Schlagwort: Ungleichheit

  • IW: Ungleichheit gefährdet Wachstum nicht

    28.11.2016/EG aus dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln

    IW: Obwohl die Ungleichheit in Deutschland steigt, hat das keine negativen Konsequenzen für das Wirtschaftswachstum

    „Steigende Ungleichheit kann einerseits positive Anreizwirkungen mit sich bringen und die Leute motivieren, mehr Risiken einzugehen und höhere Bildungsabschlüsse zu erzielen. Zudem führt eine höhere Ungleichheit zu einer höheren gesamtwirtschaftlichen Ersparnis, die dann für Investitionszwecke zur Verfügung steht – denn die Sparquote unter den Besserverdienenden ist höher.“ ↗iwkoeln.de

  • Geld wirkt – keines auch

    27.11.2016/EG aus der Organisation ’verteilungsfrage.org‘, Berlin

    Journalist Harald Schumann über den Einfluss des Geldes

    Harald Schumann hielt Anfang Oktober in Bielefeld eine beeindruckend pointierte Rede beim Kongress ’Macht.Geld.Politik‘ über politisch gewährte Steueroasen, personelle Verflechtungen zwischen Bankenaufsicht und Finanzindustrie, Manipulation der öffentlichen Meinung und einige weitere Themenfelder. verteilungsfrage.org

  • Tendenz: Abschottung ersetzt Empathie

    26.11.2016/EG aus dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), Hamburg

    Ökonom Prof. Dr. Henning Vöpel mit einem Beitrag zur fragmentierten Gesellschaft

    „Die ‘Mitte‘ einer Gesellschaft ist die Verortung dessen, was wir Gemeinwohl nennen. Es ist das, was Gesellschaft latent definiert und Demokratie funktionsfähig macht. Eine starke Mitte bedeutet schwache Ränder.“ ↗hwwi.org

  • Mit Schwung in Richtung großer Knall?

    26.11.2016/EG aus dem Medium ’Blätter für deutsche und internationale Politik‘, Berlin

    Journalist Paul Mason vergleicht die aktuellen Konflikte mit denen der Dreißiger Jahre

    „Als die Eliten über Massenarbeitslosigkeit Druck auf die Löhne ausüben wollten, schufen sie das Feuerholz. Den Funken, der dieses entzündete, lieferten dann offen militarisierte und völkermörderische faschistische Gruppen.“ blaetter.de

  • Buchtipp: Armut in einem reichen Land

    25.11.2016/EG

    Christoph Butterwegge: Armut in einem reichen Land

    Sachbuch (Gesellschaft, Politik)

    Vermehrte Fluchtmigration, Angst vor gesellschaftlichem Abstieg und soziale Ungleichheit: Obwohl diese Themen viele Menschen umtreiben, wird Armut in Deutschland, so Christoph Butterwegge, nicht konsequent bekämpft, sondern verharmlost und „ideologisch entsorgt“. In der aktualisierten Auflage seines Standardwerks diskutiert er auch, was getan werden muss, um die Kluft zwischen Arm und Reich wieder zu schließen.

    Autor

    Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Universität Köln.

    Campus Verlag, EAN 978-3-5935-0642-5, kartoniert, 400 Seiten, 25 Euro