Autor: 8dF1v0

  • Erinnerung an ein Kriegsende

    10.05.2017/EG aus dem Medium RUBIKON, Mainz

    Andreas von Westphalen, Regisseur, über die instrumentalisierte Geschichte zum Gedenken an die Befreiung Europas

    „Wie bedenklich es um das Geschichtsbewusstsein der Deutschen im Hinblick auf den Zweiten Weltkrieg bestellt ist, zeigte 2015 eine Umfrage von ICM Research: Auf die Frage, welches Land Europa im Zweiten Weltkrieg befreit habe, antworteten mehr als die Hälfte der befragten Deutschen, dass dies die USA gewesen seien. Lediglich 17 Prozent nannten die Sowjetunion.“ ↗rubikon.news

  • Der wahre Terror

    09.05.2017/EG

    Rechter Terror gegen Asylbewerber 2016: 988 Delikte gegen Asylunterkünfte – 2.545 Delikte gegen Asylbewerber – 217 Delikte gegen Helfer

    Im Jahr 2016 verursachten rechtsextreme Täter 988 Delikte (2,7 Delikte pro Tag) gegen Asylunterkünfte, 2.545 Delikte (7 Delikte pro Tag) gegen Asylbewerber und 217 Delikte gegen Helfer. Die Auflistung der Straftaten lesen Sie hierbundestag.de.

    Dem Bereich ‘PMK-rechts‘ (politisch motivierte Kriminalität) werden Fälle zugeordnet, die Bezüge zum völkischen Nationalismus, Rassismus, Sozialdarwinismus oder Nationalsozialismus ganz oder teilweise ursächlich für die Tatbegehung aufweisen.

  • Fragwürdige Wahlumfragen

    09.05.2017/EG aus dem Blog ÖKONOMENSTIMME, Zürich

    Ökonom Georg Erber über konzeptionelle Probleme der Datenbereitstellung

    „Als Wähler, der unabhängig von Wahlumfragen seine Entscheidung treffen möchte, wäre daher der Verzicht auf den Konsum dieser Information der einzige gangbare Ausweg einer eigenständigen Präferenzbildung. (…) Ein Rat an die Medien: Nehmt die derzeitigen Wahlumfragen weniger ernst und wahrt eine kritische Distanz. Es würde der Glaubwürdigkeit der Medien nutzen.“ ↗oekonomenstimme.org

  • TV-Tipp: Konzerne als Retter?

    09.05.2017/EG aus dem Kultursender ‘arte‘, Strasbourg

    Heute Abend, 20:15 Uhr, auf ‘arte‘: Dokumentation über Profiteure privatwirtschaftlicher Entwicklungshilfe

    „Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme. Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Sie beleuchtet …“ ↗arte.tv

  • NOx: Die Liste politisch verursachter Missstände ist sehr lang

    08.05.2017/EG aus dem Europäischen Parlament, Strasbourg

    ‘Bericht über die Untersuchung der Emissionsmessungen in der Automobilindustrie‘ offenbart Fehlleistungen der politischen Entscheidungsebenen

    „12. Unbeschadet der angeführten Gründe mangelte es der Kommission am politischen Willen und der Entschlossenheit, die ernste Frage der hohen NOx-Emissionen anzugehen und dem Schutz der öffentlichen Gesundheit Vorrang einzuräumen.“

    Die vollständige Liste politischer Verfehlungen und Versäumnisse lesen Sie hiereuroparl.europa.eu.

    Zum Thema ein Beitrag des Verkehrsclubs Deutschland↗vcd.org.