz medizinischer Einrichtungen einstimmig angenommen. Doch seitdem hat sich nicht viel geändert. Vier der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sind Teil von Militärkoalitionen, die in Syrien und im Jemen zahlreiche weitere Krankenhäuser bombardiert haben. Bislang war die Resolution ein reines Lippenbekenntnis.“ ↗aerzte-ohne-grenzen.de

    Die fünf ständigen Mitglieder (Vetomächte) im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sind China, Frankreich, Russland, USA und das Vereinigte Königreich. Die Volksrepublik China führte in den Jahren 1955 bis 1975 den letzten Krieg (in Vietnam, als Unterstützer von Nordvietnam).