Schlagwort: USA

  • Iran im Visier der US-Regierung

    03.12.2017/EG aus dem Medium CONSORTIUMNEWS, Arlington/USA

    Paul R. Pillar, ehemaliger CIA-Analyst, weist auf Parallelen zum Irak-Krieg im Umgang mit der Islamischen Republik Iran hin

    Niemand weiß wie weit Donald Trump mit seiner Kampagne der Konfrontation gegen den Iran zu gehen beabsichtigt. Beunruhigend sind die Parallelen der US-Regierung, Techniken anzuwenden, die eine frühere US-Administration verwendete, um den Kriegseinsatz gegen den Irak zu begründen. Zu diesen Techniken gehört das ‘Rosinen-Picken‘ durch die Nachrichtendienste, nicht um die Politik zu informieren oder die Öffentlichkeit aufzuklären, sondern um die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und damit die Unterstützung für eine bereits gewählte Politik zu gewinnen. ↗consortiumnews.com

  • Ein Blick nach Mexiko

    20.11.2017/EG

    18.505 registrierte Morde im Zeitraum Januar bis September 2017

    „Laut einem Bericht des Innenministeriums sind in Mexiko in den ersten neun Monaten dieses Jahres 18.505 Mordfälle registriert worden. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen.“ ↗amerika21.de

    Anbau von Schlafmohn ist lukrativer als Mais oder Bohnen

    „Auf einem Hektar lassen sich rund elf Kilogramm Opiummasse gewinnen. Für ein Kilo zahlen das Sinaloa-Kartell und das Juárez-Kartell in der Region etwa 25.000 Pesos (1.100 Euro). (…) Aus elf Kilo Rohopium machen sie ein Kilo Heroin mit einem Wert von knapp zwei Millionen Pesos (90.000 Euro). Zuletzt war die Nachfrage nach Heroin in den USA deutlich gestiegen. (…) Jeden Tag sterben 91 Amerikaner an einer Opioid-Überdosis.“ ↗deutsche-mexikozeitung.com

    Mexikos Armutsquote und Löhne waren 2014 auf dem Niveau von 1994 ↗cepr.net.

    Die kanadische Nicht-Regierungs-Organisation ‘Council of Canadians‘ erklärt in einem Fünf-Minuten-Video von den Erfahrungen mit dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen Canada, Mexiko und USA. Das Video sehen Sie hier youtube.com.

  • USA 1962: Kuba sollte als Terror-Staat gebrandmarkt werden?

    31.10.2017/EG aus dem Medium THE REAL NEWS NETWORK (TRNN), Boston

    Veröffentlichte JFK-Dokumente belegen Diskussion um eine inszenierte Terror-Attacke auf US-Boden um damit Kuba zu belasten

    AARON MATÉ, TRNN: „Dies ist ein internes Planungsdokument, in dem US-Beamte Pläne für verdeckte Operationen im Zusammenhang mit Kuba diskutieren. Es ist vom 12. April 1962, und es heißt: „Wir könnten eine kommunistische kubanische Terrorkampagne im Gebiet Miami, in anderen Städten Floridas und sogar in Washington entwickeln. Die Terror-Kampagne könnte auf kubanische Flüchtlinge gerichtet sein, die in den USA Zuflucht suchen. Wir könnten eine Bootsladung Kubaner auf dem Weg nach Florida versenken, real oder simuliert. Wir könnten in den USA Versuche auf Leben kubanischer Flüchtlinge fördern, selbst wenn sie in Fällen, in denen sie schwer verletzt wurden, in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.“

    Peter, ist das etwas, was wir zum ersten Mal lernen, oder ist das dieses alte Wissen und deine Gedanken darüber, was das hier bedeutet? Weil, hier haben wir US-Beamte die darüber reden, einen Angriff in den USA zu starten.“

    PETER KORNBLUH, Direktor des Kuba-Dokumentationsprojekts im National Security Archive in Washington, D. C.: „Ja, das war eine Reihe von Vorschlägen, nicht von der CIA, sondern von den Generalstabschefs. Die Generalstabschefs wollten nach der Schweinebucht wieder in Kuba einmarschieren und sich selbst darum kümmern. Sie waren wütend, dass die CIA die paramilitärische Invasion in Kuba vermasselt hatte, aber für die Generalstabschefs brauchten sie ein Datum, um Kuba tatsächlich anzugreifen. Für sie ging es darum, wie sie einen Vorwand oder eine Rechtfertigung für einen Angriff auf Kuba schaffen können.“ ↗therealnews.com

  • Ein Blick nach Nicaragua

    09.10.2017/EG aus dem Medium AMERIKA21, Berlin

    Georg Stein, Journalist, über die US-Sanktionen gegen Nicaragua / US-Regierung schwächt demokratisch gewählte Regierung unter Daniel Ortega

    „Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat am Anfang Oktober einstimmig das “Nicaraguan Investment Conditionality Act of 2017” angenommen. Mit diesem Gesetz sollen nun auch gegen Nicaragua finanzielle Sanktionen verhängt werden, ähnlich wie unlängst gegen Venezuela. (…) Begründet wird die Maßnahme damit, dass Druck auf die Regierung Nicaraguas ausgebübt werden soll, „freie und transparente Wahlen“ sowie …“ amerika21.de

  • USA bauen weltweite militärische Präsenz aus

    04.10.2017/EG aus dem Medium INFOSPERBER, Spiegel bei Bern

    Christian Müller, Redaktionsleitung, über das militärische Ungleichgewicht

    „Im Juli 2017 kündigten die USA ihre erste feste Militärbasis in der Ukraine an, ohne Beachtung im Westen (Infosperber berichtete darüber). Jetzt, am 18. September, haben die USA auch ihre erste ständig besetzte Militärbasis auf israelischem Boden eingeweiht. (…) Die USA haben ausserhalb ihres eigenen Landes weltweit über 700 permanente Militärbasen – auf allen Kontinenten.
    (…)
    Russland – zum Vergleich – hat ausserhalb des eigenen Landes etwa zwei Dutzend Militärbasen in neun ehemaligen Sowjetrepubliken, alle ans heutige Russland angrenzend, sowie die beiden Anlagen Tartus und Latakia an Syriens Mittelmeerküste.“ infosperber.ch