Autor: 8dF1v0

  • ‘Herausgebende‘ Einigkeit zu US-Präsident D. J. Trump

    13.08.2017/EG aus dem Medium DIE GAZETTE, Wolnzach

    Rudolf Schröck, Chefredakteur, über eine Gemeinsamkeit im politischen Journalismus

    „Ob Spiegel oder Stern, ob Süddeutsche oder FAZ, ob Neue Zürcher Zeitung oder der Standard aus Wien – sie alle treibt der Wunsch um: Unseren täglichen Trump gib uns heute! Was macht der (angeblich) Wahnsinnige aus Amerika schon wieder? (…) Fakt ist, dass (fast) alle Trump-Vorgänger irgendwo einen Krieg, eine Aggression oder einen Militärputsch initiiert haben – ob in Vietnam, in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Lateinamerika oder in der Vorwärtsverteidigung der Nato bis an die russische Grenze. …“ ↗gazette.de

    Zum Thema

    „So finanzierte die CIA nach eigenen Angaben zumindest in den fünfziger Jahren nicht weniger als 800 Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunksender. Der internationale PEN-Club zählte ebenso zu den Empfängern von CIA-Geldern wie französische und deutsche Zeitungen. Auch Axel Springer habe Anfang der fünfziger Jahre sieben Millionen Dollar aus CIA-Kassen erhalten, berichtete die linke US-Zeitung „The Nation“ am 19. Juni 1982.“ journal21.ch.

  • Argentinien verliert staatliche Souveränität

    12.08.2017/EG aus dem Medium ‘amerika21‘, Berlin

    Ricardo Aronskind, Wirtschaftswissenschaftler, über die Unterordnung der Macri-Regierung unter den Globalisierungsdruck

    Der strategische Kurs der Regierung von Cambiemos läuft darauf hinaus, Argentinien zu einer Halbkolonie des globalen Kapitalismus zu machen. Zu einem weiteren Territorium für die weltweite Akkumulation des Kapitals mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Gegenwart und Zukunft des Landes. Sie bringen eine extreme Reduzierung der Kapazitäten des Nationalstaates mit sich, öffentliche Politiken durchzuführen, die seine Entwicklung und Autonomie innerhalb der globalen Ordnung steigern. Dabei ist das chilenische oder peruanische Modell der Unterordnung das Beispiel, dem die Regierung von Präsident Mauricio Macri folgt.
    (…)
    Wir wollen auf einige Elemente hinweisen, die zusammenkommen und in eine einzige Richtung weisen: die nationale Schwächung, den Verlust an produktiven Kapazitäten, den schwachen Staat: 1. Die Auslandsverschuldung …“ amerika21.de

  • Finanzierungsfundament der Krankenhäuser ist porös

    11.08.2017/EG aus dem Blog JUNGE WISSENSCHAFT IM ÖFFENTLICHEN RECHT (JuWissBlog), Berlin

    Anika Klafki, Rechtswissenschaftlerin, über die Krise der Krankenhausfinanzierung in Deutschland

    „Stetig steigen die Betriebskosten an, während die Länder die öffentliche Investitionsförderung immer weiter reduzieren. In einem Gutachten zur Investitionsfinanzierung geht die Deutsche Krankenhausgesellschaft im Zeitraum von 1991 bis 2015 von einem Rückgang der Investitionsquote von 11,4 Prozent auf 4,0 Prozent aus (DKG-Gutachten, S. 77). Es bestehen milliardenschwere Investitionslücken in der deutschen Krankenhauslandschaft. Das Problem wird dadurch verschärft, dass (…). Je eher ein Arzt etwa bei orthopädischen Beschwerden – wie Knie-, Hüft-, und Rückenschmerzen – zu Operationen rät statt zu minimalintensiven Maßnahmen, wie etwa gezieltem Muskelaufbau, desto mehr Auslastung und Vergütung verzeichnet das Krankenhaus.“ ↗juwiss.de

    Zum Thema

    Anhörung von Gesundheitsexperten im Gesundheitsausschuss zur Krankenhausfinanzierung vom 13.04.2016 Protokoll und Video (63 Minuten) ↗bundestag.de.

