Schlagwort: USA

  • Ein Blick nach Venezuela

    12.06.2017/EG aus dem Medium THE REAL NEWS NETWORK (TRNN), Baltimore/USA

    Abby Martin, Journalistin, berichtet von ihren Erlebnissen aus Venezuela – mit gewalttätigen Oppositionsdemonstranten

    „Wir gingen dahin und waren sehr überrascht, dass die Realität ganz anders war, als die, die uns erzählt wurde. (…) Wir sehen ein Land von dem man denkt, dass die ganze Presse vom Staat kontrolliert wird. (…) Es war das Gegenteil. Ich meine, ich hatte keine Probleme, etwas zu filmen. Die Angriffe auf die Presse waren von der Opposition, die nicht will, dass Sie die Wahrheit berichtet wird. Ich meine, sie stellen die freie Presse als dieses Leuchtfeuer auf, aber sie wollen nicht, dass Sie irgendetwas melden, was ihrer Erzählung widerspricht, auch wenn es von dem Generalstaatsanwalt selbst völlig bewiesen ist, … Wenn wir es wagen, über die Tatsache, dass die Opposition für die Hälfte der Tode verantwortlich war, zu berichten (die Hälfte der Geschichten wurde von den westlichen Medien und diesen Menschenrechtsbeobachtungsorganisationen weggelassen), würden wir einem Lynch-Mob unterworfen.“ ↗therealnews.com

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    „Es gibt, ganz unumwunden, eine direkte Einmischung sowohl durch das Außenministerium und das Verteidigungsministerium der USA und …“, von Aram Aharonian, Journalistamerika21.de.

  • Naher/Mittlerer Osten: Fortsetzung der Destabilisierungspolitik

    10.06.2017/EG aus dem Medium Qantara.de, Berlin

    Matthias Sailer, Promotionsstipendiat der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), zur aktuellen Konfliktdebatte um eine rohstoffreiche Region

    „Für Saudi-Arabien ist vor allem die Beziehung Qatars zum Iran ein Dorn im Auge. Das Emirat unterhält ein gemeinsames Gasfeld mit dem Iran und ist schon allein deswegen auf pragmatische Beziehungen mit dem Iran angewiesen. In der jüngsten Anti-Qatar-Kampagne beschuldigten saudische Medien denn auch Emir Tamim, sich geheim mit dem iranischen General Qassem Soleimani, dem Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden, in Bagdad getroffen zu haben. (…) Einige Analysten spekulieren bereits über mögliche saudische Mobilisierungsversuche von wahhabitischen Minderheiten innerhalb Irans gegen die Führung in Teheran.“ ↗qantara.de

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen über Qatar sehen Sie im Video (12 Minuten) mit dem verstorbenen Jean-Christophe Victor in der ARTE-Sendung ‘Mit offenen Karten‘ vom März 2015↗youtube.com.

    Iran fordert UN auf, die Ursachen der Teheraner Terroranschläge zu betrachten:

    Irans Gesandter und ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen Gholam Ali Choshroo rufte in einem Brief den Generalsekretär der Vereinten Nationen an, mehr Aufmerksamkeit auf die jüngsten Terroranschläge in Teheran und die Motive und Verschwörungen hinter diesen Angriffen zu lenken. „In meinem früheren Brief am 4. Mai 2017 hatte ich vor der unverantwortlichen, provokativen und unglücklichen Politik von Saudi-Arabien bei der Förderung und Finanzierung extremistischer Gruppen und ihres kurzsichtigen und selbstsüchtigen Adventurismus (Abenteurtum) in der Region gewarnt, die im klaren Gegensatz mit den Zielen und Grundsätzen der Charta von Vereinten Nationen stehen.“ ↗irna.ir

  • Schadprogramm ’Pandemic‘ aus dem Hause CIA?

    04.06.2017/EG aus dem Medium Heise, Berlin

    Heise: CIA* hat das Tool „Pandemic“ entwickelt, um bei gezielten Angriffen Schadcode in Firmennetzwerken über Windows-Fileserver zu verteilen

    „Die CIA hat offenbar ein Tool mit dem Namen „Pandemic“ entwickelt, das Angreifer im Rahmen von Spionageaktivitäten auf Windows-Fileservern installieren, um weitere Schadsoftware im Netzwerk über SMB-Freigaben zu verteilen. Auf Wikileaks wurden …“ heise.de

    Ergänzende Informationen, u.a. zum Schadprogramm ‘Pandemic‘, lesen Sie hier↗wikileaks.org.

    *Auslandsgeheimdienst der USA

  • Der Terror aus iranischer Sicht

    31.05.2017/EG aus dem Medium INFOsperber, Spiegel bei Bern

    Auszüge aus einer Stellungnahme von Mohammad Javad Zarif, Aussenminister der Islamischen Republik Iran, vom 26. Mai 2017 gegenüber der «New York Times»:

    «Die Waffen für 110 Milliarden Dollar werden weder der US-Armee ‹Last abnehmen› noch der ‹langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens› helfen, wie das US-Staatsdepartement argumentiert. Das letzte Mal gaben die Saudis so viel Geld in den Achtzigerjahren aus, als sie den irakischen Diktator Saddam Hussein zu den Waffen verhalfen, damit dieser den Iran angreift. Was hat dies dem Irak und der Welt gebracht?“ infosperber.ch

    Die komplette Stellungnahme lesen Sie hiernytimes.com.

  • US-Interessen in Lateinamerika

    30.05.2017/EG aus dem Medium ‘amerika21‘, Berlin

    Achim Wahl, Lateinamerikanist, über die US-Politik in Lateinamerika

    „Die von Trump postulierte protektionistische Politik richtet sich vor allem. gegen das Nachbarland Mexiko und kann, wie alle Kommentatoren analysieren, auch Auswirkungen für Lateinamerika mit sich bringen. Grund für Befürchtungen gibt es über das zukünftige Verhältnis der USA zu Kuba, Venezuela, Bolivien, Ecuador und Nicaragua. (…) Venezuela steht auch im Zentrum der Aufmerksamkeit der Trump-Administration, da es um die Erdölvorräte des Landes geht. Exxon-Mobil hat laut Tillerson – damals noch als Chef des Konzerns – Interesse an der Ausbeutung eines Erdölvorkommens an der venezolanisch-guyanischen Grenze.“ amerika21.de