    Gesundheitsminister seit 1991:

    • Gerda Hasselfeldt (CSU) 1991 bis 1992
    • Horst Seehofer (CSU) 1992 bis 1998
    • Andrea Fischer (Grüne) 1998 bis 2001
    • Ulla Schmidt (SPD 2001 bis 2009
    • Philipp Rösler (FDP) 2009 bis 2011 (seit 2014 Vorstandsmitglied des Weltwirtschaftsforums deutsche-apotheker-zeitung.de)
    • Daniel Bahr (FDP) 2011 bis 2013 (2014 Generalbevollmächtigter und seit 2017 Vorstand bei Allianz Private Krankenversicherung/Tätigkeiten in seiner Amtszeit für die Versicherer deutsche-apotheker-zeitung.de)
    • Hermann Gröhe (CDU) seit 2013

    Ergänzung am 12.08.2017

    FDP/FRESENIUS HELIOS (Krankenhausträger im Fresenius-Konzern)
    Im Jahr 2017 spendeten Lutz Helmig (Gründer HELIOS-Kliniken) und R&W Industriebeteiligungen GmbH* über 500.000 Euro (registrierte Großspenden bis 10.08.2017) an die FDP. Spenden unter 50.000 im Jahr 2017 erscheinen erst im Rechenschaftsbericht der Partei im Jahr 2019.
    *Gesellschafter der Norddeutschen Grundstücksentwicklungsgesellschaft sind die R&W Industriebeteiligungen GmbH, Köln, mit 50% sowie die Geschäftsführer Dr. Niels Bunzen, Dr. Carl Hermann Schleifer und Arne Biederbeck mit zusammen ebenfalls 50% des Stammkapitals in Höhe von € 1.000.000. Dr. Niels Bunzen, geschäftsführender Gesellschafter, war von 2005 bis 2012 für die Damp Holding AG (HELIOS) tätig.

  • Buchtipp: Der Klimawandel und die internationale Klimapolitik in Zahlen

    11.08.2017/EG

    Stephan Buhofer: Der Klimawandel und die internationale Klimapolitik in Zahlen – Eine Geschichte von Morgen
    Eine Übersicht

    Sachbuch (Klima, Politik, Daten)

    Zahlen spielen in der Diskussion rund um den Klimawandel eine zentrale Rolle. Sie sind der Ausgangspunkt für eine adäquate Klimapolitik und die Information der Öffentlichkeit. Doch was bedeuten all die Zahlen rund um Emissionen und Reduktionsziele und vor allem: Wo genau steht die Menschheit heute? (mehr …)

  • US-Kriegseinsätze vor Privatisierung?

    10.08.2017/EG aus dem Medium NEUE ZÜRICHER ZEITUNG (NZZ), Zürich

    US-Regierung möchte den Aufwand (bisher 2.200 getötete US-Soldaten/aufgelaufene Kriegskosten 714 Mrd. US-Dollar) für den seit 2001 geführten Krieg in Afghanistan senken

    „Möglicherweise zieht der Präsident ein Angebot des Söldnerunternehmers Eric Prince in Betracht. Der Bruder von Bildungsministerin Betsy DeVos und ehemalige Chef der umstrittenen Söldner-Firma Blackwater bietet dem Pentagon gerade erneut seine Dienste an. Mit knapp 5000 Söldnern und einer privaten Luftwaffe von rund 100 Flugzeugen will Prince im Auftrag der USA die afghanische Armee unterstützen.
    Der Einsatz würde die Vereinigten Staaten nur 10 Milliarden Dollar pro Jahr kosten, statt bisher 40 Milliarden, …“ nzz.ch